Ammertenspitz (2613 m) über den Äugi-Lowa-Weg


Publiziert von Ole Pro , 10. August 2018 um 13:28.

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:13 Juli 2018
Wandern Schwierigkeit: T3+ - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 950 m
Abstieg: 680 m
Strecke:Adelboden - Geils 1707 m - Geilsmeder - P. 1847 - Petersläägi - P.1992 - Luegli - P. 2093 - Aeugi-Lowa-Weg - Äugi 2551 m - Ammertespitz 2613 m - Ammertepass 2443 m - Schönbüel - Rossfärich 2005 m - Engstligenalp 1938 m - Bergstation Engstligenalp 1965 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Bus von Adelboden nach Adelboden-Geils (1707 m)
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Seilbahn von der Engstligenalp nach Adelboden - Unter der Birg. Bus nach Adelboden
Unterkunftmöglichkeiten:jede Menge in Adelboden
Kartennummer:LKS 263 T Wildstrubel

Tag 7 siehe: *Elsighorn (2341 m) - First (2548 m) Von Adelboden nach Kandersteg

An meinem letzten Urlaubstag in der Schweiz sollte es perfektes Wanderwetter geben. Geplant hatte ich eine Tour über den Äugi-Lowa-Weg zur Ammertenspitz (2613 m) mit anschließendem Abstieg zur Engstligenalp (1938 m).

Mit dem Bus ging es von Adelboden nach Adelboden-Geils (1707 m). Da ich noch einige Höhenmeter machen wollte, startete ich meine Wanderung an der Talstation der Bergbahn zum Hahnenmoospass. 
Bei herrlichem Wetter stieg ich zunächst auf einem Alpsträßchen über den P.1847 hinauf bis Petersläägi. Dort rechts haltend, folgt man dem Wanderweg bis zum P.1991, wo man auf den Wanderweg trifft der vom Hahnenmoospass in Richtung Bummerepass/Ammertenspitze führt. Auf diesem steigt man ohne großen Höhenunterschiede nach Süden bis zum markanten Felsaufbau der Rägeboldshore. Diese wird auf dem nordseitigen Wanderweg umgangen. Kurze Zeit später gelangt man nach Luegli von wo man nach Süden zum P.2093 auf dem Bummeregrat quert. Dort befindet sich der Einstieg des blau-weiß markierten Äugi-Lowa-Wegs auf die Ammertenspitz. 

Anfangs führt der schmale Steig auf oder nahe dem Grat, danach verläuft ein Zick-Zack-Weg durch steile Flanken und Felsstufen. Ausgesetzte Stellen sind gut mit Ketten gesichert, Steilstufen werden über einige Eisentreppen überwunden. Je höher man steigt desto besser wird die Aussicht. 
Oberhalb der Treppe steht unter einem Felsvorsprung ein kleiner Unterstand. Hier schlupft man durch einen engen Felsspalt in die Südflanke. Ein gerölliger, sehr schön angelegter Steig leitet durch die steile Flanke bis zu einer weiteren Treppe. Nach dieser sind die Hauptschwierigkeiten überwunden. Man wandert im leichtem Gelände zum flachen und aussichtsreichen Äugigrat (NW-Grat). Auf diesem werden die letzten Höhenmeter zum Gipfel, der Ammertenspitze (2013 m) zurückgelegt.

Am Gipfel erwartete mich bei bester Sicht ein herrliches Panorama. Besonders schön fand ich die Sicht auf das schöne, grüne und wasserreiche Hochplateau der Engstligenalp mit ihrer Bergumrahmung. 

Nach der Gipfelrast machte ich mich auf den Abstieg zur Engstligenalp. Vom Gipfel hat man bereits einen guten Blick auf die gesamte Abstiegsroute. Zunächst steigt man auf einem feinschuttigen Pfad über den Südostgrat zum Ammertenpass (2443 m). Man hält sich am Abzweig links und wandert in einer immer grüner werdenden Landschaft über Schönbül hinunter zur weitläufigen Hochebene der Engstligenalp
In schönem flachen Almgelände, durchzogen von unzähligen Bächen, wanderte ich zur Bergstation der Luiftseilbahn (1965 m), die mich zurück ins Tal brachte.


Tourengänger: Ole


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