Höhenweg Gspon - Saas-Balen


Publiziert von Baeremanni Pro , 21. September 2015 um 20:20.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:20 September 2015
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 4:45
Aufstieg: 630 m
Abstieg: 1038 m
Strecke:Gspon - Finilu - Färiga - Heimischgartu - Bidermatten - Saas-Balen
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV nach Gspon ( Eisenbahnen bis Staldenried, dann Seilbahn nach Gspon
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV (Postauto)
Kartennummer:5028T Monte Rosa Matterhorn + Ausdrucke aus Schweiz Mobil

Fast vier Wochen musste ich wegen einem blöden Boboli, welches schlimmere Folgen hätte haben können pausieren. Doch der Wetterbericht für letzten Sonntag liess mich wieder aufjucken.
Wie gewohnt mit dem ÖV ins Wallis und hinauf nach Gspon. Start im Nebel, dann einen AK. Trotz dem immer noch vorhandenen Nebel auf den Tippel.
Schon kurz nach dem Dorf stieg der Nebel höher und man sah, wo man sich bewegte.
Auf der schönen Alpstrasse ging es zügig und immer leicht steigend voran. Nach dem Verlassen des Waldes bei Zen Gafinu dem Wegweiser folgend von der Strasse Weg hinauf nach Finilu.
Die kleine Kapelle sah frisch renoviert aus und veranlasste mich dort vorbeizuschauen. Da nun auch die Sonne mehr oder weniger aus den Wolken guckte wurden die schönen Glasmalereien der Fenster gerade richtig zum Fotografieren beleuchtet. Zum Künstler Gottsponer Toni aus Visperterminen welcher diese Fenster im Mai 2003 gestaltet hat habe leider im Internet nichts gefunden.
Immer mehr lockerte sich der Nebel und bald sah man hinunter in die die Tiefe des Saastales, aber auch an die gegenüberliegenden Hänge. Immer mehr klarte es sich auf und die 4000-er zeigten sich von der besten Seite.
Auf dem abwechslungsreichen Bergweg hindurch durch Wald und Runsen hinauf auf zum „Obere Schwarze Wald“  auf 2191 MüM. Interessant in der kurz vorher durchgelaufenen Runse ist die hoch aufgehängte Wasserleitung welche die Gsponer Suone versorgt. In Anbetracht der steinschlaggefährlichen Runse wohl die beste Lösung.
Bei Färige auf 2271 Müm lockt eine kleine Hütte mit Tisch und Bank zum Verweilen und Rasten. Die Aussicht ist phänomenal und die Sonne wärmz nun auch, dass man Windjacke und Pulli in den Rucksack stecken kann.
Nochmals durch einen Graben und dann hinauf zum höchsten Punkt der Wanderung bei P.2244 Siwibode. Noch etwas mehr als 2 Kilometer kommt das Berggasthaus „Heimischgartu“. Was dort zu picken und trinken ist mit der Foto dokumentiert. Geschmeckt hat es auf alle Fälle.
Nach der Mittagspause bleibe ich vorerst auf der „normalen Route“. Lasse mich dann aber bei Rittmal zum „direkten Abstieg“ nach Saas-Balen verleiten, um wenn möglich das Postauto kurz nach 15:00 zu erreichen. Na ja, war nicht gerade ein schlauer Entschluss. Es war recht mühsam und steil durch den Wald hinunter. Schien mir und wurde mir dann auch von anderen Wanderen bestätigt, dass der Weg nach Saas-Stalden schlauer gewesen wäre. Man könnte den langen Abstieg übrigens auch vergessen, indem man zur Kreuzbodenbahn geht und sich dann dort „abseilen“ lässt. Wäre im Übrigen auch noch gefahren.
Nun, ich erreichte schliesslich Saas-Balen auch noch zur richtigen Zeit für das gewünschte Postauto. Für einen Abschiedstrunk reichte es nicht mehr. Dafür „durfte“ ich mich bis Visp mit einem Stehplatz begnügen. Den Rest der Heimfahrt dann auch in „vollen Zügen“ trotz Doppelführung, aber wenigsten Sitzplatz.
Alles in Allem eine feine und genussvolle Wanderung.

Tourengänger: Baeremanni

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