Gilgenberg hat nun ein halbes Plexiglasdach


Publiziert von Henrik , 24. April 2017 um 14:45.

Region: Welt » Schweiz » Solothurn
Tour Datum:23 April 2017
Wandern Schwierigkeit: T1 - Wandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-SO 
Zeitbedarf: 1:30
Aufstieg: 200 m
Abstieg: 200 m
Strecke:Gourmessa mit Claudia
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Claudiamobil
Zufahrt zum Ankunftspunkt:Claudiamobil
Kartennummer:Meltingerberg

... bei der Reservierung des Mittagstisches habe ich den besonderen Sonntag ausser Acht gelassen, mich aber gewundert, warum bei den angefragten Locations das Bedauern ausgesprochen wurde, nein, alles belegt. Der Hinweis gab uns dann später die Wirtin auf dem Meltingerberg: der weisse Sonntag! Zum Kontrast – der Himmel fast ausnahmslos blau, und die Landschaft grün... grün war auch meine Leistung am „Berg“-hang.
 
 
... das Claudiamobil stand um halb zwölf vor meiner Tür – die Quartierstrasse ist etwas eng, die Strasse, an der ich zuhause bin, ist eine Seitenstrasse im Sevogel-Quartier. Wir waren unterwegs nach Zullwil. Via Autobahn durch Birstal bis nach Grellingen, keine Warteschlange vor dem Bahnübergang, dann in einer weiten Serpentine hinauf ins Chasteltal (-bach). Die tektonischen Prämissen sind in dieser Talschaft auf Enge ausgelegt. Das heisst anders beschrieben – beidseits steil und bewaldet. Trotzdem wird m. E. dort zu schnell gefahren. Beim Ortsteil Steffen (Himmelried) führt ein Abzweiger hinunter ins Chaltbrunnental, das auf hikr. ausgiebig erschlossen und beschrieben ist.
 
... neu war mir jedenfalls, dass dieser Bach, also der Chastelbach Fische beherbergt. Zwei Angler standen an ihm mit ihren Ruten. In Roderis gewahrten wir den bis dato uns nicht bekannten Landgasthof, der aber doch schon eine Weile dort steht. Beim Abbiegen ist man eben beschäftigt. Eine Recherche ergab dann – diesen sollten wir gelegentlich mal ausprobieren. Der PP scheint neu gemergelt worden zu sein, und er war bumsvoll.
 
... die Strasse führt nach Meltingen – wir bogen ab nach Zullwil und parkierten das Claudiamobil auf dem PP des unter Motorradfreunden weithin herum bekannten Lokals: Restaurant Gilgenberg. Hier klappte die Reservation auf Anhieb.... Nicht so z. B. in Nuglar und im Leimental. Hier sassen wir bereits im Januar mal zu Tisch, und erinnerten uns an den vorzüglichen Service und an den Gastgeber Herrn Cicek, mit seinem gewinnenden Lächeln. Für Restaurantbesucher im Solothurnischen empfehle ich die neu gestaltete Homepage.
 
... die Üppigkeit des Mittagstisches beschäftigte uns eineinhalb Stunden. Die Sonne blinzelte herein und Claudia wollte noch auf die Ruine, die den Namen des Lokals zierte. Der kleine PP unterhalb der Ruine Gilgenberg liess gerade noch einen Platz übrig. Wir stiegen hinauf auf den Chrüzboden, vorbei an vers. Feuerstellen, einer scheint auch eben renoviert geworden zu sein – allerdings hing am PP ein Feuerverbot! Ins Auge stach uns die grosse Zahl des Wiesenschaumkrautes. Und die verblühten Schlüsselblumen. Und ganz besonders die Tektonik der Portiflue.
 
... Meltingerberg: dort gab es eine Tasse Kaffee und einen Tee... die mit 7 Franken angebotene Linzertorte... liessen wir aus! Und eben... es war weisser Sonntag. Entgegen der fast frühsommerlichen Wärme hier oben, kaum Wanderer unterwegs.
 
... aber auf der Birstal-AB herrschte Gedränge und Ungeduld! Zum Schulferien-Ende.

Tourengänger: Henrik

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