"Winterdepression"


Published by Nic, 10 February 2019, 11h00. This page has been displayed 2540 times.

Winter"depression": Ein Thema das hier wohl noch nicht behandelt wurde... Mich als bekennenden "Winterhasser" (wobei ich nichts wirklich hasse) macht der diesjährige Winter sehr zu schaffen. Massig Schnee. schlechte Straßenverhältnisse, Kälte, Nebel, Glatteis. Meine Motivation für Bergtouren ist gleich Null. Schon alleine der Gedanke im Dunkeln aufzustehen, das Auto freizukratzen und loszufahren, hindert mich daran eine Tour zu unternehmen. Zudem die Anstrengung sich auf einen Gipfel zu "wühlen". Skifahrer sehen das sicher anders. Für sie ist es das Höchste bei diesen Verhätltnissen unterwegs zu sein. Ich persönlich kann dem Winter so gar nichts abgewinnen, obwohl ich die Berge so sehr liebe. Meine Laune ist in dieser Zeit allgemein nicht so besonders gut und mir fehlt allgemein die Motivation für Unternehmungen (Saunabesuche ausgenommen). Wem geht es ähnlich wie mir und was  wie begegnet ihr diesem Stimmungstief?

VG Nico



Comments (80)


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kopfsalat says:
Sent 10 February 2019, 12h19
Im Winter sind bei mir die "kleinen Berge", sprich der Schweizer Jura angesagt, der quasi hinter dem Haus beginnt. Da brauchts schon mal keine Lawinenausrüstung. Hingegen kann eine Tour mit einem Alpenpanoramen belohnt werden, das man in den Alpen selber nie finden wird.

Auch habe ich mehr Zeit und Musse mich dem Weg und den Verhältnissen (Tierspuren im Schnee, gespenstische Nebelwanderung, Nachtwanderung im Schnee etc.) zu widmen, denn ich stehe nicht unter Zeitdruck und muss keinen Gipfel bezwingen (was ich aber auch im Sommer nicht als besonders lohnenswert erachte).

Da ich sowieso nur mit ÖV unterwegs bin, sind mir die Strassenverhältnisse eigentlich recht egal. Für die Strecke zu Fuss gibts mittlerweile so gute Ausrüstung, dass ich mir darüber keine Sorgen bereiten muss.

Auch nehme ich bewusst keine Thermoskanne mit, sondern brau mir unterwegs meinen Tee auf einem kleinen Kocher. Neben dem "Abenteur" kann ich mir so Zeit nehmen, statt einfach nur rumzuhetzen.

Als Abschluss der Tour dann in die heisse Badewanne steigen. Entspannung pur.

Sputnik Pro says:
Sent 10 February 2019, 15h48
Hallo Nico,

Geht mir ähnlich. Ein oder zwei Monat Winter in den Alpen würde mir reichen. Aber nein, für die Sommer-Bergsteitzeit auf hohe Gipfel bei angenehmen Temperaturen bleiben und kein Absaufen im Schnee bleiben nur etwa 3 Monate im Jahr.

Wahrscheinlich leben wir aber lediglich ein, zwei Jahrhunderte zu früh. Mit dem Klimawandeln, wenn in unseren Breitegrade Orangen- und Olivenbäume wachsen und 40°C im Sommer normal sind, wir das Wetter endlich besser sein. Und wer Gletscher und Eis mag, die sind dann auch noch auf 4000m vorhanden. Ich persönlich leugne den Klimawandel nicht, ich begrüsse ihn sogar!

Als Neujahreswunsch habe ich, dass hoffentlich dieser Sommer noch länger und heisser nwird als 2003 oder 2018 :-)

Bald habe ich Urlaub in tropischen Breitengaden, und wenn ich wieder nach Hause komme ist hoffentlich schon Frühling.

kopfsalat says: RE:
Sent 10 February 2019, 20h48
> Wahrscheinlich leben wir aber lediglich ein, zwei Jahrhunderte zu früh. Mit dem Klimawandeln, wenn in unseren Breitegrade Orangen- und Olivenbäume wachsen und 40°C im Sommer normal sind, wir das Wetter endlich besser sein. Und wer Gletscher und Eis mag, die sind dann auch noch auf 4000m vorhanden.

Nur wirds mit dem Auftauen des Permafrosts bis in 200 Jahren in den Alpen wohl kaum noch 4000er geben ...

Sputnik Pro says: :
Sent 10 February 2019, 20h51
So ein Quatsch, in der letzten Eiszeit gab es z.B Gletscher im Alborz (Iran), Atlas (Marokko) usw. wie heute bei uns. Und beide Gebirge stehen heute immer noch stolz mit ihren 4000er da.

kopfsalat says: RE::
Sent 10 February 2019, 21h20
Wäre interessant zu wissen, wie hoch die damals waren.

Wobei es natürlich stimmt, dass Gebirge durch die Abnahme der Gletscherbedeckung und zunehmende Erosion weniger Druck auf den Erdmantel ausüben und es so aufgrund der Auftriebskräfte zu einer Hebung kommt.

Schneemann says: RE::
Sent 10 February 2019, 22h17
der schwindende Permafrost kann die Erosion sicherlich kurzzeitig beschleunigen. Auf lange Sicht sind die Gletscher aber die treibende erodierende Kraft in den Alpen, allein schon durch den hohen Druck und den entsprechenden Abrieb.. Vereinfacht gesagt wurden die Alpen überwiegend in den Eiszeiten geformt...

