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Tavannes - Weissenstein - Balsthal - Waldenburg (2 Tage)


Published by tomseone , 18 June 2012, 15h45.

Region: World » Switzerland » Solothurn
Date of the hike:17 June 2012
Mountain-bike grading: AD - Technically demanding
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE   CH-SO   CH-BL 
Time: 2 days
Height gain: 1580 m 5182 ft.
Height loss: 1820 m 5970 ft.
Route:62km: Tavannes-Obergrenchenberg-Hinter Weissenstein-Balmberg--Bättlerchuchi-Hällechöpfli-Balsthal-Langenbruck-Waldenburg
Access to start point:SBB nach Tavannes
Access to end point:Schmalspurbahn nach Liestal, ab Liestal weiter mit SBB
Accommodation:Am ersten Tag auf der ganzen Strecke diverse Mètairies unterwegs zum Einkehren. Am zweiten Tag ebenfalls diverse Einkehrmöglichkeiten und schönste Logen-Picknickplätze Uebernachtungsmöglichkeiten: Hinter Weissenstein Obergrenchenberg

1. Tag:   Tavannes– Métairie de Werdt- Obergrenchenberg – Küferegg– Stallflue- Hinter Weissenstein
29km; Aufstieg 1010m, Abfahrt 540m, reine Fahrzeit ca. 4½h
 
Raus aus dem Zug und in grosser Hitze geht’s die ersten 500m und 1¾h zuerst auf einer kleinen Nebenstrasse und später auf einem Fahrweg (Schotter) hoch bis zur Méterie de Werdt. Die erste Höhe ist somit erreicht. Nun geht’s abwechselnd rauf und runter über meist gut fahrbare Fahrwege bis zum Obergrenchenberg.
Weiter geht auf dem Wanderweg über Wiesen Richtung Küferegg. Auf die Küferegg und weiter zur Stallflue gibt’s viele Trag- und Schiebeabschnitte. Die tolle Aussicht ins Mittelland und teilweise fahrtechnisch anspruchsvolle Abschnitte entschädigen aber vollends für den Aufwand! Runter von der Stallflue geht’s anspruchsvoll zum Althüsli, dort nochmals hoch ein bisschen in die Felsen (aber meist fahrbar) und dann runter zum Hinter Weissenstein, unserem Tagesziel.
Im Gasthof erwartet uns ein kühles Bier; ein gutes, mit Sorgfalt zubereitetes Nachtessen und ein Bett im Matratzenlager (es gibt auch Zimmer).
 
2. Tag:     Hinter Weissenstein – Balmberg – Stierenberg – Hinteres Hofbärgli – Bättlerchuchi - Hällechöpfli – Balsthal – Langenbruck – Waldenburg
33km; Aufstieg: 570m, Abfahrt 1280m, reine Fahrzeit ca. 4½h
 
Nach dem Frühstück geht’s gemächlich auf dem Fahrweg Richtung Balmberg, vorbei am Kletterpark Richtung Stierenberg, Hinteres Hofbärgli und Hochchrüz. Zwischen Hochchrüz und Bettlerchuchi folgt ein Abschnitt mit häufigen Trage- und Schiebepassagen, aber auch immer wieder fahrbaren fahrtechnisch anspruchsvollen Teilstücken. Ab Bättlerchuchi wählen die kurze Abfahrt die Strasse runter und dann den Fahrweg hoch bis Punkt 1077. Wer noch mehr Lust auf Felsen hat, kann auch den Wanderweg über den Schattenberg wählen. Nach dem Zusammentreffen der beiden Varianten beim Punkt 1077 erfolgt der Aufstieg zum Hällechöpfli. Der erste Teil bis zum Wald ist nur leicht steigend. Der zweite Teil im Wald ist zuerst steil - ein paar kernige junge Biker haben es sich aber nicht nehmen lassen uns fahrend zu überholen – und geht dann in Serpentinen hoch (meist gut zum Schieben) und endet als Suplement im letzten Abschnitt, einer Steintreppe, die  mich wieder mal animierte meine Tragetechnik zu testen.
Das Hällechöpfli wartet dann mit toller Aussicht und einer verdienten Pause.
Nun folgt der 800m Abstieg mit vielen fahrtechnisch anspruchsvollen, steilen, steinigen, verwurzelten Abschnitten bis Balsthal. Ein Überkopfsturz meiner Begleiterin, mit Landung auf dem Rucksack, ging glücklicherweise glimpflich aus, ermahnte aber mal wieder an die Vernunft und angemessene Vorsicht.
In Balsthal angekommen durchqueren wir den Ort auf der Hauptrasse bis zum Ortsausgang, wo wir dem Wanderweg Richtung Ruine Neu Falkenstein folgen. Beim Zusammentreffen des Wanderweges und der Hauptstrasse Richtung Passwang folgen wir der Römerstrasse hoch Richtung Holderbank und Lochhus, wo wir auf die Strasse nach Langenbruck treffen.
Weiter geht’s durch Langebruck und auf der Strasse Richtung Waldenburg. Bevor nach Langebruck die Strasse in den Wald führt, nehmen wir den Wanderweg Richtung Waldenburg, der uns oberhalb vom Bach entlang über einen Waldweg, dann über Weiden Richtung Dürrenberg und von dort weiter Richtung Spittel führt. Beim Spittel ginge der Wanderweg nochmals als Tragestrecke links den Berg hoch, deshalb wählen wir die Abfahrt bis Waldenburg auf der Strasse.
 
Fazit: Eine wunderschöne aussichtsreiche Tour über die verlängerte Hügelkette des Weissensteins. Fahrtechnisch ist es meist einfach, aber da sind noch die verschiedenen Fluen die zu passieren sind, welche einiges an fahrtechnischem Können voraussetzen.
 
Am ersten Tag lassen sich die beiden schwierigen Teilstücke über die Küferegg und die Stallflue nur schlecht umfahren, ausser man nimmt vom Obergrenchenberg über Schwelliboden, Stallberg und Punkt 1284 einen zusätzlichen Aufstieg von ca. 300m in Kauf (gegenüber 140m)
Am zweiten Tag lassen sich die Fluen ab Hochchrüz etwas besser umfahren, in dem man von dort über Schmiedematt und Hinteregg(1107)  die Abfahrt Richtung Balsthal oder Laupersdorf meist über Fahrwege in Angriff nimmt. Man verzichtet dabei aber auf einige spektakuläre Ausblicke.

Hike partners: tomseone


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