Fanellhorn 3123m


Published by Bergmuzz , 15 June 2013, 22h12.

Region: World » Switzerland » Grisons » Valsertal
Date of the hike:14 September 2010
Hiking grading: T4- - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR 
Time: 6:45
Height gain: 1138 m 3733 ft.
Height loss: 1138 m 3733 ft.
Route:Kapelle Zervreila - Guraletschsee - Fanellgrätli - Fanellhorn - Fanellgrätli - Guraletschsee - Kapelle Zervreila
Maps:267T San Bernardino 1:50000 Gelbe Wanderkarte von Swisstopo

Heute wollten wir unbedingt noch eine Tour unternehmen um das schöne Herbstwetter zu geniessen. Nach längerem hin und her mit Ufwärts Sascha und Pölla haben wir uns für separate Touren an diesem Tag entschieden. Denn wir konnten uns einfach nicht auf ein Ziel einigen. Wie sich im Nachhinein heraus stellte waren wir dann aber im selben Gebiet unterwegs. Ich wollte heute endlich wieder mal ein 3000er besteigen denn der letzte liegt schon viel zu lange zurück. Nach kurzem Kartenstudium stich mir das Fanellhorn ins Auge. Ein toller Aussichtsberg mit einem moderaten Aufstieg und das sogar auf offiziell markierten Pfaden. Also nix wie los ins Valsertal. Nach spannender Anfahrt mit Alpabzug und wildem Kuhtreiben und einer spannenden Tunnelfahrt starteten wir bei der Kapelle Zervreila. Das Valser Tal ist alleine schon wegen dem Zervreilahorn und dem Zervreila Stausee einen Besuch wert. Dieses Horn sticht wirklich ausserordentlich stark hervor. Da will ich unbedingt auch mal noch rauf.
 
Zackig und fast im Stechschritt ging es den Berg hinauf. Scheinbar hatte ich einen ziemlichen Zacken drauf. Ich musste dann das Tempo etwas bremsen damit Röbi nicht zu fest abgehängt wurde. Zum wegverlauf gibt es nicht viel zu sagen. Einfach immer den Markierungen folgen. Die Gipfelflanke war dann bereits schneebedeckt und erschwerte das Wegfinden doch etwas. Zum gehen ging eigentlich noch. Es war einfach etwas rutschig auf den Steinen. Nach zackigen 2h 30min war der Gipfel dann erreicht und das sogar mit einer Pause. Für unsere Verhältnisse doch schon sehr zügig vor allem auf dieser Höhe. Auf dem Gipfel war es dann ziemlich kühl mit 0° denn der doch eher mässige Sonnenschein wärmte nicht mehr so. Trotzdem genossen wir Anderthalb Stunden den Gipfel und seine tolle Aussicht. Einfach der Hammer was man von hier oben so alles sieht. Ich habe gleich noch ein paar weitere Ziele ausgemach! Die Aussicht ist umwerfend und ich genoss diesen schönen Ort in vollen Zügen. Nach vielen Fotos, obligatem Wipfelschuss und Dessert in doppelter Ausführung machten wir uns an den Abstieg. Auch diesen bewältigten wir ebenfalls in fast schon rekordverdächtigen 1h 30min. Wir haben so gut wie keine Pausen gemacht im Abstieg. Die Rückfahrt ging dann ohne Kühe und mit einer tollen grünen Welle ebenfalls um einiges schneller.

Fazit: Ein weiteres Highlight dieses Jahr mit unserem bisher höchsten bestiegenen Gipfel. Er wird es aber sicher nicht bleiben. Die Aussicht auf 3123m kann ich nur empfehlen.

Bergmuzzä Tourenbericht:
http://www.bergmuzzae.ch/wp4/?p=4635

Hike partners: Bergmuzz, Robi


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