Sputnik Pro says: Gletscherabrieb
Sent 11 February 2019, 07h05
Da hast du vollkommen recht. Man sieht es bei zahlreichen alten Mittelgebirgen Europas (Schwarzwald, Riesengebirge, Vogesen, Riesengebirge, östliche Karpaten, Ural und Skandinavisches Gebirge), die alle aus bombenfestem, hartem Granit bestehen und einmal >3000m hoch waren. Durch zahlreiche Eiszeiten, bei denen sie teilweise nahezu vollständig unter Eis lagen, wurden die Berge regelrecht zu den heutigen, typischen flachen Kuppen geschliffen.

kopfsalat says: RE::
Sent 11 February 2019, 08h52
> der schwindende Permafrost kann die Erosion sicherlich kurzzeitig beschleunigen.

Das ists was ich meine. 200 Jahre sind ein Klacks.

Die in der Schweiz von Permafrost betroffene Fläche ist - zur Zeit - etwa doppelt so gross wie die Gletscherfläche.

[/www.alpenverein.de/natur/naturschutzverband/die-alpen/alpin...]

Da die Erfassung des Permafrost jedoch lediglich rund 30 Jahre zurückgeht, sind die langfristigen Auswirkungen eher schwer abzuschätzen.

83_Stefan says:
Sent 10 February 2019, 16h44
Hallo Nic, ich freue mich auch schon sehr (!!!) auf den Sommer und bin alles andere als ein Freund des Winters. Aber der Winter hat den Vorzug, das manch unbedeutender Berg dann ein umso schöneres Erlebnis sein kann. Ich war heute zum Beispiel auf dem Hohen Kranzberg - eigentlich nur ein etwas besserer Hügel nahe Mittenwald. Aber an so einem Wintertag doch ein bleibendes Erlebnis. Man muss die Trägheit einfach überwinden, dann kann man auch im Winter wunderschöne Dinge erleben. Ich kann also nur dazu ermutigen, sich doch aufzuraffen und raus zu gehen. Es wird sicherlich Spaß machen, das Ziel ist zweitrangig. Viele Grüße!

Nic says: RE:
Sent 11 February 2019, 06h49
Der Hohe Kranzberg ist ein feines Ziel. Schon vorgemerkt. Wäre ich gar nicht drauf gekommen. Danke!

Viele Grüße

mong says:
Sent 10 February 2019, 19h43
Ich fahre auch nicht Ski. Im Winter mache ich darum oft Flusswanderungen.

Nur so nebenbei, off topic: Wenn ich deinen Text so lese, dann glaube ich nicht, dass es sich bei dir um eine Winterdepression handelt. Du bist höchstens ein bisschen verärgert. Während einer Depression ist man apathisch. Wenn das bei dir der Fall wäre, dann hättest du keine Energie dafür übrig, auf Hikr einen Blog aufzuschalten ;-)

Nic says: RE:
Sent 10 February 2019, 20h55
Deshalb Depression in Anführungszeichen. ;-)

Nic says: RE:
Sent 10 February 2019, 20h58
Wobei das Thema "Depression" schon ein sehr wichtiges Thema in unserer Gesellschaft ist und ich dazu sehr wohl was zu sagen hätte. Ist aber wohl eher kein Thema für diese Plattform.

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Nic says: RE:
Sent 10 February 2019, 21h03
Mir ging es in diesem Fall eigentlich nur darum zu erfahren, ob es noch andere Leute gibt, die Schwierigkeiten haben mit dieser Jahreszeit umzugehen. Ich bin sehr offen und sage dass es mir (mental) momentan nicht besonders gut geht.

trainman says: RE:
Sent 10 February 2019, 21h16
Wer mich kennt weiß, dass ich mit dem Winter noch nie etwas anfangen konnte. Wintersport ist absolut nichts für mich, da fehlt es an jeglicher Begabung und mit der Kälte komme ich ohnehin nicht zurecht, die macht mich nur krank.

Sicherlich gibt es schöne Fotomotive, aber der Preis einer eine oder zwei Wochen dauernden Erkältung ist es mir nicht wert.

Nic says: RE:
Sent 10 February 2019, 21h29
Danke für dein Feedback. Mir geht es genauso. Auch wenn das viele Menschen nicht verstehen können. Ich kann Kälte nicht haben und kann Schnee nichts abgewinnen. Ich vermisse grüne Wiesen und Blumen, Wärme, Sonne. Ich weiß ja dass nun eben Winter ist und ich das akzeptieren muss. Aber es fällt mir nicht leicht.

kopfsalat says: RE:
Sent 10 February 2019, 23h40
Erkältung ist eine Viruserkrankung und hat mit Kälte nichts zu tun.

[/www.erkaeltet.info/die-wortherkunft-der-erkaeltungssymptome...]

Der einzige Zusammenhang kann darin bestehen, dass wir bei Kälte weniger Abwehrkräfte besitzen. Aber ohne den durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragenen Virus kanns auch dann keine Erkältung geben.

Die Gefahr einer Erkältung ist also dort am höchsten, wo wir dicht an dicht mit anderen Menschen unterwegs sind und nicht auf einer Wintertour in der freien Natur.

trainman says: RE:
Sent 11 February 2019, 00h51
Bei Kälte sind die Abwehrkräfte wohl geschwächt, das dürfte sicher stimmen.Der Kontakt mit Viren ist zumindest in dicht besiedelten Gegenden allgegenwärtig, meist wird der Körper damit fertig, z.B. bei mir gab es nur einmal in meinem Dasein eine Erkältung im Sommer...
In kalter Umgebung werde ich seit Jahrzehnten regelmässig krank, außer bei einem extrem langsamen kurzen Spaziergang ohne jegliches Schwitzen.(mit Daunenanorak)
Ich nehme an, dass meine Temperaturregelung im Körper gestört ist.Außerdem gibt es natürlich Unterschiede zwischen den Menschen, ich kenne "nordischeWintermenschen",denen macht die Kälte absolut nichts aus, aber bei +25°C kriegen die größere Probleme.Bei mir ist das Gegenteil der Fall, bis über 30°C bin ich problemlos sehr schnell unterwegs und fühle mich dabei wohl.

akka says:
Sent 10 February 2019, 21h16
Wir befinden uns immer noch in einer Eiszeit. Gletscher sind erdgeschichtlich gesehen eine seltene Ausnahmeerscheinung. Von daher dürfte sich weniger Winter in unseren Gefilden eigentlich ziemen.

