Überschreitung Sass Rigais 3025m
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In meiner Heimat gibt es den Ausdruck "g'schenkte Dog", also geschenkte Tage. Letztes Jahr im Herbst habe ich ein paar davon erwischt:
Der Wetterbericht versprach goldenstes Oktoberwetter, ich hatte ein paar Tage frei, die Kinder Herbstferien. Klettersteige sind bei der Jugend sehr beliebt und um diese Jahreszeit auch nicht so überlaufen, so war meine Überlegung. Da mein Mann Luft lieber über dem Kopf als unter den Füßen hat, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit meinen älteren beiden Söhnen - im Auto begleitet von den Sanges- und Reimkünsten Bodo Wartkes - nach einem obligatorischen Besuch bei den Großeltern in München nach Wolkenstein im Grödnertal.
Freitagnachmittag:
Der Col Raiser Lift hält schon Herbstschlaf, kaum ein Wanderer geschweige denn ein Radlschieber bzw. -fahrer ist noch unterwegs. Dafür scheint die Sonne mit eben dieser zarten Wärme, die es nur an einem klaren Oktobertag gibt.
Das Team auf der Regensburger Hütte ist mit den Saisonabschlussarbeiten beschäftigt, wir können die letzten beiden Nächte ausnutzen, die die Hütte noch für Gäste geöffnet ist. Die 92-jährige Resi Perathoner, früher viele Jahre selbst Chefin der Hütte, bevor sie an ihren Neffen übergeben hat, nutzt dann aber doch gleich die Gelegenheit, den Putzlappen aus der Hand zu legen und mich in ein ebenso interessantes wie langes Gespräch zu verwickeln. Zusammenfassend kann man sagen, dass sie mir ihre Lebensgeschichte erzählt. Selbige kann man - mit sehr schönen Fotos versehen - in der an der Theke zum Verkauf stehenden Biographie nachlesen; ihr Neffe hat mir am Ende ein Exemplar geschenkt.
Mit uns übernachten 6 andere Gäste auf der Hütte.
Samstag:
Frühstück um halb acht reicht für eine Herbsttour, früh genug um dem Rauhreif auf den Wiesen hinter der Hütte beim Schmelzen zuzuschauen. Die Route ist bekannt und hinreichend beschrieben, wir sind auf der nahezu schneefreien - und einfacheren - Südwestseite rauf und nach Nordosten über die Wasserrinnenscharte (= Salieresscharte) runter. Die Drahtseile des Klettersteigs waren teilweise unter Neuschnee versteckt, was die Buben aber eher spannend als störend fanden.
Insgesamt auf der Tour getroffen: ca 15 Leute.
Meine Schwiegereltern haben die Tour mal an einem schönen Septembertag abgebrochen, weil sie keine Geduld zum Schlangestehen im Klettersteig hatten. Davon konnte bei uns nicht die Rede sein.
Mit uns übernachten 8 andere Gäste auf der Hütte, die in der Nacht darauf bereits ihren Winterschlaf begonnen und geschlossen hat.
Anzahl Tourengänger: 1 Erwachsener und 2 Kinder, 12 und 16 Jahre alt
Der Wetterbericht versprach goldenstes Oktoberwetter, ich hatte ein paar Tage frei, die Kinder Herbstferien. Klettersteige sind bei der Jugend sehr beliebt und um diese Jahreszeit auch nicht so überlaufen, so war meine Überlegung. Da mein Mann Luft lieber über dem Kopf als unter den Füßen hat, habe ich die Gelegenheit genutzt und bin mit meinen älteren beiden Söhnen - im Auto begleitet von den Sanges- und Reimkünsten Bodo Wartkes - nach einem obligatorischen Besuch bei den Großeltern in München nach Wolkenstein im Grödnertal.
Freitagnachmittag:
Der Col Raiser Lift hält schon Herbstschlaf, kaum ein Wanderer geschweige denn ein Radlschieber bzw. -fahrer ist noch unterwegs. Dafür scheint die Sonne mit eben dieser zarten Wärme, die es nur an einem klaren Oktobertag gibt.
Das Team auf der Regensburger Hütte ist mit den Saisonabschlussarbeiten beschäftigt, wir können die letzten beiden Nächte ausnutzen, die die Hütte noch für Gäste geöffnet ist. Die 92-jährige Resi Perathoner, früher viele Jahre selbst Chefin der Hütte, bevor sie an ihren Neffen übergeben hat, nutzt dann aber doch gleich die Gelegenheit, den Putzlappen aus der Hand zu legen und mich in ein ebenso interessantes wie langes Gespräch zu verwickeln. Zusammenfassend kann man sagen, dass sie mir ihre Lebensgeschichte erzählt. Selbige kann man - mit sehr schönen Fotos versehen - in der an der Theke zum Verkauf stehenden Biographie nachlesen; ihr Neffe hat mir am Ende ein Exemplar geschenkt.
Mit uns übernachten 6 andere Gäste auf der Hütte.
Samstag:
Frühstück um halb acht reicht für eine Herbsttour, früh genug um dem Rauhreif auf den Wiesen hinter der Hütte beim Schmelzen zuzuschauen. Die Route ist bekannt und hinreichend beschrieben, wir sind auf der nahezu schneefreien - und einfacheren - Südwestseite rauf und nach Nordosten über die Wasserrinnenscharte (= Salieresscharte) runter. Die Drahtseile des Klettersteigs waren teilweise unter Neuschnee versteckt, was die Buben aber eher spannend als störend fanden.
Insgesamt auf der Tour getroffen: ca 15 Leute.
Meine Schwiegereltern haben die Tour mal an einem schönen Septembertag abgebrochen, weil sie keine Geduld zum Schlangestehen im Klettersteig hatten. Davon konnte bei uns nicht die Rede sein.
Mit uns übernachten 8 andere Gäste auf der Hütte, die in der Nacht darauf bereits ihren Winterschlaf begonnen und geschlossen hat.
Anzahl Tourengänger: 1 Erwachsener und 2 Kinder, 12 und 16 Jahre alt
Tourengänger:
lila

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