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Balmer Grätli (2218m)


Published by أجنبي , 2 April 2012, 22h25.

Region: World » Switzerland » Uri
Date of the hike:31 March 2012
Ski grading: PD
Waypoints:
Geo-Tags: CH-SZ   CH-UR   Ortstockgruppe 
Height gain: 1080 m 3542 ft.
Height loss: 1080 m 3542 ft.
Route:teils auf 650a und 644b nach SAC-Führer Skitouren Zentralschweizer Voralpen und Alpen: Saliboden – P. 1149 – Ruosalper Wald – Gross Gade – Gitschboden – Oberen Gitschen – Stafel – Wächters Butzen – Balmer Grätli – Abfahrt westlich um's Rau Stöckli herum
Access to start point:Auto bis Bisistal Saliboden
Access to end point:Auto ab Bisistal Saliboden
Maps:LK 1:50.000: 246 S Klausenpass / LK 1:25.000: 1172 Muotathal, 1192 Schächental

Nach der *vernebelten Tour auf's Chli Bielenhorn gestern musste heute viel Sonne und blauer Himmel her. Die Wettervorhersagen und das Lawinenbulletin waren vielversprechend, nun musste nur noch das passende Ziel her. Der Hoch Fulen ist schon länger auf meiner Wunschliste, doch da ich heute mit einem snowboardenden Freund unterwegs war, entschieden wir uns für was anderes, nämlich für's Bisisthal, oder genauer: für's Balmer Grätli, denn auf dem *Glatten und dem *Rau Stöckli war ich diesen Winter schon.

Um 7 Uhr brachen wir beim Saliboden auf. Natürlich waren wir nicht alleine unterwegs, doch um diese Zeit hielt sich der Ansturm noch einigermassen in Grenzen. Im Ruosalper Wald und bis hoch zum Stafel war der Schnee pickelhart und oft war es einfacher neben der Spur zu gehen als auf ihr. Gegen Wächters Butzen hoch war's etwas besser. Kurz vor der Traverse beim Munggenband montierte ich die Harscheisen. Die Spur in der Traverse erwies sich dann aber als gut, so dass es auch ohne Harscheisen gut geklappt hätte.

Unterhalb des Rau Stöckli trennten sich dann die Routen. Auf dem Balmer Grätli erwarteten wir weit weniger Rummel und wollten auch mal die Abfahrt westlich um's Rau Stöckli herum ausprobieren. Wir schätzten, dass diese viel weniger verspurt sein würde als jene vom Glatten und vom Rau Stöckli. Letzteres rechts liegen lassend stiegen wir im Nu zum Balmer Grätli hoch, welches wir 2h 15min nach Abmarsch beim Saliboden erreichten.

Da wir keine Eile hatten, genossen wir beinahe eineinhalb Stunden den „Gipfel-“Aufenthalt auf den trockenen Felsen westlich des Balmer Grätli. Während wir Massen erblickten, die auf den Glatten pilgerten, besuchten weit weniger Tourengänger das Rau Stöckli und zu uns auf's Balmer Grätli kam niemand. Gegen 11 Uhr zogen wir von dannen. Erst querten wir westwärts bis etwa unterhalb P. 2309 und fuhren dann in nordwestlicher Richtung an P. 2210 vorbei durch kaum verspurten und gut zu fahrenden Schnee. Für Sulz war's noch etwas zu früh, doch herrschten beinahe pistenähnliche Verhältnisse.

Wir umrundeten P. 2210 und P. 1760 ansteuernd trafen wir auf die Abfahrtsroute vom Rau Stöckli. Die Schattenhänge waren noch pickelhart, doch gut zu fahren. Mehr Spass aber hatten wir dort, wo die Sonne bereits etwas hin geschienen hatte. Je weiter nach unten wir kamen desto öfters trafen wir auf Sulz. Hätten wir noch eine Stunde zugewartet mit der Abfahrt, hätten wir wohl noch bessere Sulzverhältnisse angetroffen. Via P. 1602 traversierten wir zum Gross Gade, wo wir den Osthang Richtung Spitzbäch hinunter kurvten und dann auf der Alpstrasse zum Saliboden zurückkehrten.

Und ähm... zuhause am Vierwaldstättersee haben wir dann noch schnell die Badesaison eröffnet. Unser bisheriges Prinzip bzw. Ziel für Hochtouren, um 15 Uhr zu Hause am bzw. im See zu liegen wird ab sofort nun auch auf Skitouren angewendet... ;-)

SLF: günstig, im Tagesverlauf mässige Gefahr von Nassschneelawinen


Hike partners: أجنبي


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