@Nic: Selbst Sauna macht im Sommer mehr Spass, als im Winter, finde ich...
Aber versuch es mal damit: Nächste Woche beginnt die neue Super-Rugby Saison, gleich mit tollen Auftaktmatches. Erwärmt das Herz und der Frühling ist dann meist nicht mehr so fern.

@Sputnik:
Ob uns ein Jahrtausend Sommer, wie im Jahr 1540 neuer Zeitrechnung gut tun würde? Die Kernkraftwerkbetreiber hätten angesichts nicht mehr gewärleisteter Kühlung der Brennstäbe sicher berechtigte Schweissperlen auf der Stirn... Wasserstand im Rhein 2003: 63% - 1540: 10%...
Die (auch von mir herbei gesehnte) Klimaerwärmung in Europa ist meiner Meinung nach in den nächsten Jahrzehnten keineswegs in Stein gemeiselt. Ein Abschmelzen von Teilen des Nordpols könnte den Golfstrom abwürgen und Europa innert Monaten in eine neue Eiszeit stürzen.
Ein kleiner Meteorit ebenso. Ein detonierter Steinbrocken mit 10km Durchmesser liess die durchschnittliche Erdtemperatur vor 66 Millionen Jahren innert weniger Monate um durchschnittlich fast 30 Kelvin sinken. In der Karibik fielen die Temperaturen gar von circa +26°C auf -22°C. Es braucht ganz wenig und alles kommt anders.

ADI says:
Sent 10 February 2019, 22h54
Mein lieber Nico!

Echt schade, denn Du verpasst das Beste!
Winter ist wunderbar, unbeschreiblich schön, das Licht....ganz anders, als im Sommer, keine Gewitter, beste Fernsicht, klare Luft....bester Pulverschnee/Firn.
Man muss es erleben....
Klar, die Voraussetzung ist: man kann Skifahren!
Wenn nicht...lerne es!
Oder....zieh mit Schneeschuhe los!
Sei nicht träge!
Irgend was geht immer, auch, wenn's nur ein kleiner Gipfel ist.
Winterdepression?

NEVER!!!

Die schönste Jahreszeit....


VLG!


ADI

georgb says: Skitour
Sent 11 February 2019, 10h43
So ein Kas, die schwere Ausrüstung durch den Schnee zu schleppen. Die unbequemen Tourenschuh kneifen, die lästigen Ski bremsen den Schritt und die Finger sind eiskalt. Und dann noch das schreckliche Gemergle durch den unpräparierten Pulverschnee beim Abfahren. Davon kann man nur abraten ;-)))

Nic says: RE:
Sent 12 February 2019, 16h41
Lieber Gunter,

du hast das Privileg die raren Traumtagerl nutzen zu können! Ich gönne dir das von ganzem Herzen. Die Bilder sind eine Wohltat fürs Auge bei diesem ständigen Dauergrau. Am WE schaut´s ja aber ganz gut aus. Denke da sollte was gehen.

LG Nico

Sent 10 February 2019, 23h26
Ich bin ein bekennender Winterfan!

Schon wegen der schönen Kontraste...die Schneemenge passt heuer auch, nur die Sonne fehlt noch. Strahlendes Winterwetter war in diesem Winter bisher eine Seltenheit!

Aber es wird: schon nächste Woche ab Dienstag ist ausgezeichnetes Wetter vorhergesagt...zum Wochenende hin dürfte sich in den Bergen über den Schneemassen auch ein Harschdeckel gebildet haben, der den Schritt hält!

Sehr früh im Dunkeln aufstehen und Eiskratzen lohnt sich dann endlich wieder! Nur den Mut nicht velieren!

VG Andreas




Nic says: RE:
Sent 11 February 2019, 05h34
Nächstes Wochenende soll's ja endlich Mal sonnig werden. Wenn's stimmt. Das motiviert dann natürlich mehr.

dasMue says:
Sent 11 February 2019, 07h52
Find ich amüsant, wie sehr man sich da doch unterscheiden kann. Mir gehts da eher wie Vielhygler. Ich dürste nach JEDER Gelegenheit, die es mir erlaubt, meine Wanderstiefel im Schnee statt im Matsch zu versenken. Die Atmosphäre bei Schnee oder gar Schneefall ist mit Nichts, das ich bisher kenne, zu vergleichen und auch nur sehr schwer einzufangen. Muss aber dazu sagen, dass ich auch im November geboren wurde und deshalb schon seit jeher eher ein Kind des Winters bin.

(Vielleicht hab ich aber auch einfach nur einen positiveren Fokus auf den Winter, weil ich nicht Auto fahren muss ;) )

georgb says:
Sent 11 February 2019, 09h50
Ich bin im Januar geboren, aber trotzdem kann ich die Kälte nur schwer ertragen. Aber vielleicht haben meine Eltern es versäumt, mich wie die Eskimos schon als Säugling nackt im Schnee zu wälzen. Werd ich morgen mal versuchen, vielleicht wirkt es auch jetzt noch ;-)

Nic says: RE:
Sent 11 February 2019, 11h50
Ich bin im Dezember geboren. ;-)

Sputnik Pro says: @ Nic
Sent 11 February 2019, 15h09
Am Nic-olaustag ? :-)

Nic says: RE:@ Nic
Sent 11 February 2019, 20h30
Fast ;-)

mong says: RE:
Sent 11 February 2019, 19h06
Bin im April geboren. "Der April macht was er will".

