An den Nasenlöcher vorbei und über das Öhrli zum Säntis


Publiziert von MunggaLoch , 11. August 2008 um 18:19.

Region: Welt » Schweiz » Appenzell
Tour Datum:10 August 2008
Wandern Schwierigkeit: T5 - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Alpstein   CH-AR   CH-SG   CH-AI 
Strecke:Schwägalp - Chammhaldenhütte - Potersalp - vor Schwizerälpli rechts rauf - Öhrligrueb - Öhrli - Öhrligrueb - Rossegg (normal) - Blau Schnee - Girenspitz - Säntis

Bei Beginn der Planung ging ich noch von einem schönen Sonntagsspaziergang aus. Vielleicht mit der Bahn auf die Ebenalp und dann auf den Säntis. Oder vom Säntis über den Altmann irgendwo runter. Doch es kam anders und so wurde es eine Wanderung an den Nasenlöchern vorbei und auf Öhrli. Nein, keine Reise ins (oder ans) ich ;-) Bei den Recherchen zur Wanderung bin ich übers "Öhrli" und die guten Berichte hier gestolpert. Ja, so war es dann geschehen. Das Öhrli war das Ziel...

Dass es viele Leute auf den Säntis gibt, war uns klar, aber dass der Parkplatz um halb 9 schon so voll war verwunderte mich trotzdem. Dafür war dann der Wanderweg Richtung Potersalp leer. Wo die andern wohl alle hingehen? ;-) Kurz vor dem Schwizerälpli nahmen wir vier den weiss-blau-weissen "Wanderweg" nach oben. Und ja, er hat seinen Namen verdient. Es hat doch ein paar Stellen drin, die ich nicht bei Regen und mit Turnschuhen machen will. Die Orientierung ist nicht sehr schwierig: Die Markierungen sind regelmässig und der Wegpfad auch deutlich sichtbar. Zudem sind mitten in der Wand zwei schwarze Punkte zu sehen, dort muss man vorbei. Dieselben heissen "Nasenlöcher" und sind sogar so auf der Karte benannt.

In der Öhrligrueb liessen wir Vreni und unsere Rucksäcke zurück und bestiegen noch zu dritt das Öhrli. Auch nicht ganz einfach, wer sich aber sicher fühlt, auch wenn man die Hände zum Wandern braucht, sollte rauf gehen. Wenn man oben zum Hängeten (südosten) sieht, entdeckt man sogar ein kleines, durchgehendes Loch im Fels. Das sieht man wohl von unten nicht. Schon noch eindrücklich, hier oben. Nicht ganz so eindrücklich fand ich, dass ich oben den Deckel meines Objektives verloren habe. Ok, verloren ist wohl der falsche Ausdruck. Hingelegt und vom Wind zwei Meter deplatziert. Aber zwei so doofe Meter, wo ich mich ohne Seil und im losen Geröll nicht getraut habe, ihn zu holen. Soll ich jetzt im "Alpen" ein Inserat starten unter der Rubrik "verloren" ;-)

Zurück in der Öhrligrueb gings dann auf der Autobahn weiter. Wobei es mit den Leuten noch ging und es nicht ganz so viele wie erwartet hatte. Es reichte zumindest noch für ein Foto auf der "natural bridge". Ok, hier oben heisst die wohl eher irgendwas im Appenzeller Dialekt. So eine ist doch in den letzten Tagen in Amerika eingestürzt? Egal, diese hat gehalten!

Nach dem Blau Schnee kam dann das Autobahnkreuz wo unsere Strecke mit derjenigen über die Tierwis zusammenkommt. Ja, von da an gabs mehr Leute. So entschieden wir uns, noch kurz auf den Girenspitz zu gehen. Allerdings nur noch zu zweit, da hier auch Guido auf die Extrameter verzichtete. Schade für ihn, es waren lohnenswert Meter. Ich würde sagen, viel schöner als der Säntis. Sicher aber mit weniger Leuten ;-)

An der Himmelsleiter war dann "anstehen" angesagt. Wir hatten jedoch noch Glück, wie die Fotos zeigen. Ich war schon mit mehr Leuten hier ;-) Dafür sah ich beim Anstehen für die Talfahrt noch nie mehr Leute. Die ganze Halle war voll und es hiess, es dauere eine Stunde, bis man dran kommt. Was sich später auch als korrekt herausstellte.

So entschlossen wir uns, zuerst im Alten Säntis einen Most oder sonst was gutes zu Gemüte zu führen...

Tourengänger: MunggaLoch, Elju

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