Hohe Matona (1998m)


Published by monigau , 18 September 2012, 20h10.

Region: World » Austria » Nördliche Ostalpen » Bregenzerwald-Gebirge
Date of the hike:16 September 2012
Hiking grading: T3 - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: A 
Height gain: 850 m 2788 ft.
Height loss: 850 m 2788 ft.
Access to start point:PKW bis Bad Innerlaterns - Parkplatz an der Brücke

Tour mit grandioser Rundumsicht

Die Hohe Matona könnte man als die kleine Schwester vom Hohen Freschen bezeichnen, die noch dazu etwas in dessen Schatten steht, was die Beliebtheit in punkto Besuch anbelangt. Den Gipfel kannte ich nur von einer Skitour und wollte da schon lange mal im Sommer rauf. Auf dem Hohen Freschen bin ich erst vor zwei Jahren gewesen.

Als ich nach der immer wieder reizvollen Fahrt auf der kurvenreichen Straße durch das Laternser Tal in Bad Innerlaterns am Parkplatz an der Brücke ankam, waren schon eine ganze Reihe Autos da und mir schwante, dass ich heute wohl nicht allein sein werde bei meinem Berggang. Und so war es dann auch. Die erste Teilstrecke bis zur Unteren Saluveralpe, durch das schöne Tal am Garnitzenbach, konnte ich noch in Ruhe genießen. Doch dann kamen von links ganze Heerscharen von Wanderern, die mit der Sesselbahn bis zur Gapfohlalpe hochgefahren waren.

Bis zum Freschenhaus waren nun einige Karavanen unterwegs und die Terrasse war voll besetzt. Meine Kaffeegelüste unterdrückte ich und machte mich auf den schräg rechts abzweigenden Weg zur Matona. Nach dem Passieren einer Bank in bester Aussichtslage kam ich an der Freschenhöhle vorbei. Obohl ich schon des öfteren hier oben gewesen war, hatte ich diese noch nie bemerkt. Sie ist über 800 m lang, aber man muss sich ganz schön ducken, um hinein zu gelangen. Ich ließ es bei einem neugierigen Blick ins niedrige Innere bewenden und ging auf dem schmalen, am steilen Grashang entlang führenden Weg, hinüber zur Hohen Matona.

Nachdem der Gipfelpfad, den man achtsam begehen sollte, überwunden war, suchte ich mir auf dem kleinen Gipfel ein relativ sicheres Plätzchen und genoss ausgiebigst die tolle Rundumsicht. Der gegenüberliegende, nur 6 Meter höhere, Hohe Freschen, war mit vielen Wanderrn bevölkert. Umsomehr schätzte ich die Ruhe auf der Hohen Matona, von der die Aussicht bestimmt genauso super ist.

Nach den letzten kalten Tagen war es schön, sich von der Sonne wärmen zu lassen und der Sommer kehrte damit noch einmal zurück. Auf dem selben Weg ging ich wieder Richtung Ausgangspunkt. Das Freschenhaus war immmer noch sehr gut besucht, darum legte ich lieber weiter unten am Garnitzenbach eine kurze Abschlusspause ein, lauschte dem Plätschern des Wassers und ließ die Seele baumeln.

Fazit: Eine lohnende Tour mit toller Aussicht, die man jedoch, ebenso wie die Tour auf den Hohen Freschen, besser unter der Woche machen sollte, außer man scheut die vielen Leute nicht, die am Wochenende, vor allem bis zum Freschenhaus, unterwegs sind. Im Hochtal entlang des Garnitzenbachs kann man wunderbar verweilen.


Hike partners: monigau


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Comments (1)


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Felix says:
Sent 29 October 2012, 13h47
schöne Bergwanderung - die merk ich mir;
lg Felix


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