ABoehlen says:
Sent 11 February 2019, 09h32
Habe grundsätzlich nichts gegen den Winter, aber dass dieser Tage fast jeden Morgen die Strassen und insbesondere die Trottoirs völlig vereist sind, geht mir schon gehörig auf die Nerven. Auch der Hochnebel bei uns im Mittelland mag ich nicht, aber diesbezüglich war es bisher nicht so schlimm wie in anderen Jahren. Am liebsten mag ich den Frühling und den Herbst; auf Hitzesommer wie den letzten könnte ich gut verzichten.

Bei mir sind wandertechnisch in dieser Jahreszeit auch die «Kleinen Berge» angesagt, wie das Kopfsalat genannt hat. Sie beginnen bei mir auch gleich hinter der Haustüre und erreichen auf der Mänziwilegg immerhin 930 m. Im Gegensatz zu Touren in der warmen Jahreszeit gehe ich hier nach dem Motto «kurz aber intensiv» vor, d.h. ich marschiere so schnell wie möglich, mache keine Pausen und brauche entsprechend auch nichts mitzuschleppen. Danach geniesse ich einen heissen Kaffee in der warmen Stube umso mehr :-)

Winterbaer says: RE:
Sent 11 February 2019, 10h21
Für meine "Rübe" ist es wichtig, dass ich mich ab und zu über längere Zeit in der frischen Luft und Natur bewegt/geplagt habe. Irgendwo hab ich mal gelesen, man solle einmal am Tag den Puls hochfahren (nicht durch Aufregung:-)) und einmal die Lunge gescheit durchblasen.
Immer wenn es Herbst wird, die Blätter fallen und der Schnee ansteht, finde ich das auch recht traurig. Aber in unseren Breiten ist es halt so. Eine schöne Schneelandschaft mit Sonne gefällt mir dann doch auch immer wieder gut. Nur bei uns war in diesem Winter schon wirklich wenig Sonne. Ihr Schweizer habt in der Regel/im Durchschnitt immer besseres Wetter und mehr Sonne (Westlage?). Stimmt doch, oder?
Sonne und Vitamin D braucht aber der Körper und vor allem die Psyche, das ist medizinisch erwiesen.

Wenn es draußen grau ist, ist das schon ein anderes Gefühl, als wenn man die Sonne auch nur aus dem Fenster sieht, das empfinde ich jedenfalls so. Aber auch eine Tour im Schneesturm tut gut. Anstrengung und Bewegung erzeugen Endorphine und die machen glücklich. Hab mal gelesen, dass sie in USA depressive Menschen, die auf keine Psychopharmaka mehr ansprechen, laufen lassen. Ausdauersport soll Wunder auf die Psyche bewirken.

Ein weiterer Vorteil im Winter mit Skiern (die Schneeschuhe sind einfach nicht meine Freunde!) ist, dass man nicht runterlatschen muss:-) Das kann in der schneefreien Zeit schon mal sehr langweilig und öde sein, bis man wieder im Tal ist.

@ Nico: es gibt viele Hügel, die man bei uns auch im Winter nur zu Fuß erwandern kann. Gestern am Hörnle waren wieder viele reine Fußgänger, die Sicht war super und es war auch ziemlich viel Sonne. Den Föhnsturm mal nicht erwähnt:-)
Ich wünsch Dir, dass die Sonne mal scheint, wenn Du Zeit zum Rausgehen hast!

“I gfrei mi, wenn’s rengt, weil wenn i mi net gfrei, rengts aa.” (Karl Valentin)

Schneemann says: RE:
Sent 11 February 2019, 12h17
"Nur bei uns war in diesem Winter schon wirklich wenig Sonne. Ihr Schweizer habt in der Regel/im Durchschnitt immer besseres Wetter und mehr Sonne (Westlage?). Stimmt doch, oder?"

Gefühlt: nein ;)
Nachem Rääga

(Das Schöne an der Schweiz ist aber, dass es oftmals jedes Wetter hat. Ist es im Norden eklig, dann scheint im Tessin die Sonne. Hat es im Norden kein Schnee, dann dafür umso mehr im Wallis oder umgekehrt).

ABoehlen says: RE:
Sent 11 February 2019, 12h31
Bin auch der Meinung, dass das so pauschal nicht stimmt, wobei es eben sehr darauf ankommt, wo in der Schweiz man sich aufhält. Gerade bei Hochdruckwetterlagen hält sich zwischen Alpen und Jura oft eine hartnäckige Hochnebeldecke mit einer Obergrenze die meist so um 1000 m liegt (bei starkem Nordostwind (Bise) auch höher) und es somit in diesen Gebieten ganztags grau bleibt. Vielfach ist es dann weiter nördlich, also z.B. im Breisgau oder im Elsass sonnig, obwohl diese Gebiete niedriger als das Mittelland liegen. Warum das so ist, müsste man einen Meteorologen fragen.

Winterbaer says: RE:
Sent 11 February 2019, 13h07
Dann ist es nur meine persönliche Wahrnehmung hier nach den Berichten von den Wochenenden auf Hikr.:-)
Bei uns Sch....Wetter, aus der Schweiz super schöne Fotos mit blauem Himmel und Sonnenschein. Gut, gestern war`s wohl bei Euch schon tagsüber schlecht und bei uns noch Sonne (aber mit Sturm) bis zum späten Nachmittag. Das ist aber doch eine Ausnahme:-) Ich hab wirklich den Eindruck gehabt, bei Euch ist es in der Regel länger oder eben schon wieder schön. Falsch gedacht?
Danke Schneemann für das Lied. Super!:-)

ABoehlen says: RE:
Sent 11 February 2019, 20h42
Die super schönen Fotos, die du meinst, sind dann aber vermutlich jeweils auf Touren in den Alpen, Voralpen oder Jura entstanden, also in Gebieten, die meist über dem Nebel liegen.

