Über d'Suränä


Publiziert von genepi , 31. Mai 2010 um 20:19.

Region: Welt » Schweiz » Uri
Tour Datum: 6 August 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-UR   CH-OW 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 700 m
Abstieg: 1000 m
Strecke:Engelberg - Fürenalp - Stäuber - Blackenalp - Surenenpass - Brüsti - Attinghausen - Flüelen
Kartennummer:1191, 1192

Der Surenenpass bin ich schon einige Male gewandert (einmal sogar ungekürzt von Engelberg bis Altdorf), aber es ist jedes Mal ein wunderschönes Erlebnis.
Von Engelberg bin ich bis zur Talstation der Fürenbahn gewandert um diese zu benutzen. Dieses Vorgehen hat nicht nur der Vorteil an Höhenmeter zu gewinnen. Man vermeidet auch der z.T. unangenehme Teil der staubige Alpstrasse bis Stäfeli (zwischen Alpenrösli und Stäfeli benutzt man vorteilerweise die Abkürzung oberhalb der Strasse). Der andere Vorteil ist dass man mit einem kleinen Abstieg anfangt. Wenn man Zeit hat, lohnt es sich den "Grotzli"-Weg zu folgen weil dort die Fauna vielseitiger ist.
Von der Äbnet bis zum Stäuber, ist der Weg fast eben. Beim Stäuber überquert man den Stierenbach und man muss ein kurzes Stück aufsteigen. Dann ist der Weg flach.
Die Kapelle bei Blacken lohnt sich zu besuchen. Man hat dort wunderschöne Holzfiguren, unter anderem einen Holz-bemalten St. Wendelin, der Patron der Landwirte.
Auf der Blackenalp kann man übernachten und sich verpflegen. Es lohnt sich auch dort Käse zu kaufen.
Nach der Blackenalp fangt der lange Aufstieg zum Surenenpass an. Man kommt an den zwei "Ängi" vorbei und erreicht dann die Ebene bei "Uf de Seewen". Nach kurzer Zeit erreicht man die Schutzhütte die ich schon oft gebraucht habe...
Der Surenenpass ist dann nur noch einige Hundert Meter entfernt.
Knapp unterhalb der Passhöhe kann man eine Variante folgen die das riesiges Geröllfeld quert. Damit erspart man sich einige Meter Gegensteigung wenn man über den Grat wandern will. Die Variante hat aber zwei Nachteile: im Frühsommer gibt es dort oft grosse Schneefelder und das ganze Gebiet ist Steinschlag gefährdet.
Die ganze Wanderung entlang des Grat bietet prachtvolle Aussicht auf das Gitschental und das Schächental. Es handelt sich aber nicht um den historischen Weg. Dieser steigt direkt vom Langschnee zur Waldnacht ab.
Vom Brüsti bin ich mit der Seilbahn bis Attinghausen gefahren. Das erspart die 1000m Abstieg. Ich würde aber trotzdem empfehlen dass man Einmal diese Strecke wandert. Die hohle Gasse bei Mettlen ist nämlich ein Prachtstück (ist im Inventar der historische Wege der Schweiz).
Von Attinghausen bin ich dann der Reuss entlang bis Flüelen gewandert. Der grund dazu war dass ich in diesem Dorf die bessere Zugsverbindungen hatte als Altdorf. Dazu bat diese Variante eine angenehme Abwechslung zu den Bergpfade des Surenen.

Tourengänger: genepi


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