Turtmanntal - Brunegghorn(3833m) - Mattertal


Publiziert von Mistermai , 1. August 2015 um 17:20.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:26 Juli 2015
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Klettersteig Schwierigkeit: L
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 2200 m
Abstieg: 2900 m
Strecke:Gruben - Turtmannhütte - Brunegghorn - Schöllijoch - Topalihütte - St.Niklaus
Zufahrt zum Ausgangspunkt:ÖV, preiswerter VW-Büssli-Service ab Oberems
Zufahrt zum Ankunftspunkt:ÖV

Back to the roots: In der Turtmannhütte hatte ich (als Teenager aus einer "Nicht-Berggängigen" Familie) vor 4 Jahren meine erste SAC-Hütten-Übernachtung erlebt. Unglaublich, wie mich das "Bergfieber" gepackt hat: Rund 150 Gipfel habe ich seither angehäuft und ganz viele tolle Dinge erlebt. Umso schöner, dass diesmal auch meine beiden Geschwister mit dabei waren, die je länger desto mehr auch infiziert werden...

Die Tour
Nachdem wir am Samstag von Gruben in die Turtmannhütte aufgestiegen waren, gabs am Sonntag um 5:00 Morgenessen. Mir wäre angesichts der Hitze 4:00 lieber gewesen, doch seis drum.

Um 5:20 standen wir vor der Hütte bereit und passierten das Gässi vor dem Wanderer-Stau problemlos. Irgendwo unterhalb von 2900m führen Wegspuren nach rechts von der "Barrhorn-Autobahn" weg und auf ca. 3000m betritt man problemlos den Brunegggletscher (huch, das sind viele g's!).
Der Schnee war etwas zerklüftet und das Gehen ein wenig mühsam. Wir peilten Pt. 3699 südlich des Gipfels an, wobei wir einige grössere Spalten im Zick-Zack umgingen. Die Schneebrücken erschienen mir angesichts der hohen Temperaturen und des Neuschnee etwas heikel. 
Unterhalb des Felsbandes wirds etwas steil und der Trittschnee fällt dieses Jahr eher knapp aus. Auf dem Fels führen Spuren problemlos zum Gipfel.

Oben angekommen feierten wir mit Kinder-Party-Utensilien meinen Bruder, der heute Geburtstag hat! 

Danach gings auf demselben Weg wieder runter bis unter den Bergschrund und dann rüber ins Bruneggjoch. Von dort via Schöllihorn ins Schöllijoch und über den Klettersteig runter auf den Schölligletscher. Der Klettersteig ist für Schindelfreie problemlos ohne weiteres Equipment zu begehen (T5). Der Gletscher erforderte ebenfalls keine Steigeisen und so waren wir schon bald auf dem Weg zur Topalihütte. 

Der Abstieg zog sich doch ziemlich in die Länge: 2800 Höhenmeter Abstieg häuften wir heute an.

Um 17:30 kamen wir müde, aber zufrieden in St.Niklaus oder eben Zaniglas, wie es die Walliser nennen, an. 12 Stunden waren wir heute in wunderschöner Umgebung mit besten Ausblicken zu Weiss- und Bishorn unterwegs.

Tourengänger: Mistermai


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