Ohne genaue Wetterdaten zu kennen, gehe ich davon aus, dass das Wetter bei dir im allgemeinen wohl ziemlich ähnlich ist, wie dort wo ich wohne, denn wir sind ja beide im nördlichen Alpenvorland zuhause, wenn auch rund 300 km auseinander.

Winterbaer says: RE:
Sent 12 February 2019, 09h09
> denn wir sind ja beide im nördlichen Alpenvorland zuhause

Stimmt schon, ich schaue aber immer beide Wetterberichte: den für die Berge und den für unser Flachland, welches ca. 60 km von den Bergen entfernt liegt. Und ich gucke oft einfach nur das Satellitenfoto an, so wie auch gerade jetzt:-) Ich glaubte, zu sehen, dass es von Westen her immer eher wieder schön wird (außer der Wind kommt mal aus anderen Richtungen, wie z.B. beim Föhnsturm am Samstag)
Heute und morgen sollte es auf jeden Fall so sein, dass sich in der Schweiz schon wieder mehr die Sonne zeigt, als bei uns. Ich dachte bisher, das läge an der Westwindzone. Aber ich bin natürlich kein Metereologe. Es ist ja auch egal, weil ich Euch das schöne Wetter aus vollem Herzen gönne!
Ich werde das Satellitenfoto in Zukunft noch genauer beobachten:-)

Schneemann says: RE:
Sent 12 February 2019, 10h27
In der Schweiz ist der Süden klar bevorteilt was den Sonnenschein angeht - wohl wenig überraschend. Der Westen kommt ebenfalls besser weg als der Osten. Hier findet man eine Verteilung der mittleren Sonnenstunden im Januar in der Schweiz. Ich find's noch eindrücklich, dass in den Südalpen gerne 3mal soviel die Sonne scheint. Lustig ist auch, dass fast alle Ballungsgebiete in der Schweiz in den Bereichen mit dem geringsten Sonnenschein liegen ;)

kopfsalat says: RE:
Sent 13 February 2019, 12h15
Im Schweizer Mittelland gibts im Winter oft die sogenannte Inversionslage. Die kalte trübe Luft sinkt, während es darüber (ab rund 1000m) blauen Himmel hat, die Sonne scheint und einige Grade wärmer ist. Da kalte Luft schwerer ist, als warme, verbleibt die zähe Nebelsuppe lange in den Niederungen.

Ganz anders ist es nördlich des Juras - da wo ich wohne. Wir befinden uns am Ausläufer des Oberrheingrabens - einer der wärmsten und trockensten Gegenden Deutschlands - der von der warmen mediterranen Luft profitiert, die vom Rhonetal durch die Burgundische Pforte fliesst. Mit Westwindlage hat dies nicht direkt was zu tun.

DonMiguel says:
Sent 11 February 2019, 09h43
Mir macht im Winter vorallem die frühe Dunkelheit mühe. Im Sommer kann man gut mal am Feierabend noch auf eine kurze Kletter/Wanderrunde. Vielleicht kannst du ja mal öfters in die Kletterhalle, Training für den Sommer..:) Gruss Don

Francesco says:
Sent 11 February 2019, 10h40
..Ma noooo,l'inverno è bellissismo,il silenzio è bellissimo.
E' bellissimo vedere la natura che dorme e che cambia vestito: Si veste di bianco regalandoci scorci e paesaggi incantevoli.
...Basta guardarli con occhi pieni di ammirazione e curiosità.

Ciao


Zaza says:
Sent 11 February 2019, 11h25
Ein weiser Mann schrieb mal: «Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe» ;-)

Ich finde den Wechsel der Jahreszeiten etwas vom Schönsten in unseren Breitengraden: Frühling, Sommer, Herbst, Winter - in der Natur hat jede Zeit ihren besonderen Reiz. Äquator wäre mir viel zu eintönig! Persönlich habe ich in der Winterzeit das grösste Bedürfnis, an den freien Tagen raus zu gehen, denn bei dem knappen Tageslicht ist es am Morgen dunkel, wenn wir zur Arbeit gehen und am Ende des Arbeitstages schon wieder. Umso schöner ist dann das herrliche Licht einer frisch verschneiten Winterlandschaft am Wochenende!

Nun ist der Winter in der Stadt tatsächlich meist kein Zuckerschlecken. Aber um Verstimmungen loszuwerden, ist es m.E. sinnvoll, möglichst oft an die frische Luft zu gehen. Das kann z.B. ein Spaziergang am Mittag sein oder eben am Wochenende dann auch weiter raus, möglichst an die Sonne. Und da gibt es ja viele verschiedene Möglichkeiten: Winterwanderungen, Langlauf, Schneeschuhe, Skitouren…bloss vom Pistenbetrieb würde ich eher abraten.

In besonders schweren Fällen, wie etwa von trainman geschildert, sind dann wohl andere Massnahmen nötig, wie etwa Sauna oder Solarium. Dann würde ich mir auch überlegen, den Jahresurlaub möglichst im Winter zu beziehen, um längere Zeit in den Süden reisen zu können.

In diesem Sinne: Just do it!

LG, zaza

Henrik says: Ich freue mich schon auf die
Sent 11 February 2019, 15h39
Kontroverse und den entsprechenden Diskurs, wenn das Wasser immer weniger wird in unseren Breiten.. denn aktuell ist der Boden noch nach wie vor zu trocken...und wenn dann 45 ° Hitze in den Bergen herrscht (wie vor einigen Tagen in Australien)... erinnern wir uns der narrativen Betrachtung mit Beginn 10. Februar 2019 um 11:00. Diese Seite wurde 932 mal angezeigt.

