Pico Viejo (3135 m)


Publiziert von alpinos , 8. November 2009 um 18:39.

Region: Welt » Spanien » Kanarische Inseln » Santa Cruz de Tenerife
Tour Datum: 8 Oktober 2006
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: E 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 1000 m
Abstieg: 1000 m

Wissenswertes zum Pico Viejo

Der Pico Viejo erhebt sich westlich des Pico del Teide und entstand vermutlich zu einem früheren Zeitpunkt als dieser. Bei seinem letzten großen Ausbruch erkaltete ein Lavasee in seinem Kater, der dann im Laufe der Zeit erodierte. Überreste dieses Lavasees kann man vom Teide aus an einem Platau am Katerrand erkennen. Aus der Südflanke des Pico Viejo erfolgte auch der letzte Ausbruch auf Teneriffa 1798. Über mehrere Monate quoll schwarze Lava und Asche aus neu aufgebrochenen Kratern. Heute sind die Überreste dieses Ausbruch als Las Narices del Teide (Nasenlöcher des Teide) eine Attraktion des Parks.



Allgemeine Infos zu Teneriffa und eine Sammlung kleinerer Wanderungen finden sich hier. Eine Karte mit den angegebenen Wanderwegen in der Caldera versteckt sich hier.
Noch eine Anmerkung: Fotos zu diesem Touren werden nachgereicht; damals hatten wir noch mit Dia-Filmen fotographiert; wir sind momentan dabei, diese zu digitalisieren. Sobald das geschehen ist, gibt hier die Fotos zu sehen.



Tourenbeschreibung

Vom Parkplatz am Aussichtpunkt Narices del Teide geht es auf dem Weg Nr. 9 zunächst durch schwarze Lavafelder und lichte Pinienwälder an der Strasse entlang. Dann biegt der Weg nach Westen ab und langsam gewinnt man an Höhe. Der Wald liegt bald hinter einem, man wandert durch schwarze, rote und orangene Aschefelder, vorbei an tiefen Kratern den Hang hinauf. Nach ca. einer Stunde wird der Weg steiler, unübersichtlicher und schwierig. Er windet sich durch scharfkantige Lavabrocken und oft ist nur anhand der Steinmännchen eine Orientierung möglich. Der Weg verzweigt sich, nur um nach der nächsten Ecke wieder ineinander zu münden. Man nimmt am besten den ausgetretensten. Nach den scharfen Lavabrocken kommen dann Aschefelder, auf denen man nach zwei Schritten aufwärts gleich wieder einen bergab rutscht. Der Hang wird immer steiler und irgendwann, nach vielen Serpentinen kommt man am Kraterrand an. Von oben sieht man dann, wo man hätte laufen können. Wir haben offensichtlich unbeabsichtigt eine Abkürzung genommen, die von der Einmündung des Wegs Nr. 28 auf den Weg. Nr 9 direkt auf den Gipfel führt. Der Gipfel ist nur durch einen übergroßen Steinmann erkennbar. Von hier kann man in den tiefen Krater des Pico Viejo blicken und noch einmal den Gipfel des Teide bewundern. Bergab gings wieder auf den gleichen Weg.

Insgesamt eine sehr schön und interessant Tour, allerdings manchmal etwas schwer zu finden. Wir fanden sie bergsteigtechnisch und landschaftlich wesentlich interessanter als die Normalroute auf den Teide. Sie würde sich auch als Aufsteigsvariante vom Teide würde sich diese Tour anbieten. In der Karte des Parks, die wir bekamen, war nur der Hauptweg Nr. 9 eingezeichnet; daneben führen aber noch der Nebenweg Nr. 23 und 28 auf den Pico Viejo.

Tourengänger: alpinos

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