der lange Marsch über die Risisegg zum Turner


Publiziert von Felix Pro , 21. Februar 2013 um 13:31. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Emmental
Tour Datum:16 Februar 2013
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-LU   Napf 
Aufstieg: 515 m
Abstieg: 515 m
Strecke:Trubschachen - Underi Schwand - Oberi Schwand - Alpetli - Vorder Risisegg - Mittler Risisegg - Mülistatthütte - Schindelegg - Hinder Risisegg - Nageldach - P. 1193 - Turner - Hütte auf Ilmibode; gleiche Route zurück
Zufahrt zum Ausgangspunkt:PW via Langnau nach Trubschachen
Kartennummer:1168

Beim Bahnhof in Trubschachen starten wir, bei noch bedecktem Himmel, unsere Winterwanderung, erst an der grossen „Guetzli-Werkstatt“ der Hauptstrasse entlang vorbeimarschierend. Dann geht es lange auf der Nebenstrasse, bereits im unteren Teil schneebedeckt, hoch über Underi und Oberi Schwand und Alpetli zur Vorder Risisegg. (Von P. 925 bis hierhin würde die Abkürzung verlaufen - diese lassen wir heute unbenutzt, hat es doch darauf zu viel Schnee liegen.)

 

Ab dieser erreichten Anhöhe bewegen wir uns nun mehrere Kilometer auf dem meist ebenen Rücken zwischen der Trueb und Hämelbach taleinwärts - nur vereinzelt zeigen sich nun (die prognostizierten) erste leichte Auflockerungen in der Wolkendecke.

Es ist ein geruhsames Wandern auf dem Hochplateau der Risisegg - die Strasse gepfadet, das Gelände leider erst nur bis zu unserem Ziel einsehbar. An Mittler Risisegg und der Mülistatthütte vorbei erreichen wir einen etwas schmaleren Abschnitt; zur Rechten, also ostseitig, ist der Hang doch sehr steil und weist nach unserer Einschätzung auch (unter dem Schnee verborgene) Erdrutsche auf. Bald erreichen wir die Schindelegg und die Hinder Risisegg; nach ungefähr einem weiteren Kilometer „Flachwandern“ gelangen wir zur originellen Hinweistafel zum „Himugüegli“ auf  Ober Altgfääl - dieses ist jedoch erst wieder im Alpsommer geöffnet.

 

Nun steigt die nach wie befahrbare Strasse leicht an; via Nageldach streben wir dem P. 1193 zu - nordseitig des Turners sind hier enorme Schneemassen angehäuft. Und ab hier gilt für uns nun erstmals ein intensives „Kämpfen“ durch den Tiefschnee bis zum kantonalen Grenzstein und den zwei markanten Bäumen auf dem Gipfel.

 

Da im hier liegenden Schnee nicht an eine einigermassen gemütliche Rast zu denken ist, setzen wir unseren Schnee-„Waggel“ fort, hinunter zur nahegelegenen Hütte auf Ilmiboden.

Hier finden wir eine gut eingerichtete Grillstelle vor (die wir heute nicht benutzen …) und mehrere Sitzgelegenheiten unter Dach - und exakt jetzt beginnt sich vermehrt zartes Blau am Himmel zu zeigen! (Leider haben wir über diese, wie es scheint, sehr gut eingerichtete Hütte, im Internet nichts ausfindig machen können …)

 

Nach unserer Mittagsrast wandern wir auf der ebenfalls offenen Verbindungsstrasse (welche talauswärts nach Escholzmatt führte) zurück zum Hof auf Ilmiboden und zu P. 1193.

Für den Rückweg wählen wir aus Zeitgründen wieder unseren vormittäglichen Aufstiegsweg - bis zur letzten Kurve vor dem Dorf.

Was sich jedoch deutlich - und erfreulich - ändert, ist der nun stets zunehmend blaue Himmel, die stärker zur Geltung kommende Sonne. So geniessen wir die Wanderung zurück mit wärmenden, farbigen Eindrücken in grosser Anzahl: gerade Holz in seinen verschiedenen Facetten beeindruckt uns sehr; die zahlreichen markanten Einzelbäume unterwegs faszinieren uns besonders.

Bevor wir ins Tal der Ilfis absteigen, lassen wir uns auf einer Ruhebank bei Alpetli nieder und geniessen den Blick über Trubschachen Richtung Langnau und  Howacht hin.

Die letzten Meter des Abstieges nach Underi Schwand  begehen wir auf der serpentinenreichen Abkürzung, nun im Schnee gut gespurt, direkt zum Bahnhof hinunter. 


Tourengänger: Ursula, Felix


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