Nic says: RE:Ich freue mich schon auf die
Sent 11 February 2019, 16h13
Ich kann mir kaum vorstellen, dass es in den Alpen an Wasser "von oben" mangelt... jedenfalls regnet oder schneit es gefühlt zumindest fast jedes Wochenende (über's Jahr gesehen). Wie es in Australien ist, kann ich nicht beurteilen. Allerdings sind mir persönlich 35 Grad Plus und mehr trotzdem lieber als 15 Grad Minus. Auch vom angeblichen"Jahrundertsommer im letzten Jahr habe ich wenig mitbekommen. Zumindest nicht in den Bergen. Es gab nahezu täglich Gewitter und Niederschläge. Die Trockenperiode in anderen Regionen mal nicht berücksichtigt.

Henrik says: RE:Ich freue mich schon auf die
Sent 11 February 2019, 17h36
Dem kann allerdings entgegen gehalten werden!

Z. B. hier oder dann da... oder dort... oder nochmals....und das ist bedenklich... oder etwa nicht?

ABoehlen says: RE:Ich freue mich schon auf die
Sent 11 February 2019, 20h36
Die Gewitter mit Niederschlägen hat es schon gegeben, allerdings nur sehr lokal begrenzt. In weiten Teilen war es definitiv zu trocken, z.B. ist mir auf der Fahrt ins Glarnerland am 1. August aufgefallen, dass die Bäume an den Hängen bei Ziegelbrücke schon verfärbt waren, und das ist definitiv nicht normal, oder, wie Henrik es ausdrückt, bedenklich!

Auch bei uns in Worb kommt z.B. aus dem Brunnen vor meinem vormaligen Zuhause nur ein dünnes Rinnsal (nachdem monatelang gar nichts kam) und in all den Jahren zuvor hat dieser stets munter gesprudelt. Ein klares Zeichen, dass der Grundwasserpegel nach wie vor viel zu niedrig ist.

hannes80 says:
Sent 11 February 2019, 16h41
Servus Nic,
ich bin auch ganz klar der Sommer-Typ und der aktuelle ultra-trübe Winter macht mir auch zu schaffen. Wohl noch nie zuvor hab' ich derart oft in AV-Führern geblättert, den Sommer herbeigesehnt und (Sommer-)Touren geplant wie heuer.

Allerdings mach ich auch Skitouren ... und das hilft! Ohne damit meinen inneren Berg-Akku zu laden würd' ich's nur schwer über den langen Winter schaffen. Und es kann verdammt schön sein, im Winter und vor allem im Frühjahr im Gebirge unterwegs zu sein! Von daher kann ich ADI nur zustimmen: wage mal einen Versuch und mach nen Skikurs. Alternativ Schneeschuhe. Die Lawinenthematik ist auch keine unlösbare Aufgabe und wenn du defensiv unterwegs bist, kannst du das Risiko extrem minimieren.

Und falls mal es ganz trist wird: kauf dir ne Tageslichtlampe von Philips. Hilft bei mir sehr! Ansonsten: bald ist schon März und der Frühling rückt in Sichtweite. Dann gehen die ersten südseitigen Hügelchen schon zu Fuß.

Nic says: RE:
Sent 12 February 2019, 16h34
Keine Sorge, geht mir genauso. :-) Die Tourenliste für den Sommer wird immer länger...Du hast recht, der Frühling steht fast schon vor der Tür. Ne Etage tiefer und südseitig geht schon in absehbarer Zeit einiges.

Mo6451 says: Winter geh...
Sent 11 February 2019, 17h58
Auch ich liebe den Winter nicht. Deshalb ist für mich das Tessin die bevorzugte Destination. Meist habe ich Glück bei Touren um die 1.000 m mit wenig oder ohne Schnee auszukommen, vor allem an den Sonnenhängen.

Nun hatte es aber auch im Tessin geschneit und ich wollte eine 4-tägige Schneeschuhtour im Schwarzwald unternehmen. Nach zwei Tagen war Schluss, das Ergebnis eine schwere Bronchitis, evt. sogar Lungenentzündung. Nun bin ich erst einmal fest ans Zuhause gebunden.

Dem Schnee werde ich wohl auch zukünftig aus dem Weg gehen. Wenn nicht im Tessin, dann in Südfrankreich.

alpstein says:
Sent 11 February 2019, 19h14
Jahrzehntelang war ich ein Skiverrückter. Mittlerweile könnte ich auch ohne den Winter auskommen. Da er aber nun mal regelmäßig da ist, kann man einfach nur das Beste daraus machen und auf Tour gehen. Egal ob schönes Wetter oder garstig, es bleiben zumindest bei mir meist positive Eindrücke zurück.
Eine Alternative wäre mal kurz auf die Kanaren auszubrechen. Einen Wanderurlaub im Winter auf Teneriffa kann ich nur empfehlen.

Nic says: RE:
Sent 12 February 2019, 08h04
An und für sich eine gute Idee. Allerdings fehlt mir dafür die Zeit. Außerdem fliege ich auch nicht besonders gerne. Ich werde einfach noch etwas warten und dann bei Gelegenheit mal an den Gardasee fahren.

Henrik says: .....wenn das Wetter in Mitteleuropa spinnt,
Sent 12 February 2019, 00h28
fliegt man eben dorthin, wo dem angeblich "noch" nicht so ist? Und Fliegen schadet ja schon gar nicht irgendjemanden....

Ich mag die Heilsverkünder, die jeden Tag Mitteleuropa die Tropik herbeiwünschen...insb. im Winter, z. B. die Previsoirs morgendlich auf Radio SRF 1 ...millionenfach wird jeden Tag gehofft, dass auch in der Schweiz 365 Tage im Jahr die Sonne scheint, bestenfalls sogar in der Nacht...

Missmacher Silberquäki.....

