Allalinhorn & Alphubel


Publiziert von kleopatra , 14. April 2009 um 10:03.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:12 April 2009
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Ski Schwierigkeit: ZS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 2 Tage
Aufstieg: 1910 m
Abstieg: 3570 m
Strecke:Sation Mittel Allalin - Allalinhorn - Längflue - Alphubel - Saas Fee
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Mit dem Postauto nach Saas Fee (Busterminal)
Unterkunftmöglichkeiten:Bergrestaurant Längflue
Kartennummer:LK 1328 - Randa

Am Anfang drei lange Gesichter in Saas Fee, doch dann kam alles doch noch anders!

Schon bei der Anreise sahen wir mit betrübten Gesichtern aus Fenster, wo war nur die angekündigte Sonne? Nach einem kuren organisatorischen Intermezzo (für den Worst Case auf der Längflue reservieren), sagten wir trotzdem einen Versuch und liessen uns vom Alpin Express auf die Station Mittel Allalin katapultieren ... und siehe da, der Himmel riss auf!

Tag 1: Allalinhorn

Wir waren wohl eine der ersten, die das Allalinhorn nach den gestrigen Neuschneefällen in Angriff nahmen, da noch keine einzige Abfahrtsspur auszumachen war. So stapften wir der frsichen Aufstiegsspur an sehr imposanten Eisgebilden und Spaltenlöchern entlang. Darüber waren wir doch etwas erstaunt, da doch das Allalinhorn als ein Berg gilt, der fast immer von jedem zu erklimmen ist. Vom Joch zwischen Allalinhorn und Feechopf konnten wir dann bis wenige Meter unter dem Gipfel mit den Ski hoch und von dort noch über ein paar Felsen auf den Gipfel. Da wir die Höhe noch kaum gewohnt waren, benötigten wir sehr lange für den Aufstieg und waren dann auch zu spät, um noch über den Feechopf zur Täschhütte abzufahren. So musste Plan B her, nämlich auf der Längflue übernachten und wir stürzten uns ins Pistengewimmel.

Auf der Längflue wurden wir - entgegen vielen Berichten - sehr positiv überrascht, da nur sehr wenige Gäste anzutreffen waren und nach dem Abendessen auch die penetrante Musik abgestellt wurde, sodass wir eine sehr ruhige Nacht verbrachten.

Tag 2: Alphubel

Zum Alphubel ging es am nächsten Morgen um 06:00 los. Mit uns waren nur noch 5 anderen Tourengänger auf dem Weg. Die Spur zieht sich homogen zwischen unglaublichen Geltschertischen hindurch und wir konnten auch einige Löcher finden, die gestern eine Truppe Schneeschuhgeher für uns sondiert hatte. Am Gipfelhang wurde es dann etwas steiler, dann nochmals zwischen ein paar Spalten durch navigieren und dann standen wir schon oben (4,5h von der Längflue) ... allerdings nicht lang, da trotz unglaublichem Sonnenschein ein recht eisiger Wind blies. Auf der Abfahrt hiess es dann schön vorsichtig und die heimtückischen Löcher umfahren oder schnell über die Brücke. Wir wurden allerdings mit feinstem Pulver bis zur Längflue belohnt und von dort noch auf der sulzigen Piste nach Saas Fee :-)

Tourenbeschreibung: SAC-Führer Skitouren Oberwalis, Tour Nr. 572a und 575

Fazit: zwei wahnsinnig schöne Berge in einem Gebiet mit unglaublichem Variantenreichtum. Wer etwas schwierigere Aufstiege auf den Alphubel sucht, für den wäre die Überschreitung von der Täschhütte ein Tip!


Tourengänger: kleopatra, Muellix

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