Mit Alfred über Eggen und durch Täler im Emmental


Publiziert von Baeremanni Pro , 11. Januar 2014 um 11:40.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum: 9 Januar 2014
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 654 m
Abstieg: 538 m
Strecke:Langnau - Chammershus - Witebach - Hohstulle - Twärli - Schwibbogen - Trub
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV BLS nach Langnau i.E.
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV Bus ab Trub
Kartennummer:2522 T Napf (+Ausdruck aus SchweizMobil)

Alfred, ein Wanderfreund unserer SAC Sektion suchte einen Begleiter. Noch so gerne habe ich zugesagt, wohl wissend, dass wir nicht immer auf den schön markierten Wanderwegen durch die Region ziehen würden.
Wir trafen uns am Bahnhof in Langnau. Nach dem obligaten Kaffee starteten wir durch das Dorfzentrum, talauf Richtung Hinderer Gibel. Schon im Dorf trafen wir auf Glatteis und stellenweise gefrorener Schnee. Stellenweise ziemlich heikel, was solls, dafür sind Stöcke mit dabei.
Kurz nach dem Gehöft nun wieder hinunter nach Mettlen. Damit waren wir im Gohl, der Heimat von Alfred. Auf der Strasse weiter bis zum Schulhaus Chammershus. Hier zweigen wir ab, entlang dem Wytenbach bis P.822. Hier verlassen wir die Strasse und treffen auf den aufgegebenen Weg durch den Seitengraben hinauf auf den Twärberg. War gar nicht so schlecht zu begehen, der Jungwuchs hielt sich in Grenzen.
Auf rund 1000 MüM kamen wir wieder auf die Güterstrasse, kurz darauf auch wieder auf den markierten Wanderweg. Diesem folgen wir nun über den Weiler Hochstullen (P.961), dann durch den Wald via P.992  bis zum Waldausgang bei P.1026. Wieder verlassen wir den Wanderweg. Kurz vor dem Weiler Bach folgen wir Traktorspuren an den westlichen Waldrand und gehen entlang der Krete talwärts. Nun auch in den Wald, wo wir auf einen guten Weg  treffen, besser als nach dem gestrichelten Eintrag in der Karte finden. Noch weiter hinunter treffen wir auch den Wanderweg hinunter nach Twärli. Fast nur eine Spur, aber wir kommen gut hinunter zur Strasse bei Twärli.
Wir hatten in der letzten Stunde etwas mit dem "SchweizMobil-App" experimentiert. Ganz erstaunlich, wie genau wir stets unsere Position feststellen konnten. Praktisch dieses "Tool" (Neudeutsch für Werkzeug). Nun ja, wir hätten unseren Pfad auch ohne gefunden. Doch gescheiter ohne Not üben, damit es dann klappt, wenn wir diese Sachen wirklich brauchen.
Den GPS-Track in diesem Bericht habe ich übrigens auch erst auf der Wanderung mit eingeschaltetem GPS-Gerät im Rucksack aufgezeichnet.
Wir haben noch nicht genug, verlassen den Wanderweg wieder und steigen vorbei am Twärli hinauf zur Nagelfluh-Bank und rüber zur Krete. Nun mehr oder weniger in der Falllinie hiauf zum Haus bei P.935, recht schweisstreibender Aufstieg. Schön an der fast frühlingshaften Sonne rüber zur Strasse. Auf dieser jetzt runter nach Trub. Hier finden wir denn auch ein gastliches Haus. Obwohl die Mittagessenszeit vorbei ist, bekommen wir im Sternen noch was Braves zwischen die Zähne. Wir beschliessen denn auch, die Wanderung zu beenden, da der Tippel auf teilweise vereisten Wegen etwas mehr Kraft gekostet hat als erwartet.
Es war einmal mehr eine tolle Wanderung und zu zweit macht es ja auch noch mehr Spass.

Tourengänger: Baeremanni

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Kommentare (1)


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Hibiskus Pro hat gesagt:
Gesendet am 12. Januar 2014 um 21:45
Schöne Winterwanderung Gratuliere. Das Emmental hat viel zu bieten. Die Route hab ich so noch nie begangen, aber die Wegpunkte kenne ich.
LG Werner


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