Strahlhorn 4190m.ü.M.


Publiziert von mbjoern , 19. August 2017 um 13:06.

Region: Welt » Schweiz » Wallis » Oberwallis
Tour Datum:18 August 2017
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Hochtouren Schwierigkeit: WS
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-VS 
Zeitbedarf: 2 Tage 11:00
Aufstieg: 2000 m
Abstieg: 2000 m
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Saas Fee Gondel bis Felskinn (CHF 43 ohne Halbtax)
Unterkunftmöglichkeiten:Britanniahütte SAC

Zustieg, Donnerstag 17. August 2017, (1h, T3)

Als Ausgangspunkt für unsere Besteigung des Strahlhorns hatten wir unsere Betten in der Britanniahütte reserviert, welche wir am Tag vor der Tour bequem ab der Bergstation Felskinn in einer Stunde erreichten. Der Weg war von allerlei Touristen begangen worden an diesem Tag, was lustig anzuschauen war, geht man doch über einen Gletscher zum Teil in Turnschuhen :) Wir nachten noch einen kleinen Abstecher auf das Klein Allalin, welches ab der Hütte in 15min begangen werden kann.

Die Hütte war nur mit 39 Leuten besetzt was den Aufenthalt erheblich versüsste. Das Hüttenteam ist super nett und gastfreundlich und das Angebot super. Das Abendessen war hervorragend, eines der besten das ich bis jetzt in einer SAC Hütte hatte.

Gipfeltag, Freitag 18. August 2017, (9h, Hochtour WS, technisch eher einfach, viele Spalten)

Die Nacht war kurz, aber erholsam und der Wecker klingelte um 02.30h. Nach einem kurzen Frühstück ging es los mit Stirnlampen. Zuerst von der Hütte weg Abstieg auf den Hohlaubgletscher auf welchem wir anstiegen um dann links zu queren in Richtung Blockschuttübergang runter auf den Allalingletscher. Dort ging es im zick zack durch den Spaltengarten, der total aper ist und gut begangen werden. Dann kam Schnee dazu uns wir seilten uns an um den Anstieg zum Adlerpass anzugehen. Dieser ist nirgend sehr steil, aber es zieht sich. Auf dem Adlerpass angelangt ging ein zügiger Wind bei besten Sichtverhältnissen. Der anschliessende Anstieg über den Rücken zum Gipfel war durchzogen von vielen Spalten und hie und da auch kurz mal luftig, aber nirgends schwierig. auf dem Rücken angelangt ging es flacher weiter aber stetig ansteigend bis zum Gipfel. Die letzten 10 Höhenmeter sind steil und auf dem Gipfel ist nicht viel Platz. Die Rundsicht war aber atemberaubend, wir erwischten einen Königstag!

Der Abstieg zurück zur Hütte erfolgte auf demselben Weg, der sich sehr zieht. Wir benötigten inklusive Pausen 9h für die ganze Tour. Dazu kommt dann noch eine Stunde zurück zur Bahn. Die Tour ist technisch einfach, jedoch hat es viele Spalten die vor allem beim Abstieg wenn es weich wird nicht zu unterschätzen sind. Wir durften einige Weitsprünge auf den Gletscher zaubern :)

Für mich persönlich war es die perfekte Vorbereitung auf die Mont Blanc Tour im September!

 


Tourengänger: mbjoern


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