Zafernhorn (2107m)


Publiziert von monigau Pro , 12. September 2011 um 10:42.

Region: Welt » Österreich » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Tour Datum:10 September 2011
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: A 
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 700 m
Strecke:Faschina - Gumpener Grätle - Gumpener Höhe - Zaferafurka - Zafernhorn - Zaferafurka - Brüche - Faschina
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Damüls - Faschina - kostenloser Parkplatz gegenüber dem Sessellift
Unterkunftmöglichkeiten:Pensionen und Hotels in Faschina und Damüls

Auf und rund um einen tollen Aussichtsberg

Das Zafernhorn im Bregenzerwaldgebirge liegt wunderbar eingebettet in einer herrlichen Bergwelt und bietet bei traumhaften Wetterbedingungen, so wie ich sie heute vorfand, einen grandiosen Rundumblick, der von den Damülser Bergen über die Nagelfluhkette und die Oberallgäuer Berge bis ins Lechquellengebirge, das Rätikon und die Schweizer Berge reicht. Das alles konnte ich heute genießen. Doch nun zur Tour.

Nach einer problemlosen Fahrt durch den Bregenzerwald und hoch nach Damüls und Faschina, startete ich etwas unterhalb vom Gasthaus Rössle und folgte dem Wegweiser Zafernrundtour und Zaferafurka nach Nordosten. Der Weg führt einen schotterigen Fahrweg hoch und ich gewann schnell an Höhe.

Bei der Bartholomäusalpe endet der breite Weg und 500 Meter danach geht es rechts einen steilen Bergpfad hoch in südlicher Richtung. Dieser ist im oberen, felsigen Bereich durch Drahtseile versichert, was an einigen Stellen recht nützlich war, denn der nordseitige, im Schatten liegende Weg, was mir heute bei der mittäglichen Hitze durchaus zugute kam, war sehr feucht, rutschig und mit großen Stufen versetzt.

Beim Gumpener Grätle angekommen, bot sich mir der erste grandiose Ausblick auf den gegenüber liegenden majestätischen Zitterklapfen und das Zafernhorn, das aus dieser Perspektive keinem Horn gleicht. Ab hier gings nun erst mal leicht bergab und dann an der Nordostflanke des Zafernhorns entlang wieder hoch bis zur Gumpener Höhe. Hier zweigt ein Weg ab hinüber zum Zitterklapfen.

Mich führte mein Weg erst mal wieder bergab, um dann wieder aufzusteigen zur Zaferafurka, einer Passhöhe mit einer kleinen Kapelle. Dort hatten sich schon einige Wanderer versammelt, um die klare Aussicht ins Lechquellengebirge und ins Rätikon zu genießen. Auch ich legte eine kurze Pause ein und versuchte, wenigsten ein paar der sich mir bietenden Gipfel zu titulieren. Und da ich ja vor Kurzem erst im Rätikon war, erkannte ich einige.

Die 250 Meter bis zum Gipfel führten mich an der Südseite des Zafernhorns in Kehren am Grat entlang hoch bis zum Gipfelkreuz. Entlang des Weges blühten Glockenblumen, Enziane, Silberdisteln und noch einige andere bunte Blumen um die Wette und das Zafernhorn machte seinem Namen als 'Blumenberg' alle Ehre.

Egal, in welche Richtung ich mich auf dem Gipfelgrat drehte, ein Berg reihte sich an den anderen und im Süden leuchteten sogar einige schneebedeckte Felder. Aber am imposantesten war der Blick zum Zitterklapfen, der mich garnicht mehr losließ.

Meine Gipfelrast konnte ich die letzte Viertelstunde alleine genießen, nachdem alle anderen Wanderer sich wieder auf den Weg gemacht hatten. Mauersegler und viele bunte Schmetterlinge schwirrten um meinen Kopf, aber alle waren mal wieder viel zu schnell für ein Foto.

Bald war es auch Zeit für den Abstieg zurück zur Zaferafurka. Von dort setzte ich meinen Rundweg ums Zafernhorn fort und musste dabei allerdings am Anfang dem Fahrweg folgen, da der Fußweg zwar beschildert, aber nicht zu erkennen war. Nach einigen Serpentinen folgte endlich ein Wegweiser weiter zum Zafernrundweg hoch zu einem Trampelpfad, der über Wurzeln rauf und runter führte, einen Tobel durchquerte und schließlich in einen Wiesenpfad überging, der mich zurück nach Faschina Fontanella führte, wo ich im Gasthaus Rössle noch einen kurzen Einkehrschwung machte.

Die Rückfahrt war dann etwas länger als geplant, denn die Passstraße nach Au war wegen eines Unfalls für eine Stunde gesperrt und ich kehrte daraufhin kurz nach Damüls um und fuhr über den schönen Furkapass durchs Laternser Tal über Rankweil und Götzis zurück.

Fazit: Eine wirklich lohnende Aussichtsrundtour!

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Tourengänger: monigau

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Kommentare (6)


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Jackthepot hat gesagt: ein schöner Gipfel
Gesendet am 12. September 2011 um 21:58
Hi Moni,
da oben bin ich auch immer gerne
Gruß Harald

monigau Pro hat gesagt: RE:ein schöner Gipfel
Gesendet am 12. September 2011 um 22:04
Hallo Harald,
das verstehe ich, denn da ist es ja wirklich sehr schön!

Viele Grüße
Monika

Jackthepot hat gesagt: RE:ein schöner Gipfel
Gesendet am 13. September 2011 um 19:51
joujou - dann erkennst du ja auch das Kreuz auf meinem Userbild ;-)

monigau Pro hat gesagt: RE:ein schöner Gipfel
Gesendet am 14. September 2011 um 20:20
;-) ... na, klaro!!! Sofort wieder erkannt, ist ja auch markant!

Gruß
Monika

Felix Pro hat gesagt: der Bregenzerwald ...
Gesendet am 13. September 2011 um 05:44
mit seinen vielen schönen Gipfeln - kenne ich ja bereits etwas, doch steht ganz oben auf meiner Wunschliste ... und dein feiner Bericht hat mich erneut daran erinnert, wieder mal dorthin zu fahren.
Ganz schön, dein Werk, Monika!

Lieber Gruss

Felix

monigau Pro hat gesagt: RE:der Bregenzerwald ...
Gesendet am 13. September 2011 um 13:45
Hallo Felix,
es freut mich, wenn mein Bericht Anklang findet. Ihr habt ja schon ein paar schöne Touren im Bregenzerwald gemacht. Die Gipfel kenne ich aus meiner Vorhikrzeit. Aber es gibt noch unzählige .... das Zafernhorn war mit eines der lohnendsten Ziele.

Liebe Grüße
Monika


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