Wiggis (2282 m) via Schlattberg - Vorder Planggen


Publiziert von PStraub , 4. Oktober 2017 um 16:46.

Region: Welt » Schweiz » Glarus
Tour Datum: 4 Oktober 2017
Wandern Schwierigkeit: T4 - Alpinwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GL   Oberseegruppe 
Aufstieg: 1800 m
Abstieg: 1800 m

Während der Wiggis-Aufstieg aus dem Rhodannenberg via Pauliberg - Steinplangge(n) noch recht häufig begangen wird, wissen nur noch wenige Eingeborene, dass es eine Variante von der Büttenenebene aus via Schlattberg(e) - Vorder Planggen gibt.
Ich wollte heute überprüfen, ob man den Weg noch findet und in welchem Zustand er ist.


Ab der Bushaltestelle "Löntschtobel", Hiesige würden der Örtlichkeit eher "Büttenenebene" sagen, ging ich erst der Strasse entlang, dann die steile Strasse hinauf zum aufgelassenen Bauernbetrieb Schlattberg. Hier immer schräg die Lichtung hinauf, um auf der Furt - auf der Karte als Brücke eingetragen - den Bach zu queren. Der noch recht gut erhaltene Weg beginnt bei P. 1046, dort wo der Hang im Westen steil abfällt.
Derzeit liegt als Folge der Stürme der letzten Tage viel Totholz und Laub am Boden, doch je weiter man aufsteigt, umso besser ist die Wegspur zu erkennen. Bei den Felsen auf ca. 1100 m hat es sogar ein Drahtseil. Nicht weil es dort am heikelsten wäre, dort liessen sich einfach die Haken gut befestigen.
Auf ca. 1300 m erreicht man eine Gruppe von Heustadeln und bald darauf das offene Gelände. Bei der oberen (schwarzen) Hütte auf ca. 1440 m kann man entweder weiter aufsteigen (Wegspur auf Karte), besser quert man hier den Bach (mit Brunnen) und steigt im Heuteil östlich davon bis zu der dort sichtbaren Hütte auf (auf der Karte nicht mehr eingetragen). Bei dieser beginnt der Weg zum Heulöchli (Name nur auf TLM-Karte), der schliesslich nach Aueren-Mittelstafel / P. 1704 und damit auf den ab hier - warum auch immer - blau-weiss markierten Weg zum Wiggis führt.

Vor den Alphütten steigt man etwa 30 m ab. Es nahm mich wunder, ob man das nicht oben umgehen kann.
Jetzt weiss ich: Man kann (siehe Track unten), wenn man den Kampf mit Wachholder, Alpenrosen und allerlei anderem Kraut nicht scheut - und verliert einiges an Zeit dabei.

An sich waren die Verhältnisse heute recht angenehm, doch Dauerregen hat den Boden rutschig gemacht. Zudem war oben der Wind deutlich stärker als die Vorhersage hatte vermuten lassen.
Aufgeweichte Erde, glitschige Steine, Laub, Fallholz - immer wieder wurden die Schritte weit länger als erwünscht ..

Ich sah erstaunlich viel Wild. Erstaunlich, weil die Jagd erst vor kurzem vorbei ist - scheinbar ist bei Gams und Steinwild bereits wieder Normalität angesagt. Und die kreisenden Adler kümmert die Jagd eh nicht gross.

Tourengänger: PStraub

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Kommentare (1)


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Primi59 hat gesagt:
Gesendet am 6. Oktober 2017 um 16:59
irgendwie kommt mir deine Tour bekannt vorn, nur wir sind damals nicht von der Tobelbrücke aus hochgegangen, eher weiter oben und einfach der Runse entlang hoch bis dann endlich ein Weg sichtbar wurde, oben beim Heulöchli trafen wir auf das herzige Hüttli Namens Adlerhorst bevor es weiter geht zum Aueren-Mittelstafel... aber , das war vor gut 30 Jahren !!!
heute könnte ich das nicht mehr bewältigen, mein Knie hätte gar keine Freude daran...:-((


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