Risetenhoren (2357m) ab Weissenberge
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Das Risetenhoren bietet steilen Abfahrtsgenuss, geniesst aber bloss bei Einheimischen eine gewisse Bekanntheit. Das dürfte an den weiten Zustiegen mit viel Flachlauf liegen, sei es von Westen (durch das Chrauchtal) oder von Osten (durch das Weisstannental). Eine interessante Variante bildet der Start ab Weissenberge mit Aufstieg zum Südfuss des Fuggstocks und anschliessender Abfahrt ins Chrauchtal. Das kostet zwar 200 Höhenmeter extra, man erspart sich aber den drögen, flachen Gwaggel ab Matt taleinwärts.
Kurz nach acht Uhr starten wir in Hoschet (1266m) auf dem Weissenberg. Die Schneequalität an den südexponierten Hängen hier hat unter den paar Sonnentagen deutlich gelitten. Doch im Aufstieg stört das nicht weiter. Unschwierig und immer unter 30° erreichen wir die Scheberegg (ca. 2020m), wo sich der Blick ins Chrauchtal öffnet. Wer mag, könnte von hier aus noch den Fuggstock besteigen. Wir aber fahren direkt zu den Vorder Winggelhütten (1421m) ab, wo wir auf die Normalroute von Matt treffen.
Nach dem Anfellen folgen wir dem langweilig flachen Waldsträsschen nach Mittler Staffel. Hier ist aber Schluss mit gemütlich: Das Gelände wird zunehmend steiler und erreicht auf den letzten 200Hm unter dem Risetenpass (2189m) bis knapp 40°. Vom Pass blicken wir ins Weisstannental runter und erkennen Wissgandstöckli, Spitzmeilen, Rotrüfner etc. Noch mehr interessieren hingegen die verlocken Abfahrtsspuren im Schlusshang des Risetenhoren (2357m). Das Skidepot am Gipfelfuss erreichen wir eine halbe Stunde später. Auch dieser Hang erreicht zuletzt gegen 40°, läuft unten aber sanft aus. Die letzten Meter auf den Gipfel legen wir luftig zu Fuss zurück. Zwei Kilometer südlich thronen verlockend Foostock und -stöckli.
Die Abfahrt über den NE-Hang bis etwa 2130müM lässt keine Wünsche offen: durchgehend Pulver und reichlich Platz für eigene Spuren. Einen kurzen Wiederaufstieg später stehen wir wieder auf dem Risetenpass (2189m). Auch in der folgenden Abfahrt findet unser Leiter in einer Rinne auf der Südseite nochmals ausreichend Pulver. Anschliessend über Schnee verschiedenster Qualität zurück aufs Strässschen im Chrauchtal. Sind die Skier einigermassen präpariert, kommt man mit harmlosem Stöckeln durch. Weiter unten, dort wo die Schlittelpiste von den Weissenbergen einbiegt, dann zunehmend rassant über unzählige Wellen zurück nach Matt (850m).
Zeiten
4:45 Risetenhoren
1:15 Matt
Tour mit SAC Uto
Kurz nach acht Uhr starten wir in Hoschet (1266m) auf dem Weissenberg. Die Schneequalität an den südexponierten Hängen hier hat unter den paar Sonnentagen deutlich gelitten. Doch im Aufstieg stört das nicht weiter. Unschwierig und immer unter 30° erreichen wir die Scheberegg (ca. 2020m), wo sich der Blick ins Chrauchtal öffnet. Wer mag, könnte von hier aus noch den Fuggstock besteigen. Wir aber fahren direkt zu den Vorder Winggelhütten (1421m) ab, wo wir auf die Normalroute von Matt treffen.
Nach dem Anfellen folgen wir dem langweilig flachen Waldsträsschen nach Mittler Staffel. Hier ist aber Schluss mit gemütlich: Das Gelände wird zunehmend steiler und erreicht auf den letzten 200Hm unter dem Risetenpass (2189m) bis knapp 40°. Vom Pass blicken wir ins Weisstannental runter und erkennen Wissgandstöckli, Spitzmeilen, Rotrüfner etc. Noch mehr interessieren hingegen die verlocken Abfahrtsspuren im Schlusshang des Risetenhoren (2357m). Das Skidepot am Gipfelfuss erreichen wir eine halbe Stunde später. Auch dieser Hang erreicht zuletzt gegen 40°, läuft unten aber sanft aus. Die letzten Meter auf den Gipfel legen wir luftig zu Fuss zurück. Zwei Kilometer südlich thronen verlockend Foostock und -stöckli.
Die Abfahrt über den NE-Hang bis etwa 2130müM lässt keine Wünsche offen: durchgehend Pulver und reichlich Platz für eigene Spuren. Einen kurzen Wiederaufstieg später stehen wir wieder auf dem Risetenpass (2189m). Auch in der folgenden Abfahrt findet unser Leiter in einer Rinne auf der Südseite nochmals ausreichend Pulver. Anschliessend über Schnee verschiedenster Qualität zurück aufs Strässschen im Chrauchtal. Sind die Skier einigermassen präpariert, kommt man mit harmlosem Stöckeln durch. Weiter unten, dort wo die Schlittelpiste von den Weissenbergen einbiegt, dann zunehmend rassant über unzählige Wellen zurück nach Matt (850m).
Zeiten
4:45 Risetenhoren
1:15 Matt
Tour mit SAC Uto
Tourengänger:
Bergamotte

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