Blueme - Nebelmeer zum Ersten


Publiziert von laponia41 Pro , 17. Oktober 2011 um 10:16.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum:15 Oktober 2011
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 4:00
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 650 m
Strecke:11 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:[SBB Schwanden Sigriswil!
Zufahrt zum Ankunftspunkt:cff logo Goldiwil bei Thun

Die heutige Wanderung hatte eine Zweckbestimmung. Ich sollte nämlich bei meiner Tochter für einen Flyer ein weihnächtliches Kunstwerk fotografieren. Es führen viele Wege nach Goldiwil. Wir wählten folgende Route:

Schwanden Sigriswil Sagi - Cheerwald - Blueme Pt. 1392 - Schwendiblueme Pt. 1396 - Pt. 1280 - Hinterport - Schwändi Allmit Pt. 1246 - Hünibode - Multenegg - Egg Pt. 1172 - Winteregg - Melli - Goldiwil

In Schwanden steckten wir noch dicht im Nebel. Erst hoch oben im Cheerwald kamen wir aus der grauen und kalten Decke hinaus ins Blau und an die wärmende Sonne. Eigentlich hatte ich erhofft, auch Pilze fotografieren zu können. Da herrschte aber Flaute. Immerhin entdeckte ich eine neue Spezies, den Augenpilz. Dem davon befallenen Mann empfahl ich einen sofortigen chirurgischen Eingriff.

Die Blueme wurde in früheren Jahrhunderten beweidet und war nicht bewaldet. Heute hätte man ohne den Aussichtsturm praktisch keine Aussicht. Und auch diese wird durch die hohen Fichten eingeschränkt. Deshalb ist ein Abstecher auf die Schwendiblueme sehr zu empfehlen. Hier wird der Blick frei hinüber zum Niesen und zur Stockhornkette. Ein nicht markierter Weg führt dann hinunter zu Pt. 1280. Der Weg zum Meer - am andern Ufer die Berner Alpen.

In Heiligenschwendi hätten wir eigentlich das Postauto besteigen können. Taten wir aber nicht. In angenehmem leichten Abstieg durch dunkle Wälder kamen wir über Hünibode zur Multenegg. Von hier aus ging es in ständigem Auf und Ab über die Buckel der Egg, mit freiem Blick hinaus ins Mittelland. Der Abstieg nach Goldiwil hatte es dann noch in sich. Für einmal hatte es bei den Weidzäunen keine Gatter. Sie waren über wackelige Holzgestelle mit viel zu hohen Tritten zu überqueren. Das kann man durchaus mit T2 bewerten.

Inzwischen hatte sich der Nebel vollends aufgelöst. Zum Abschluss genossen wir bei unserer Tochter Sue die traumhafte Aussicht, die warme Sonne und natürlich ein gutes Zvieri.


Tourengänger: laponia41, Diapensia

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Kommentare (2)


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bidi35 hat gesagt: tolle "Übernebel-Wanderung"...
Gesendet am 17. Oktober 2011 um 11:13
...praktisch vor meiner Haustür.

Diesen Weg habe ich oft beschritten, das erste Mal vor 56 Jahren als Lehrabschluss-Wanderung! Da hast du noch die Schulbank gedrückt;-))

Tolle Fotos hast du da gemacht. Gratuliere.

LG Heinz

CarpeDiem hat gesagt:
Gesendet am 19. Oktober 2011 um 21:21
Schöne Stimmungsbilder hast Du da wieder gemacht!

Gruss, Anne-Catherine


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