Panoramawanderung um den Thunersee Teil 2


Publiziert von Baeremanni Pro , 13. April 2014 um 19:12.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum:10 April 2014
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 9:15
Aufstieg: 1224 m
Abstieg: 1224 m
Strecke:Interlaken - Beatushöhlen - Sigriswil - Thun
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV
Kartennummer:2519T Region Thunersee 1:25'000 Zusammensetzung

Wie schon letztes Jahr zur ähnlichen Zeit waren Ursula und ich am Hüten eines Katers in der Wohnung von Freunden im Hondrich.  Siehe:  http://www.hikr.org/tour/post63483.html
Das optimale Wanderwetter brachte mich auf die Idee, die damalige Wanderung fortzusetzen. Also per Bus und Bahn nach Interlaken-Ost. Gleich dem Kanal entlang nordwärts. Beim Kraftwerk standen die Türen offen. Das verlockte mich als alten Mech die Nase hinein zu stecken. Ich durfte dann sogar in das Werk und konnte einige Bilder von den Generatoren mit Baujahr 1924 machen.
Weiter ging es dem Kanal entlang, vorbei an der ARA. Noch vor ein paar Jahren hätte ich hier um einen Kaffee angehalten. Doch die seinerzeitigen Berufskollegen sind auch alle pensioniert und die "Jungen" kenne ich nicht mehr.
Also weiter dem Wasser entlang, dann quer durch den Wald an die alte Aare und über den Steg hinüber in das Naturschutzgebiet Weissenau. Da ich recht früh unterwegs war und noch fast keine Leute anwesend, waren die verschiedensten Vögel und Enten zu beobachten.
Im Neuhaus war die Kaffeemaschine auch schon eingeschaltet, was mich ich selbstverständlich zu einem Kaffehalt bewog.
Nun aber weiter des Weges. Bis jetzt war es absolut flach. Doch nun änderte es sich rapid. Weg von der Strasse und einige Meter höher. Doch schon beim "Gelbenbrunnen" wieder herunter auf die Strasse. Seit Neuhaus bin ich nun auf dem Pilgerweg (nationale Route W4).Vor dem Wald bei Sundlauenen wähle ich die Route hinauf zu den 2 Hotels an der Landstrasse, es nahm mich wunder wie diese heute aussehen. Na ja!!!!
Weiter nun entlang der Strasse bis der Pilgerweg von der Schiffstation Sundlauenen hochkommt. Jetzt diesem schönen Wanderweg entlang bis zur Beatushöhle. Ich geniesse es, hier einen Moment an der Sonne zu sitzen und schon wieder zu "käfelen".
Wieder hinunter auf einem (fürchterlich) asphaltierten Wanderweg. Noch oberhalb des Parkplatzes zweigt meine Route aber ab, steigt vor dem Steinbruch"Balmholz" massiv an und führt oberhalb der gewaltigen Narbe des Steibruches durch. Es erstaunt, dass ein grosser Teil des Schotters für die Geleise der Bahnen von hier stammt. Bis Merligen geht es durch lichten Wald auf einem guten Weg. Unterwegs kreuzt man die Standseilbahn hinauf nach Beatenberg. Achtung in Merligen gut auf die Wegweiser bzw. die Karte achten, sonst ist schnell am See unten!! Klar, dass im Dorf die Wege befestigt sind. Ich befürchte nun aber, das der weitere Pilgerweg mehr und mehr so aussieht. Ich ziehe daher den Weg im Ralligwald über Bärenegg - Endorf hinauf nach Sigriswil vor. Ich geniesse den leichten Weg über die Guntenbachschlucht auf der rund 300 m langen Hängebrücke. Diese Hängebrücke gefällt sogar mir, sie ist wesentlich eleganter als ihr Gegenstück oberhalb Därligen.
Kurz nach der Hängebrücke mache eine Reihenaufnahme von 16 Bildern, Diese Bilder habe ich nun mit dem Panorama.Maker zu einen einzigen Bild zusammen gestellt. Das Bild verliert etwas auf dieser Website, weil ich doch recht stark skalieren musste, um unter die 2 MB Grenze zu kommen.

Kurz nach Aeschlen macht es mir Spass, weiter aufzusteigen. Auf feinen, aber stellenweise steilen Wanderwegen komme ich hinauf nach Ringolswil. Noch etwas Hartbelag, dann finde ich die Wirtschaft "Chrinde" (oder einst Krinde) auf 1000 MüM
Laut der Karte geht es offenbar nun nur noch bergab, so geniesse ich mal einen Schluck Hopfentee vor Schluss des Tippels. Ich denke, meine Knie brauchen für den Abstieg auch etwas Oel. Das nächste Stück des Weges geht ohne Weg über die Weide zum Hof Mehlbaume. Dann im grosszügigen ZickZack noch einmal in eine Schlucht. Recht eindrücklich, was sich das Wasser aus der Nagelfluh ausgewaschen hat.
Ab Rinderstall immer mit leichtem Gefälle zu P.592 ob Hünibach. Fast in der Falllinie hinunter zum Schiffsteg.
Wäre noch ein Schiff gefahren, ich hätte es genommen. Doch es keines in Aussicht, so habe ich halt die 3/4 Stunde bis zum Bahnhof Thun auch noch abgespult. Auf diesem Bahnhof ist es zurzeit gefähhrlich zu Verdursten. Bahnhofbuffet geschlossen!
Es war ein rechtes Stück Weg, aber ich habe es genossen (und bin auch noch etwas stolz die Distanz in etwas weniger als auf dem Profil berechnet geschafft zu haben).
Wenn alles klappt, werde ich am Montag noch den Rest der Thunersee-Umwanderung von Thun nach Hondrich auch noch schaffen.

Tourengänger: Baeremanni

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