Pfannenstock (abgebrochen)


Publiziert von werno Pro , 14. September 2010 um 18:25.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:21 August 2010
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SZ   Ortstockgruppe 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1050 m
Abstieg: 1050 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Vespa Richtung Pragelpass
Kartennummer:Wanderkarte Muotathal

Unter Roggenloch - Ober Roggenloch - (Umweg: Oberist Hütten - Spitzibüel - Abedweid) - Toralp - Gross Mälchtal - Rätschtal - Vorderist Nollen - Hinderist Nollen - Chratzerenfurggeli - und das ganze zurück

Ende August ist es schon ziemlich kalt mit der Vespa durchs frühe Muotathal zu düsen. Und schattenhalb war es auch überall noch sehr nass. (vor allem auf meinem Umweg)

Die Vespa stellte ich beim Parkplatz Unter Roggenloch, 1525m ab. Leider war das Restaurant so früh noch nicht geöffnet.
Rechts an den Gebäuden vorbei steigt der Weg gleich an. Über die sehr nasse Wiese bis zum Weg der nach Ober Roggenloch führt.

Bei Ober Roggenloch habe ich die richtige Abzweigung verpasst, folgte dem Pfad zur Obrist Hütten,1724m um dann über Spitzibüel und Abedweid zur Toralp zu gelangen. Hier verfolgte mich ein aggressiver Hund ein paar hundert Meter. So konnte ich mein Tempo hochhalten.

Von der Toralp steigt eine Fahrstrasse Richtung Gross Mälchtal. Bei der Spitzkehre zweigt der Weg auf den Übergang zum Rätschtal ab. Auf dem Übergang zeigt sich das Rätschtal in seiner ganzen Länge und Schönheit und der mäandrierende Rätschtalerbach topt diese Ansicht noch.

Hier beginnt der "Rätschtaler Höhenweg", der sich an den Chratzerengrat schmiegt und sich ohne riesigen Höhenunterschiede am Vorderist Nollen und später am Hinderist Nollen vorbeizieht und schliesslich am Chratzerenfurggeli verzweigt.

Bei der Rast auf dem Furggeli merkte ich zum ersten Mal, dass mit meinem Bein etwas nicht so in Ordnung ist. Trotzdem begann ich noch den Aufstieg Richtung Pfannenstock. Auf der Höhe 2315 machte ich dann nochmals eine Pause und musste mich entschliessen umzukehren. Nur nicht zuviel riskieren. (Eine Woche später riss dann die Achillessehne).

So genoss ich noch das Wolkenspiel rund um den Pfannenstock, trauerte ein kleines bisschen dem Gipfel nach und machte mich dann auf demselben Weg zurück bis zur Toralp.

Nach äusserst genauem Kartenstudium fand ich dann hier den eigentlichen Weg zurück zum Roggenloch. Am Torstöckli vorbei, Blick auf die Silberen, am Schluchbüel vorbei, freute ich mich an dem abwechslungsreichen Weg mit den vielen Ein- und Ausblicken.

Beim Ober Rogenloch konnte ich nun auch verifizieren, wo ich falsch gegangen bin.

Im Restaurant Unter Roggenloch noch eine Cola für den Zuckerspiegel und dann die Heimfahrt bei wärmsten Sonnenschein.

Viele Radfahrer kletterten um diese Zeit noch Richtung Pragel....chapeau...

Eine tolle Tour, der für mich nur der Pfannenstock gefehlt hat. Den besuche ich dann halt im nächsten Jahr, wenn die Krücken wieder weg sind.

Tourengänger: werno

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Kommentare (1)


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Bombo hat gesagt:
Gesendet am 14. September 2010 um 18:51
Willkommen im Klub und gute Genesung! Geteiltes Leid ist halbes Leid :-)

Gruess
Bombo


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