Haldensteiner Calanda 2805m


Publiziert von chaeppi Pro , 29. September 2009 um 20:12.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Calanda
Tour Datum:28 September 2009
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: Calanda   CH-GR   CH-SG 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 2520 m
Abstieg: 2520 m
Strecke:Haldenstein - Haldensteiner Calanda - Felsberg
Zufahrt zum Ausgangspunkt:SBB Chur - Bus Nr. 3 Haldenstein Dorf
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Bus Nr. 1 Felsberg - Chur SBB
Unterkunftmöglichkeiten:Calandahütte
Kartennummer:Swiss Map 25

Bei meiner Tour auf den Vilan letzte Woche, ist mir der Haldensteiner Calanda ins Auge gestochen. Die Tour ist hier auf Hikr schon bestens dokumentiert .

Route: Haldenstein Dorf - Arella - Nesselboden - Funtanolja - Altsäss - Calandahütte - Haldensteiner Calanda - Calandahütte - Rossboden - Felsberger Älplihütte - Felsberg Post

Distanz: 28.3 Km

Ab Haldenstein auf gutem Wanderweg zur Calandahütte. Weiterhin auf gutem Weg zu P2236. Der Anstieg durch die Schutthalde bei Calandasiten ist im rutschigen Untergrund teilweise recht steil, aber gut zu begehen. Stöcke sind hier sehr hilfreich. Hat man diesen Teil hinter sich, gehts bedeutend angenehmer weiter zum Vorgipfel P2755. Von dort in kurzem auf und ab auf gut sichtbaren Spuren mit einigen leichten Kraxelstellen zum Hauptgipfel.

Abstieg auf der selben Route zur Calandahütte. Da ich zeitlich gut unterwegs war, entschloss ich mich den Abstieg via Felsberger Älpli nach Felsberg unter die Füsse zu nehmen. Es war kein weiser Entscheid.

Auf der Homepage der Calandahütte wird die Wegfindung zur Älplihütte als "teilweise nicht deutlicher Bergweg" erwähnt. Dem kann ich nur beipflichten. Da mir jedoch der nicht sehr gesprächige, für diesen Nachmittag zuständige Hüttenwirt, bei meiner Bierpause in der Hütte versicherte dass der Weg kein Problem sei, bin ich dann losmarschiert.

Anfänglich durch mit Stangen markiertes Weideland. Bald trifft man jedoch auf verschiedene Wegspuren die in ähnliche Richtungen führen. Markierungen für den richtigen Weg habe ich keine gesehen. So bin ich dann vermutlich zu tief abgestiegen und bald in wegloses Gelände geraten. Als es bei einem Abgrund nicht mehr weiterging, habe ich einen Weidezaun gesichtet. Bin dann zu dem hochgexraxelt und ihm gefolgt. Kurz vor der Älplihütte bin ich dann wieder auf Markierungen gestossen.

Der Übergang von der Calandahütte zum Älpli ist zwar landschaftlich sehr schön, und für Ortskundige sicher auch kein Problem. Da der Weg bei der Calandahütte signalisiert ist, finde ich jedoch das er besser markiert werden sollte.

Der Abstieg von der Älplihütte nach Felsberg wird dann zur Tortur. Etwa 10Km auf einer gekiesten Alpstrasse die kein Ende nehmen will. Abkürzungen sind mit einer Ausnahme bei P1452 keine vorhanden. Hätte ich das gewusst, wäre ich von der Calandahütte wieder auf dem Wanderweg nach Haldenstein abgestiegen.

Ansonsten ist der Haldensteiner Calanda wirklich ein lohnenswertes Ziel.


Tourengänger: chaeppi

Galerie


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