Über Gipfel des Ischgler Skigebietes zur Heidelberger Hütte


Publiziert von Abenteurer&Bergrebell Ötzi II Pro , 7. Mai 2014 um 06:37.

Region: Welt » Österreich » Zentrale Ostalpen » Samnaun-Gruppe
Tour Datum: 4 Mai 2014
Schneeshuhtouren Schwierigkeit: WT2 - Schneeschuhwanderung
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR   A   Paznaun 
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit Zug und Bus von Garmisch nach Ischgl
Unterkunftmöglichkeiten:Heidelberger Hütte

Am Sonntag, 04.05.14, dem letzten Tag im Mai, an dem die Ischgler Bergbahnen in Betrieb waren, fuhr ich in Garmisch um 07.04 Uhr mit dem Zug los. Erst kurz nach 11.00 Uhr stand ich an der Silvrettabahn. Dort verwies man mich zur Fimbabahn, da ich Fußgänger war. Ich entschied mich plötzlich, zu Fuß zur Heidelberger Hütte zu gehen, um mir die 20 Euro zu sparen.

Auf dem Weg kam ich aber nur bis zur Mittelstation, nachdem ich gleich zwei Hängebrücken über die Schlucht entdeckt hatte, da mich dort der freundliche Stationswart umsonst zur Idalpe hinauffahren ließ!

Von dort stieg ich über Pisten zum Fimbasattel auf. Von dort erreichte ich über Pistengelände die Greitspitz. Einen vorspringenden Felsgipfel mit Kreuz betrat ich nicht, da er etwas niedriger als der Hauptgipfel ist.

Über einen Skiweg wanderte ich in Richtung Paliner Kopf. Ich verließ ihn dann nach links zum Bergkamm, auf dem ich im unberührten Neuschnee den Salaaser Kopf überschritt. Nach wenigen Höhenmetern Abstieg zu seiner südlichen Scharte begab ich mich wieder auf den Skiweg, der dann zur Piste wird,über die ich auf den Paliner Kopf stieg.

Ich machte dann einen Abstecher nach Norden zum Höllkopf. Auf ihn führte am Grat entlang eine (menschliche) Fußspur. Einige Felsen am Grat sind leicht zu überwinden.

Über das freie Gelände und weiter unten dann Piste stieg ich  westlichich unter dem Paliner Kopf auf einen zunächst noch schneebedeckten, dann aperen Fahrweg ins Fimbatal ab. In ca. 2050m erreichte ich den Talgrund. Von dort war es noch weiter zur Heidelberger Hütte, als ich gedacht hatte. In über 2100m Höhe konnte ich mit Schneeschuhen gehen. Ich musste mich mehrmals für jeweils ein paar Minuten hinsetzen. Gegen 20.50 Uhr kam ich zu meiner Erleichterung endlich an der Hütte an. Den Winterraum hatte ich für mich allein.



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