Münchner Bergdominanzreihe Mitte


Published by wasquewhat , 18 February 2024, 18h40.

Region: World » Germany » Alpen » Bayrische Voralpen
Date of the hike:18 February 2024
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Mountain-bike grading: F - Easy
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 7 days
Height gain: 1000 m 3280 ft.
Height loss: 1000 m 3280 ft.

Die Münchner Schotterebene bietet bekanntlich wenig natürliche Erhebungen, dafür markante und bekannte künstliche Erhebungen, insbesondere den Olympiaberg mit möglichem Alpenblick.

Doch wie geht es bezüglich topographischer Dominanz weiter, also der Serie der Berge mit jeweils aufeinanderfolgdenem Dominanzbezug?

Während die Dominanz selbst zumindest bzgl. eindeutiger Höhenprofile eindeutig ist, ist der Dominanzbezug dies nicht zwingend und kann mehrdeutig sein, also dann subjektiv. Siehe z.B. Line Parents, bzw. Prominence Master,  bzw. Island Isolation als Bezug.

Ich habe hier versucht die Dominanzreihe von München bis zu den Alpen ähnlich dem Prominence Master zu suchen. Schwierigkeiten dabei sind die geringen topographischen Höhenunterschiede im Alpenvorland und die manuelle Suche im bayernatlas nach benamten Erhebungen.

Diese Reihe habe ich per MTB abgefahren.

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Die ersten drei Berge sind künstlich aber sehr bekannt und eindeutig: Fröttmaninger Berg, Olympiaberg und Perlacher Muggl.

Danach wird es schwieriger, habe die unbekannte Erhebung Schönberg, das Horn am Isarhochufer gefunden. Die Ludwigshöhe danach ist wieder eher bekannt und eindeutig.

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Weiter geht es am Deininger Weiher und dem Gleißental vorbei zu einem Waldbuckel bei Holzhausen - dem Goggersbühel. Weiter geht es zu einem Buckel mit echter historischer Relevanz. Der Schanzberg bei Eulenschwang hat wohl mal eine Burg beherbergt. Jetzt steht ein profanes Haus drauf.

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Es wird winterlich, der nächsthöhere Waldbuckel ist der Kogel bei Fraßhausen. Das MTB muss im Schnee teilweise geschoben werden.

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Der nächste, diesmal echte Berg in der Dominanzreihe wäre der Schindelberg im Zeller Wald beim Kirchsee. Dazu zunächst die Staatsstraße weiter an St. Leonhard vorbei bis Dietramszell und zum Kloster Dietramszell runter. Danach geht es in den finsteren Zeller Wald. Grünes Marterl und Schwarzes Kreuz wird ausgelassen, stattdessen über feuchte Forstwege zum Schindelberg, einem Relikt der Endmoränen, aber mit fast neuem Gipfelkreuz. Dann runter zum einmaligen Kirchsee mit Blicl bis in die verschneiten Alpen.

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Der nächste in der Reihe liegt bereits in den Voralpen, nach dem Platten der unscheinbare Gefällberg, eigentlich nur ein bewaldter Rücken südlich von Marienstein. Dorthin per MTB den Tiefengraben rauf, dann weglos weiter bis zum höchsten Punkt. Unangenehmes Brombeergestrüpp als Stoplerfalle, Vielhyler war schon da.

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Weiter würde es über Nesselscheibe, Kogelkopf, Luckenkopf, Huder (allessamt Waldbuckel) bis zum ersten bekannten Gipfel, dem Fockenstein gehen. Alle schonmal abgeklappert. Danach die bekannten Ochsenkamp und Hirschberg und Buchstein. Wir wechseln rüber in die Blauberge, verlassen Bayern und landen beim Guffert. Der muss endlich mal dran.


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Wenn es interessiert: nach dem Guffert kommen wir über den Rofan mit der Schaufelspitze ins Karwendel. Irgenwann folgt der Mont Blanc und nach Kjukjurtlju kommt der Elbrus, ob inner oder außerhalb Europas "debatable".  

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Spätestens mit dem Pik Agasis und Pik Moskau sind wir in Tadschikistan. Später bei K2 und Mount Everest. Ende Gelände. Weiter geht es nicht.

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Fazit: Einige Gipfel fehlen mir noch in der Dominanzreihe vom Münchner Olympiaberg zum Mount Everest, aber , naja, ein Anfang ist gemacht.

Bis auf den Gefällberg mit MTB einfach über Straßen und Forstwege, nur wegen dem kurzen Stück weglos zum Gefällberg T3.

Die gesamten Hm sind nur geschätzt, die Zeit kann man sich auch beliebig einteilen, an einem Tag dürfte aber schon schwoerig werden.

Größte Überrschung: der Olympiaberg hat ein verstecktes Gipfelkreuz


Hike partners: wasquewhat


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