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Bayrische Voralpen   T2  
20 Aug 20
Wallenburger Kogel (936 m), ein Ausreißer zwischen Tegernsee und Schliersee. Danach Schwimmen!
An einem heißen Sommertag im kühlen Tegernsee Baden gehen, ist wunderbar. Noch erfrischender ist das Schwimmen, wenn man sich vorher bei einem Bergspaziergang noch ordentlich aufgeheizt hat. Gefragt war somit irgendein Gipfel im Umkreis des Tegernsees, den ich noch nicht kenne. Die Nachsuche ergab genau einen einzigen: den...
Published by Vielhygler 8 September 2020, 23h32 (Photos:24 | Comments:4)
Bayrische Voralpen   T3 F  
18 Aug 20
Auf den Jachenauer Kohlberg (1041 m): Bäche, Wiesen, Kühe, Pferde. Und viele, viele Karrenwege!
Noch nie habe ich auf einer Tour soviele Karrenwege gefunden wie heute am Kohlberg: schottrige, steinige, matschige, gekieste, unbefestigte, feuchte, geröllige befestigte, aufgegebene, überwachsene, trockene, erdige, grasige, hohlwegartige, schlammige, staubige, verkrautete, rutschige, felsige, splittrige, sandige, nasse,...
Published by Vielhygler 3 September 2020, 21h57 (Photos:25)
Bayrische Voralpen   T2  
16 Aug 20
Eine kurze Tour auf das Langeneck: Lohnende Heimatkunde zwischen Brauneck und Jachenau
Eigentlich habe ich beim subalpinen Spazierwandern immer alles dabei, was ich unterwegs benötige. So war auch heute die Kamera samt Speicherkarte im Rucksack, doch am Wander-P. merkte ich, daß der Akku fehlt. Da mußte dann mein uraltes Smartphone, eine wahrer Quastenflosser der Handy-Evolution, als Notbehelf herhalten. Schade,...
Published by Vielhygler 1 September 2020, 20h39 (Photos:23 | Comments:5)
Bayrische Voralpen   T3 F  
6 Aug 20
Nordanstieg auf den Geierstein (1491 m) über Schwarzbergl (1307 m) und Schwarzwand (1364 m)
Diversity ist der Trend unserer Zeit. Selbst kleinste Brauereien wuppen inzwischen zehn verschiedene Biere in jeweils fünf Geschmacksrichtungen in jeden Orterer und wenn es sein muß, kommt noch ein "Kalorienarmer Weiß-Bock" in der Geschmacksrichtung "Agaven-Bratapfel-Dicksaft" obendrauf. Von den Ritter Sport-Quadraten gibt es...
Published by Vielhygler 26 August 2020, 00h11 (Photos:48)
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Was mich in Bewegung bringt, ist...



.. eine Leidenschaft für Bewegung, Stimmungen und Ausblicke.. Die Berge zwischen Lech, Inn und Salzach sind gewissermaßen mein „Kerngebiet“. Hinzu kommen „außerkerngebietlich“ noch die Loferer/Leonganger und das Tennengebirge. Hier möchte ich in den Hochgebirgsgruppen möglichst viel und von den anderen Bergen möglichst alles erkunden: a neverending quest..
Ich bin auf meine (oft weglosen) Touren auf immer wieder neue Ziele meistens gut vorbereitet und an Ort und Stelle dann auch in verschneiten Wasserlöchern, im weglosen Dürrholz oder in den Latschen einigermaßen leidensfähig.
Eine Tour sollte für mich, ob kurz oder lang, ob leicht oder schwierig, eine „runde Sache“ sein, eine stimmige innere Harmonie besitzen wie eine Geschichte oder auch ein Song..
Hikr.Org gefällt mir, weil ich Spaß am gelegentlichen Schreiben habe und jetzt auch (wieder) angefangen habe zu fotografieren und außerdem, weil ich viele Berichte in unserem Forum informativ, gut und inspirierend finde.

Was mich außerdem noch bewegt, ist..



..auf langen Hinaushatschern auf sandigen Forstautobahnen der quälende Gedanke, daß unsere geamte Bergwelt natürlich profitabel sein muß und zwar für die Eigentümer, Pächter und Nutzer... Unsere in vielen Jahrhunderten gewachsene alpine Kulturlandschaft wird in immer schnellerem Tempo kommerzialisiert, kapitalisiert, aufgewertet, entwickelt, industrialisiert und die Folgen sind überall zu sehen.

Mir stellen sich dann an Ort und Stelle oft ganz einfache Fragen: muß es sein, daß die Gülle, die aus Trinkwasserschutzgründen im Talgrund von Landl nicht mehr in der vorhandenen riesigen Menge ausgebracht werden darf, den ganzen Herbst auf die Ackernalm hinauf gefahren und unterhalb des Veitsberges großflächig verspritzt wird?

Müssen Forststraßen immer dermaßen breit sein? Da wird nicht mehr der Baum zum LKW gebracht, da kommt der Tieflader in unendlichen Serpentinen zum Baum und zwar zu jedem einzelnen. Viele Eingriffe sind gar nicht wieder gutzumachen....

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Beispiel Rofan: Nachruf und Abgesang..
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Ich bin froh, daß ich im zentralen Rofan schon praktisch alles kennengelernt habe. Ich war im tiefsten Winter auf dem Gschöllkopf und der Haidachstellwand und im Sommer auf den Roßköpfen, auf dem Dalfazkamm und dem spannenden Grubalackenkamm…es war trotz Seilbahn immer traumhaft schön dort. Wenn ich die Augen schließe, dann steigen aus dem Herzen die Bilder noch auf..

Ein Mal war ich noch dort und habe mir den „Air-Rofan Sky-Glider“ und die NS-nostalgisch benannte und auch entsprechend martialisch wie eine MG-Gefechtsstation anmutende „Adlerhorst- Aussichtsplattform“ auf dem Gschöllkopf angesehen... ein einziges Mal war ich noch dort und habe miterlebt, wie eine Ameisenkolonne von Hunderten von Klettersteigenthusiasten dicht an dicht und einer vom nächsten gestreßt an kurzem Band gesichert über die Haidachstellwand hinweggekrabbelt ist auf dem neu eingerichteten „Achensee-5- Gipfel-Klettersteig... genau einmal war ich noch im zentralen Rofan und habe mir die alpintouristische Prostitution angesehen, die eine unheilige Seilschaft von Talgemeinden, dem Land Tirol, Alpenverein, und Seilbahnbetreiber dort mit dem herrlichen, aber kleinen und deshalb um so empfindlicheren zentralen Rofangebirge veranstaltet hat... und ein allerletztes Mal war ich auch noch auf der bestimmt hochprofitablen "Erfurter Hütte" des DAV und ich hätte gar nicht soviel bestellen können, wie mir schon schlecht geworden war.
Ein weiteres ist jetzt auch schon gewiß: die Konkurrenz schläft nicht und wird ebenfalls aufrüsten, ausbauen und neue Maßstäbe setzten und schon in wenigen Jahren wird sich für diesen armseligen "Sky- Glider" kein Mensch mehr interessieren und geilere Klettersteige gibt`s dann auch überall und die Rofanberge werden abgetakelt und unattraktiv geworden über Inn und Achensee im Eck stehen und kaum ein Freier drängt noch in die Gondel. Was machma dann?

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Aus diesem Wechselspiel zwischen Glück und Trostlosigkeit erklärt sich vielleicht der gelegentlich satirische und punktuell gallige Humor in manchen Berichten des Vielhyglers..sonst würde er`s nämlich gar nicht aushalten…
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