ZH Oberland: zum Loch der Hagheeren


Publiziert von CampoTencia Pro , 22. Dezember 2016 um 17:32. Text und Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Zürich
Tour Datum:16 Dezember 2016
Wandern Schwierigkeit: T2 - Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-ZH   Zürcher Oberland 
Zeitbedarf: 3:45
Kartennummer:1093 Hörnli

Es ist bitterkalt, als wir beim Bahnhof Bauma losziehen. Die Töss ist grossenteils gefroren und der Kick an Sträuchern und Bäumen sticht im Morgenlicht ins Auge. Kurz vor Akau biegen wir nordwärts in den Waldweg ab und stehen unvermittelt vor der Warnung: Holzschlag, der Weiterweg ist untersagt. Glücklicherweise treffen wir den Lastwagenchauffeur, der bei der Lastenbahn mit dem Holzladen beschäftigt ist, und nach kurzer Diskussion zwängen wir uns am Holz vorbei und gehen beruhigt weiter, wohlwissend, dass Aufmerksamkeit angebracht ist. Umgestürzte Bäume, voll mit Moos überwachsen, liegen kreuz und quer über dem Bach, dem wir auf dem Weg aufwärts folgen. Weit hinten biegt der Weg scharf nach rechts. In der Biegung ist eine Tafel gut sichtbar, die zu einer Feuerstelle verweist. Folgt man dem Weglein, so steht man nach wenigen Metern vor einem riesig grossen, eindrücklichen Giessen. Der mit Bäumen bewachsene Hügel davor verstärkt den speziellen Eindruck.
 
Der Weiterweg ist nun etwas steiler und führt oberhalb eines Tobels nordwärts zum Hagheerenloch. Eine Infotafel klärt über die Geschichte des Loches und der ehemaligen Herren auf. Bewehrt mit Stirnlampe steigen wir durch den dreieckigen Eingang ein, ziehen die Köpfe in der niedrigen Höhle ein und schiessen ein paar Fotos. Der Boden ist schmierig und stark aufgeweicht, was uns davon abhält, bis zum Ende vorzudringen.
 
Kurz vor Höhstock treten wir aus dem Wald und steigen bald sehr steil zum Sternsberg hoch. Die Aussicht vom Ruhebänklein wäre sensationell, wenn nicht der Dunst wäre. Wir ziehen auf dem Grat weiter, schieben noch einen Umweg ein und landen schliesslich in Sternenberg beim wohlbekannten Restaurant Sternen, wo wir einkehren und uns an einem feinen Essen erfreuen. Das Restaurant ist leider am Sonntag darauf bis auf die Grundmauern abgebrannt! Das Wahrzeichen von Sternenberg ist nicht mehr…
 
Über den Hügel Förliacher steigen wir steil und fast weglos zum Bach gegen Hint. Tobel ab. Das Wasser ist zu grossen Eissternen gefroren, ein einmaliger Anblick! Erst auf einer Landwirtschaftstrasse, dann weglos über den Hang steigen wir steil hoch, bis wir in der Waldecke wieder auf einen Weg stossen. Durch die Tannen bricht das Sonnenlicht in Strahlen durch die feuchte Luft. Eine mystische Stimmung. Oberhalb von Musterplatz queren wir über einen flachen Hügel und steigen bei Stockacher in das Hundschilentobel ab. Bald geht der Weg in eine langweilige Waldstrasse über, aber schlussendlich erreichen wir die Töss, wo wir das Auto abgestellt haben.
 
 
>> Unsere Wasser-Touren nach dem Buch <Wasserwunder> von Michel und Ueli Brunner
 
 

Tourengänger: CampoTencia, Krokus


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