Aggenstein (1987 m) aus dem Engetal


Publiziert von ju_wi , 22. August 2008 um 22:28.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Allgäuer Alpen
Tour Datum:18 Juni 2006
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: D   A 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 950 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz an der Engetalstraße nördlich von Grän, dort wo es abgeht nach Lumberg
Kartennummer:BayLV Allgäuer Alpen

Unsere dritte Besteigung des Aggensteins (1987 m), dieses markanten und sehr beliebten Voralpenberges oberhalb Pfrontens. Dies war der erste Alpengipfel, den ich mit Margit vor knapp 20 Jahren bestiegen habe. Daher ist es Margits Lieblingsberg. Sogar schon als 14-Jähriger war ich bei einem Osterurlaub in Pfronten mal bei Schnee auf den Breitenberg gewandert und hatte den Aggenstein bewundert.

Als Abschluss- und Halbtagestour eines 4-tägigen Kurzurlaubs in Wertach im Allgäu starten wir diesmal aber erstmalig den Anstieg von Süden - bei Grän im Tannheimer Tal. Es ist ein schöner warmer Frühsommertag und es geht vorbei am Weiler Enge in den Wald. Enge ist Namensgeber des Engetals, das Tannheim und Pfronten und damit D und Ö auf kleinem Sträßchen verbindet. Wir queren im Waldaufstieg den Seebach und steigen später in Serpentinen auf bis zum Grat (1,5 h vom P), der vom Aggenstein östlich hinabführt. Hier wäre die kürzeste Variante links über die Bad Kissinger Hütte zum Gipfel (1h). Wir beschließen hingegen bei dem schönen Wetter noch etwas weiter zu gehen und den Aggenstein erstmal zu umrunden.

Hierzu gehen wir ein paar Schritte rechts und biegen dann links vom Grat hinab in die Wiesenflächen ab. Links vom Pfad erhebt sich die schroffe Ostwand des Aggensteinfelsen. An einer Wegverzweigung - schon gut 150 Hm tiefer - biegen wir dann liniks ab Richtung Hochalp-Hütte. Doch schon ein paar hundert Meter später verlassen wir auch diesen Weg und queren weglos bergan die Wiesenflächen nördlich des Aggenstein zum Anstiegsweg von Norden. In unserer Karte ist für diese Querung sogar eine gepunktete Trittspur eingezeichnet. Die finden wir allerdings nicht - bzw. ich glaube die gibt es auch nicht mehr...
Auf dem Normalweg angekommen, wenden wir uns nach links und erreichen in steilen Serpentinen durch schrofiges Geröll den Sattel, an dem N- und S-Anstieg zusammenlaufen. Von hier führt ein Pfad durch Schrofen und Fels steil zum Gipfelkreuz des Aggenstein (1987 m). Dieses Stück (5-10 min.) ist auch mit Ketten gesichert - aber sehr einfach.

Auch heute ist der Gipfel gut besucht. Wir steigen die Kettenpassage wieder hinab und folgen nun dem S-Abstieg, der durch Grasserpentinen rasch zur sehr schön gelegenen Bad Kissinger Hütte (1788 m) führt. Diese hieß früher mal Pfrontner Hütte. Nach einer kurzen Einkehr marschieren wir weiter zum Punkt, wo der Grän-Aufstieg den Grat erreicht und steigen auf unserem Aufstiegsweg durch Wald wieder zum Auto ab.

Tourengänger: ju_wi

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