Krottenkopf (2086 m) - per Bike & Hike


Publiziert von ju_wi , 5. September 2010 um 22:15.

Region: Welt » Deutschland » Alpen » Bayrische Voralpen
Tour Datum: 5 September 2010
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Mountainbike Schwierigkeit: WS - Gut fahrbar
Wegpunkte:
Geo-Tags: D 
Zeitbedarf: 7:00
Aufstieg: 1850 m
Abstieg: 1850 m
Strecke:38 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:P an der Hauptstraße in Partenkirchen
Unterkunftmöglichkeiten:Weilheimer Haus (DAV)
Kartennummer:f&b WK 322

Unsere erste ernstzunehmende Bike&Hike-Tour wollen wir Hikr natürlich nicht vorenthalten. Da wir in letzter Zeit verhältnismäßig häufig Radln gehn, bot sich ein Bike&Hike an. Im von uns nahen und außerdem recht weitläufigen Estergebirge war der Krottenkopf schon länger ein Wunschziel, das wir aufgrund der bescheidenen Höhe am im Hochsommer auch nicht machen wollten. Dieses Wochenende war ab 2000 m schon gehörig Neuschnee in den Nordalpen, so dass wir statt höheren Zielen uns schnell für diese Tour - und damit dem höchsten Gipfel im Estergebirge - entschieden.

Morgens gehts mit den Rädern per Dachgepäckträger nach Partenkirchen, wo wir an der Hauptstraße - Nähe Abzweig Wank-Bahn - parkten. Auf dem Drahtesel fahren wir durch das Ortszentrum von Partenkirchen und wenden uns kurz später links - mit längerer 14%-Steigungs-Passage zur Pfeiffer-Alm hinauf. Auf geteertem Sträßchen klappt das Radln ganz gut. Dann auf Schotterbelag wird es nochmals steiler hinauf zur Gschwandtner Höhe. Margit muss hier schon eine Schiebepassage einlegen. Es ist tatsächlich eine recht extreme Steigung.

Danach geht es wieder sehr steil abwärts (umgekehrt kaum fahrbar denke ich) zu einem Forstweg, der von Kaltenbrunn hinaufkommt. Mit ihm steigen wir links wieder hinauf. In mehreren Serpentinen und immer mal wieder auf und ab arbeiten wir uns zur Schweizer Alple vor. Es folgt eine Abfahrt zum Finzbach hinab. Danach geht es wieder recht extrem hinauf und vor dem Höllenbach nochmals kurz für Cross-Räder wie unsere aufgrund rauhen Felsuntergunds praktisch unfahrbar. So kommen wir mit kleinen Schiebestücken zum Abzweig (Via Alpina) zum Krottenkopf nahe der Farchanter Alm.

Auf ca. 1300 m deponieren wir unsere Räder und steigen (Weg 464) Richtung Korttenkopf hinauf. 300 Hm hüher gelangen wir in ein sehenswertes Kar, das vom Bischof, Krottenkopf und dem Kareck umstanden ist. In der N-Flanke des Kars führt der Wanderweg problemlos hinauf zum Sattel bei der Weilheimer Hütte.

Die Hütte lassen wir zunächst links liegen und steigen direkt die letzten 150 Hm in die N-Flanke des Krottenkopfs. Bisher war es meist sonnig mit wechselnder Bewölkung. Doch mit unseren letzten Aufstiegsmetern ziehen mehr und mehr Wolken ins Estergebirge hinein, so dass es kälter wird und auch die Aussicht beschränkt. Ein wenig Schneeberührung ist im Aufstieg hier ebenfalls dabei. So erreichen wir schnell den Gipfel und haben nach O Richtung Isartal und Barmsee noch eine schöne Aussicht. Auch die 3 weiteren 2000er (:-) des Estergebirges sind immer mal weider gut zu erkennen.

Beim Abstieg kehren wir zum Aufwärmen in der Weilheimer Hütte ein. Dann geht es schnell hinab zu den Rädern und wir fahren flach an Farchanter und Esterberg-Alm vorbei zum Esterbergalmpass. Stückweise sehr steil ist von hier die Abfahrt hinab zur Talstation der Wankbahn und weiter nach Partenkirchen hinab.

Fazit: Eine schöne, lange Estergebirgstour zu dem Höchsten der Gruppe, die alpinistisch keine Herausforderung bereitstellt, aber mit Bikeumrundung um den Wank und üer die Esterbergalm radlerisch ein hohes Stehvermögen erfordert und überraschend ernstzunehmen ist.

Tourengänger: ju_wi

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Geodaten
 3419.gpx Krottenkopf

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