Nic says: RE:.....wenn das Wetter in Mitteleuropa spinnt,
Sent 12 February 2019, 08h10
Flugreisen sind eine "ökologische Keule". Das ist klar.

alpstein says: RE:.....wenn das Wetter in Mitteleuropa spinnt,
Sent 12 February 2019, 19h56
......vielleicht sollten wir jedem Tourenbericht noch eine CO²-Bilanz beifügen oder auch Tourenberichte aus solch entfernten Gebieten überhaupt auf HIKR verbieten ;-)

Henrik says: RE:.....wenn das Wetter in Mitteleuropa spinnt,
Sent 13 February 2019, 10h30
> jedem Tourenbericht noch eine CO²-Bilanz

.... ganz absurd ist der Gedanke nicht!

mong says: RE:.....wenn das Wetter in Mitteleuropa spinnt,
Sent 14 February 2019, 09h27
Und wie genau müsste ich das berechnen? Ich müsste ja das CO2 in meiner Ausatemluft auch dazuzählen und den Transport meiner Ausrüstung aus dem Ausland auch berücksichtigen. Und meine Schuhsohlen, in denen Erdöl ist? Und wenn im Postauto 10 Leute sitzen, müsste ich dann die CO2-Emission durch 10 teilen? Und dann der Proviant: der Transport meiner Banane aus Übersee bis in meinen Rucksack?

;-)

ABoehlen says: RE:.....wenn das Wetter in Mitteleuropa spinnt,
Sent 12 February 2019, 15h32
> z. B. die Previsoirs morgendlich auf Radio SRF 1 ..
Naja, die Schnorris bei diesem Sender kann ich eh nicht mehr ernst nehmen.

Aber «mal kurz auf die Kanaren» halte ich nicht für sehr sinnvoll. Es ist erwiesen, dass der überbordende Flugverkehr einer der Hauptverursacher des CO² Ausstosses ist. Da sollte man sich vor solchen Trips, auch wenn sie noch so billig zu haben wären, schon mal überlegen, ob es wirklich sein muss! Oder ob ein Ausflug ins Tessin oder in die Ossola-Täler nicht auch genügen würden.

Henrik says: RE:.....wenn das Wetter in Mitteleuropa spinnt,
Sent 12 February 2019, 15h49
Ja, stell Dir vor, das Gros der Unternehmungen fände nur noch im Umkreis des Wohnens statt oder ein paar Sohlen- und Trasseelängen weiter weg... nicht auszudenken.. und dann davon ein müdes Selfie hinzusetzen.....

Chrichen says:
Sent 12 February 2019, 08h01
Früher mochte ich den Winter auch nicht sonderlich. Bis Neujahr ist alles noch irgendwie neu, und in der Weihnachtszeit hat die frühe Dunkelheit durchaus noch ihren Reiz. So ab Januar wurde es mir dann aber zuviel der Kälte und Dunkelheit.

Vor einigen Jahren habe ich mir dann Schneeschuhe geleistet, und das war wie eine kleine Revolution. Raus aus dem Hochnebel in die erstaunlich warme Sonne... herrliches Licht und eine schier grenzenlose Fernsicht... frisch verschneiter Wald in mythischen Nebel getaucht... Wind, der den Schnee durch die Luft wirbelt und einen Hauch von 'Trockeneisnebel' erzeugt... All das war schlicht fantastisch! Meine ersten Touren waren z.T. kurz und ohne grosse Ziele, aber dennoch ein Genuss. Der Kälte wird man fast immer durch die Bewegung Meister. Nur die Pausen werden kürzer und seltener.

Seitdem freue ich mich eigentlich immer auf die kalte Jahreszeit. Mittlerweile mit Ski geniesse ich die grössere Reichweite und den bequemen Abstieg, auch wenn die Anreise etwas mühsamer sein kann. Wenn das Wetter nicht will oder mal wieder so eine blöde Erkältung zuschlägt, dann gibts halt ein paar gemütliche Tage in der warmen Stube und endlich mal Zeit, um alte Fotos anzuschauen und zu sortieren.

Ich möchte den Winter nicht übermässig verherrlichen. Ein Stück weit ist er aber auch das was man draus macht.

Nic says: RE:
Sent 12 February 2019, 08h17
Die Verhältnisse die du ansprichst klingen natürlich durchaus reizvoll. Nur ist dabei zumindest diesen Winter (bisher) eher der Wunsch der Vater des Gedanken. Bisher gab es dieses Jahr (zumindest bei uns) noch kein "AKW" Wochenende. Wenn es mal sehr schön war, dann unter der Woche. Manche Leute haben wohl die Freiheit diese einzelnen Traumtage nutzen zu können. Ich und viele andere können halt nur am Wochenende. Da ist das Wetter aber leider meist nicht besonders einladend. Eine Schneeschuhtour bei Traumwetter könnte ich mir schon vorstellen.

Chrichen says: RE:
Sent 12 February 2019, 17h39
Da hast Du natürlich schon auch recht. Immer nur "Nebelwanderungen" wären dann auch nicht der Hit. Und in diesem Winter musste man bis anhin z.T. auch in tieferen Lagen die Lawinengefahr gut im Auge behalten. Mir haben bis jetzt zwei starke Erkältungen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für einige wenige Touren mit Sonne hat es dennoch gereicht, auch an Wochenenden. Wobei ich mich zugegebenermassen hie und da ins sonnige Wallis gerettet habe...

