Winterliche Wanderung von Leuk (Susten) - Jllgraben - Pfynwald - Sierre


Publiziert von Baeremanni Pro , 17. Januar 2013 um 17:26.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Mittelwallis
Tour Datum:16 Januar 2013
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 4:15
Aufstieg: 359 m
Strecke:Leuk (Bhf) - Susten - Jllgraben - Pfynwald - Sierre
Zufahrt zum Ausgangspunkt:öV Bahn
Zufahrt zum Ankunftspunkt:öV Bahn
Kartennummer:273T Montana

Bewegung muss sein nach den Fresstagen. Einmal mehr soll fast nur im Wallis einigermassen Wanderwetter sein. Ich fahre nach Leuk-Bahnhof. Kaffee gab es im Speisewagen, so kann ich gleich starten. Am grossen Wander-Wegweiser mache ich mich erst mal kundig, denn ausser dem Ziel Sierre weiss ich noch nicht wo und wie ich dorthin komme. Bei diesem "Studium" sehe ich "Jllgraben". Das ist doch das Ding, was da einmal im "Einstein" gezeigt wurde. Da soll zudem eine "Bhutan-Brücke sein und der Weg nach Sierre führt auch dort rüber.
Spasseshalber starte ich wieder einmal mein GPS-Gerät und lasse mir meinen Track aufzeichnen. Nun aber los Richtung Jllgraben. Ich finde auch den Einstieg zum Weg. Es hat hier allerdings wider Erwarten viel Schnee. Dieser ist aber pickelhart gefrorene und ich nehme bald einmal die Wanderstöcke vom Rucksack. Es geht angenehm aufwärts. Auf der Höhe der Freileitung kommt mir erst ein Hund und dann sein Herrchen entgegen. Vom Herr muss ich dann vernehmen, dass der Weg über die Brücke tief verschneit und nicht zu Passieren sei.
Also zurück zur Kantonsstrasse, nun ein Stück zusammen mit Hund. Sein Meister zeigt mir dann auch einen Durchgang durch den Illgraben. Trotz Warntafel nutze ich den Weg und komme den auch gut hinüber. Unten an der Kantonsstrasse geht es nun unter der Brücke durch. Nicht ganz einfach, da der Schnee von der Brückenräumung auch dort liegt.
Nun hinein in den Wald. Dann über den Zulaufkanal für das Kraftwerk in Chippis. Von nun an ist der Weg immer mehr oder weniger schneebedeckt, aber auch hier pickelhart gefroren. Aber mit den Wanderstöcken geht es recht gut zum Wandern.
Bei P.571 geht es neben einer alten Baracke hoch zum Campingplatz. Hier war vor über 50 Jahre ein militärisches Barackenlager, wo ich 14 Tage meiner RS verbrachte. Von dort finde ich im Schnee eine Wegspur hinauf zum Pfyn-Denkmal. Es lohnt sich hier hinauf zu steigen, die Übersicht ist recht interessant. Hinunter geht es ohne klaren Pfad und komme oberhalb eines kleinen Weinberges zum Wald hinaus. Hinunter und hinter einer kleinen Trafostation kann ich über den Bach. Bei P.569 über einen kleinen, heute trockenen Bewässerungsgraben hinauf auf den Hochwasserdamm.
Etwas mühsam in alten, gefrorenen Spuren  fast zwei Kilometer bis zum Pfafforei-See. Auf dem Sentier des Etangs an vielen Teichen hinein in einen weiteren Teil des Pfynwaldes und den Fôret de Finges. Zwischen den vielen Hügeln (Drumlins) hindurch geht es auf und ab. Ein recht langes Stück auf einer blank vereisten Fortstrasse, jeder Schritt muss sorgfältig gewählt werde. Ohne Stöcke wäre ich schon längst auf die Schn.... geflogen. Nun zum Schluss dann wieder ein angenehmer Wanderweg auf fast 600 Mter hoch. Der Abstieg, nun auf sonnenbeschienem Weg und fast ohne Schnee ist direkt ein Genuss. Den ganzen Weg möchte ich bei besseren Verhältnissen wiederholen, zu interessant ist die Struktur dieses Stücks.
Noch etwas Landstrasse, dann durch Sierre hindurch zum Bahnhof. Da gerade ein Zug einfährt geht es schon Heimzu. Das "Abschlussbier" gab es dann im Speisewagen zwischen Visp und Thun.

Tourengänger: Baeremanni

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