Winterliches Tropfloch im Seefeld


Publiziert von alpinbachi , 26. November 2009 um 23:55.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Berner Voralpen
Tour Datum:25 November 2009
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 680 m
Abstieg: 680 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Eriz- Säge, Fahrstrasse Richtung Grünenbergpass gut 1Km weiterfahren. Schmale Strasse nach Dorfausgang nicht mehr geteert. Auto beim grossen Parkplatz (ca. 1030m) abstellen.
Kartennummer:1: 25 000 Beatenberg 1208

Beschrieb der Tour: Schöne einfache Tour in ein sehr einsames Moorgebiet. Nachdem am Sonntag der „Meteo- Mensch“ für Mittwoch Sonnenschein versprach, musste ich mir kurzerhand frei geben... Eigentlicher Plan war, vom Eriz auf den vorderen Teil des Sigriswiler Grates, Burst& co. Doch die Niederschläge anfangs Woche schneiten die Gipfel ab ca. 1700m deutlich ein. Wäre Neuland gewesen und Aufstieg im Schatten. Der Grat ist bekanntlich recht steil. Und dann im Schnee nach dem Pfad zu suchen veranlassten mich zu einen spontanen Programm Wechsel. Bereits im Eriz, stellte sich die Frage, was tun? Honegg, Hohgant, Trogenhorn und Sichel war ich vor kurzem. Für die 7 Hengste zu spät unterwegs und zuwenig vorbereitet. Ich wollte die unübliche wärme der Jahreszeit an der Sonne geniessen, also marschierte ich Richtung Seefeld, mit dem Ziel das Tropfloch zu besuchen.   
Schlüsselstelle: Keine. Einfach nötige Vorsicht im Tropfloch, Handy Empfang = Null und wenn im kilometerweiten Umkreis kein Mensch ist... Habe den ganzen Tag niemanden angetroffen. Ganze Tour durchgehender Weg oder Pfad mit Markierungen. Bedingt durch den Schnee waren gestern einige Markierungen nicht sichtbar, was die Rouenfindung etwas anspruchsvoller machte... Grundsätzlich ist die leicht bewaldete Gegend etwas unübersichtlich und es sieht überall sehr ähnlich aus. Im Nebel würde ich den Weg nicht verlassen. Auch die Karte hilft nicht gross weiter, da es wenig markante Punkte gibt. Man siehe das Bild vom Seefeld vom Trogenhorn aus.
Routen Beschrieb: Vom Parkplatz auf Natur Fahrstrasse zum Grünenbergpass (T1). Hier rechts abbiegen in Richtung Seefeld. Zuerst gerade aus durch eine einzigartige Moorlandschaft. Mit Vorteil gute und imprägnierte Schuhe anziehen... Ab der kleinen Alp „Hinter Seefeld“ sensationelle Aussicht auf die Berner Hochalpen. Dieses Panorama begleitet einem mehr oder weniger bis zum Tropfloch. Bei der Alphütte „Mittler Seefeld“, Wegweiser Richtung „Tropfsteinhöle“ folgen. Von hier eine halbe Stunde in die Höhe, zT durch kleine Bachläufe und Tälchen. Zum Schluss etwas rechts. Der Eingang der Höhle ist in Talrichtung. Problemlos kann man mindestens 10 Meter in den Untergrund absteigen. Danach wäre Licht vorteilhaft, keine Klaustrophobie und guter Orientierungssinn. Die Höhle verzweigt sich und ist wirklich sehr weit begehbar mit der entsprechenden Ausrüstung und Erfahrung. Hier hat auch das bekannte Beatushöhlen System seinen Ursprung. Geht man bei dem Tropfloch noch etwas weiter in die Höhe, steht man bald vor einem senkrechten Abgrund, der den Blick über die ganzen sieben Hengste freigibt. Sowie Hohgant und Trogenhorn. Von hier geht es zumindest auf der Basis von T2 nicht mehr weiter... da auf 1812m nun wirklich Schnee liegt und die Karstspalten nicht mehr gut sichtbar waren, kehrte ich beim Pt1810 um und auf gleichem Weg retour.
Variante: Die „grosse“ und anspruchsvollere 7-Hengste Rundtour wie sie hier in diesem Jahr publiziert wurden von:
Saebu,
http://www.hikr.org/tour/post18028.html und
Ursula,
http://www.hikr.org/tour/post14182.html
Verhältnisse: Für Ende November erstaunlich wenig Schnee. Erst ab ca. 1700m. Die unzähligen Pfützen und Tümpel im Seefeld waren weitgehend gefroren. Ungewöhnlich warm.
Links: Eigene Webseite mit Touren und Bilder: www.alpinbachi.ch

Tourengänger: alpinbachi


Galerie


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