Margit says: RE:
Sent 14 February 2019, 14h14
Nic, da stimme ich dir voll und ganz zu!
Ich als Flachländer bin in den letzten Wochen auch nur gaaanz selten in den Genuss der Sonne gekommen, am WE war's fast immer trüb und regnerisch. Das schlägt mir ziemlich auf's Gemüt!
Da beneide ich die, die in den Bergen wohnen schon. Dort hat es immer mal wieder sonnige Wetterlagen - und einen "richtigen" Winter mit Kälte und Schnee. Der gefällt mir persönlich gut. Leider habe ich den nur kurzzeitig, wenn ich in die Berge fahren kann.
ABER: Es ist Besserung angesagt: Seit 3 Tagen haben wir im Saarland Sonne und am Sonntag steht endlich mal wieder eine Wanderung auf dem Programm :-)

N_Altitude says: RE:
Sent 12 February 2019, 11h32
Sehr schön ausgedrückt! Auch ich habe in den letzten Jahren mit Schneeschuh- und dann auch mit Skitouren begonnen... Das Wetter kann man sich sowieso weder im Winter noch im Sommer aussuchen, das ist immer das selbe Spiel. Aber, man kann an das Wetter und die Verhältnisse angepasste Touren machen.

Nun ist für mich von Januar bis Mai "Wintersaison" und von Juni bis November "Sommersaison". Dezember = Pause :)

Es ist doch einfach schön, dass wir 4 Jahreszeiten haben und ich kann mittlerweilen jeder Jahreszeit ihre guten Seiten abgewinnen...

Embrace! :)

Henrik says: ...wie fühlen sich denn
Sent 12 February 2019, 08h09
jene, die nördlich und südlich des 66* Breitengrades leben müssen? Wenn die Sonne gar nicht oder nur stundenweise scheint! Ich kenne die halbe Polarnacht dienstlich und privat!

Deleted comment

Nic says: RE:...wie fühlen sich denn
Sent 12 February 2019, 09h50
Die haben nachweislich die höchste Selbstmordrate. Zumindest in Island ist das bekannt.

georgb says: Gegen die Kälte atmen
Sent 12 February 2019, 21h43
Probier es doch mal mit der Wim Hof-Methode. Für mich nicht machbar, lieber frier ich, als auf Kaffee, Alkohol, Fleisch, Süssigkeiten und Zigaretten zu verzichten ;-)

Nic says: RE:Gegen die Kälte atmen
Sent 12 February 2019, 22h21
Das mit der Übersäuerung des Körpers ist ja keine Neuigkeit. Fast alle Menschen sind übersäuert. Definitiv auf kurz oder lang eine Ursache diverser Krankheitsbilder. Ernährung ist ein wichtiges Thema. Ich persönlich bin Vegetarier und achte schon auf meine Ernährung. Allerdings bin ich (noch) Raucher. Blöd.

chrs says: Tipp
Sent 14 February 2019, 10h16
Einfach die Alpen Alpen sein lassen und auf den Felsriffen der Mittelgebirge bissl rumkraxeln. Der Schnee ist da gleich wieder weg. Egal ob Altmühl, Donau oder sonstwo.

georgb says: Bangalore escorts
Sent 14 February 2019, 10h27
Das perfekte Mittel gegen Winterdepressionen findest du aktuell auf der Startseite hier ;-)

georgb says: Zensur
Sent 14 February 2019, 13h15
Zu spät Nico, die admins haben das halbnackte Girl gelöscht. Es hätte dich vielleicht aus der Depression gerissen aber dafür in eine nächste gestürzt ;-)

mong says: RE:Zensur
Sent 14 February 2019, 14h08
Ich hatte der Admin geschrieben:
"Das gehört nicht auf Hikr." ;-))))

Vielhygler says: RE:Zensur
Sent 14 February 2019, 15h48
Das war knapp! Super Jerry! Trotz aller Übersäuerung: die Selbstreinigungskräfte dieses Forums sind intakt ;-))

mong says: RE:Zensur
Sent 14 February 2019, 16h20
Also, das war nur ein Witz, imfall. Ich habe der Admin nicht geschrieben. Aber ich finde schon auch, dass es für Tourenberichte dieser Art eventuell passendere Foren gibt als Hikr ;-)

Nic says:
Sent 17 February 2019, 12h35
"Depression" überwunden... ;-) erste Tour absolviert. Standesgemäß bei "AKW". :)

Hyperion says: RE:
Sent 17 February 2019, 19h23
Nun ja, heute musste das Wetter einfach mal ausgenutzt werden.
Bei AKW und zweistelligen Plustemperaturen hab' ich allerdings auch net viel Lust auf Schneeschuhtouren oder Schifahren.

Deswegen bin ich heute einfach mal wieder von Herrsching nach Andechs gegangen. Also eine einfache, ganz kurze Wanderung. Für solche und vergleichbare Unternehmungen sind's genau passend, die Jahreszeit und das Wetter.
Da hab ich aber auch schon gemerkt: so ab 10 Uhr gewinnt die Sonne ganz schön an Kraft! Hab' die Fernsicht zu den Alpen genossen, hab' mich ordentlich verpflegt ;-), hab mir natürlich auch wieder die Anlagen angeschaut.

Aber als dann die ganzen Horden von Touristen eingeströmt sind, bin ich wieder abgestiegen ;-)

Mal sehen, was der Winter 2018/19 alles noch so mit sich bringt...bis Ende November 2018 war ich ganz normal Bergwandern, im Dezember war auch net viel Schnee, und es war eher trüb.
Anfang/Mitte Januar war's dann viel zu viel Schnee, zumindest bei uns auf der Alpennordseite...und jetzt kommt ein erster Frühlingsvorstoß!
Die Erfahrung lehrt aber auch: je länger und intensiver ein Frühlingsvorstoß ist, desto später (und heftiger) kommt der Winter zurück, und die Sommersaison verschiebt sich nach hinten.
Ein sonniger Winter bei guten Schneeverhältnissen ist mir persönlich deshalb lieber als eine lange, trübe Übergangsjahreszeit.
Klar, des kann sich niemand heraussuchen. Und wenn im Gebirge halt gar nix geht, dann such ich mir andere Tätigkeiten wie z.B. Radlfahren in den heimischen Gefielden. Oder gehe auch mal in die Mittelbirge (wie von chrs genannt), solange es net zu matschig ist.


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