Herbstvergnügen auf der Rigi-Hochflue 1699 m


Publiziert von alpstein Pro , 25. Oktober 2009 um 10:32.

Region: Welt » Schweiz » Schwyz
Tour Datum:24 Oktober 2009
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Rigigebiet   CH-SZ 
Zeitbedarf: 6:00
Aufstieg: 1530 m
Abstieg: 1530 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Parkplatz (kostenpflichtig) beim Stadion an der Gersauer Straße unweit der Urmibergbahn
Kartennummer:SAC Führer Zentralschweizer Voralpen

Nach unserer gemeinsamen Tour auf’s Öhrli mit Lena und Ivo66 stand fest, dass es im Herbst eine weitere gemeinsame Wanderung geben soll. Esther58 musste leider wegen einer Erkältung passen, so machten wir uns zu dritt auf den Weg.

 

„99 Hikr-Touren,  heute am Vierwaldstättersee“, könnte der Titel des heutigen Berichts auch lauten. Der Zufall wollte es nämlich, dass die Tour den Stoff für den 99. Tourenbericht sowohl von Ivo als auch mir liefern sollte.

 

Der frühe Wintereinbruch machte uns einen Strich durch die Rechnung, auf den Ochsenkopf im Fürstentum Liechtenstein zu gehen. Einen adäquaten Ersatz haben wir mit der Rigi-Hochflue (1699 m) gefunden. Wir durften davon ausgehen, dass der Föhn, der diese Woche durch das Reusstal fegte, ganze Arbeit geleistet und dem Schnee weitgehend den Garaus gemacht hat. Das sollte dann auch so sein. Das von den Wetterpropheten versprochene Schönwetterfenster sollte das seinige  zu einem gelungenen Tag beitragen

 

Die Rigi-Hochflue ist mit 1699 m zwar nicht besonders hoch, aber mit einem Ausgangspunkt auf knapp über 400 m kommt bei ihrer Besteigung doch einiges an Höhenmetern zusammen, insbesondere wenn man vom Aussichtspunkt Gottertli (1396 m) einen Zwischenabstieg von gut 300 HM hinlegen muss.

 

Richtig zur Sache ging es dann ab dem Gätterlipass (1190 m). Das Gelände ist zwar technisch nicht schwierig, aber bei Nässe mit Vorsicht zu begehen und dass der Schnee auch auf der Nordseite der Hochflue weitgehend abgeschmolzen war, war doch beruhigend. Lena und Ivo66 liefen hier zur Hochform auf und ich musste meine letzten konditionellen Reserven mobilisieren, um auf den letzten Höhenmetern des Steilaufstiegs nicht noch deutlich abgehängt zu werden.

 

Nach fast 4 Stunden am Gipfel angekommen, bot sich uns ein grandioses Panorama. Ivo hat dies mit tollen Fotos in seinem Bericht eindrücklich festgehalten. Auf eine detaillierte Routenbeschreibung kann ich daher auch getrost verzichten. Bei angenehmer Wärme haben wir den Gipfelaufenthalt längere Zeit genossen.

 

Der Abstieg wurde auch ein Lauf gegen die Parkuhr. Für 7 Stunden Parkzeit hatten wir den Automaten gefüttert. Den Gedanken nach Gersau abzusteigen und mit dem ÖV nach Brunnen zurückzukehren verwarfen wir daher auch und sind stattdessen bei der Alp Zilistock {1387 m) Richtung Bärfallen abgebogen. In rekordverdächtiger Zeit waren wir dann auch wieder unten. Die Parkzeit war zwar um eine halbe Stunde überschritten, aber die Gemeindepolizisten haben am Samstagnachmittag wohl auch besseres zu tun, als die Autos von Wanderern zu kontrollieren. Mit finanziellen Spätfolgen, wie nach der letzten Tour auf die Hochflue durch den Schnappschuss eines Blechpolizisten an der Autobahn bei Goldau, muss ich daher  hoffentlich nicht rechnen.

 

Die Tour mit Lena und Ivo66 hat großen Spass gemacht. Herzlichen Dank für Eure
Begleitung !

Route: Talstation Urmibergbahn - Dörfli - Obertimpel (Bergstation) - Gottertli - Egg - Gätterlipass - Leiter - Hochflue - Zilistock - Bärfallen - Dörfli - Talstation Urmibergbahn

 


Tourengänger: Ivo66, alpstein, Lena

Galerie


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