Giferspitz 2542m und Lauenenhorn 2477m


Published by Pit , 16 June 2013, 13h46.

Region: World » Switzerland » Bern » Saanenland
Date of the hike:15 June 2013
Hiking grading: T5+ - Challenging High-level Alpine hike
Climbing grading: II (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Time: 8:00
Height gain: 1250 m 4100 ft.
Height loss: 1250 m 4100 ft.
Route:TurbachGiferhüttli-Giferspitz-Lauenenhorn-Wasseregrat-Schibe-Turbach

Für heute war eigentlich eine gemütliche Tour geplant so etwas im Bereich T3, doch auch heute machte uns der Schnee einen Strich durch die Rechnung.
In Turbach unten am Bach etwa bei Pt.1295 parkten wir. Über Fang und Bärgli erreichten wir schon bald das Giferhüttli.
Nun steilte der Weg etwas an und wurde felsiger, hier lagen auch schon die ersten Schneefelder und deckten den Bergweg zu. Den Schneefeldern ausweichend erreichten wir den Gipfelaufbau mit dem nun kurz wieder sichtbaren Weg.
Über abschüssige Schneefelder und zum Schluss dem Schnee ostseitig ausweichend erreichten wir den Gipfel.
Schnell wurde uns klar dass der normale Weg hinüber zum Lauenenhorn nicht machbar war, zuviel Schnee lag am Osthang, also entweder auf gleichem Weg zurück, oder über den Grat was machbar aber grenzwertig schien.
Wir entschlossen uns für den Grat, somit war die anfänglich geplante gemütliche T3 Tour begraben.
Steil und feucht gings auf dem rutschigen und mit viel Schotter gespickten Grat entlang, rechts gähnte der Kessel von Turnels, und links  winkte von tief unten der Turbachbach.

Immer knapp der Gratkante entlang und dem Schnee ausweichend gings plötzlich nicht mehr weiter, es blieb uns nichts anderes übrig als Ostseitig in heiklem Gelände abzusteigen, den Schnee zu traversieren, um zurück zum Grat zu gelangen.
Langsam wurde der Grat zahmer und schon bald sahen wir eine erste Bergwegmarkierung aufleuchten, allerdings blieb das die einzige denn bis zum Gipfel des Lauenenhorns  war nochmal Schneestapfen angesagt.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns an den Abstieg über den wunderschönen Wasseregrat, natürlich nicht ohne Halt an der bestens eingerichteten Wasserstelle.
Der Wasseregrat an sich wäre schon eine schöne Wanderung, und erinnerte uns zeitweise an die Höhenwege Grächen-Zermatt oder Grächen-Saas Fee, der Bergweg ist teilweise in einem sehr schlechten Zustand, vielfach ist der Weg abgerutscht und mit Schutt übersäht. Da gibt es noch viel Arbeit zu erledigen.
Etwas langweiliger war dann der Abstieg von Dürrischilt hinunter nach Schibe und zurück zu Pt.1295., Alles in allem eine sehr schöne Tour, allerdings wärs ohne Schnee wesentlich gemütlicher.

Hike partners: Pit


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