Ä schüürli schöös Müürli


Publiziert von Polder , 28. Juli 2018 um 09:23.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum:25 Juli 2018
Wandern Schwierigkeit: T5- - anspruchsvolles Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Chärpfgruppe 
Aufstieg: 1600 m
Abstieg: 900 m

Nachdem der Schafgrind ein Upgrade erfahren hat und sich nun Schafgrindspitz nennen darf (das nächste Upgrade wäre dann das Schafgrindspitzhorn....) war es an der Zeit, diese schöne Tour über Mürli- und Bergligrat zum Charenstock zu wiederholen - das Upgrade gegenüber 2011 lag im vom Anfang an schönen Wetter und zwei Erfrischungen: einerseits im Felsenpool NW unter dem Charenstock und im überraschend warmen Garichtisee.

Start kurz vor acht in Elm/Schwändi und gegen den Unterchüeboden hoch, die Kehren des Karrenwegs über die abgemähten (und scheinbar mehr als vor 7 Jahren gedüngten) Wiesen teilweise abkürzend. Die Alp links liegen lassend auf den oberen Weg durch den Tüchelboden, hier nun schönste Blütenpracht, aber drückend heiss und dunstig. Dem Gratrücken folgte ich direkt bis auf Höhe Meissenegg, wo eine Wegkehre fast auf den Grat kommt. Dann auf dem Weg, oben ein Arnikameer, auf den Schafgrind(spitz) und bald weiter an den Ansatz des Mürligrats (Wechsel zu Verrucano). Den ersten Aufschwung muss/darf man zwingend erklettern (kurz T5, schöne Stufen und Gesimse), danach lassen sich die Zähne leicht nördlich umgehen. Dies tue ich und gelange erst bei den letzten Zähnen wieder auf den Grat, kurz bevor dieser auf das prächtige Plateau der Wildmaad ausläuft.

Das Furggeli links liegen lassend auf den Bergligrat und in einem eigentlichen Alpengarten mit Astern und Männertreu über Pt. 2380 an den Berglistock, der sich immer noch leicht auf einem Steinbockpfad westlich umgehen lässt. Über den Gipfel 2403 an den Aufbau des Charenstocks, dessen Felssockelband sich entweder an Fixseilen durchkraxeln oder ein paar Meter weiter einfach über eine schuttige Rampe überwinden lässt (alles nicht mehr als T4). Auf den Westrücken querend und auf der Normalroute auf den schönen, luftigen und nach wie vor wenig besuchten (8 Partien 2018 bislang) Stock, zuoberst ein paar exponierte Schritte auf den Nordgrat.

Die lange Mittagsrast verlegte ich an den wunderbaren Felsenpool auf der Hochegg, das Schläfchen eingerahmt von zwei Erfrischungen im klaren (aber gar nicht mal so kalten) Wasser. Danach runter im Tälchen auf den Wanderweg und zum Garichtisee, wo ich schon wieder so aufgeheizt war, dass ein erneutes Bad angebracht schien - sicher 18 Grad.... überraschend warm, aber doch weit erfrischender als der Zürisee am Abend!

Tourengänger: Polder


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