Grand Muveran (3'051m)
|
||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
Wenn
Fenek über die exponierte Südwand des Grand Muveran schreibt "Die schmalen Bänder, gewürzt mit Schutt und plattigen Partien bieten mir ein kleines Nervenspiel" (http://www.hikr.org/tour/post16027.html), dann packe ich vorsichtshalber lieber ein Seil ein...
Der Plan war, ebenfalls bei Chamosentse (die französische Aussprache bot unter uns Deutschsprachlern Stoff für längere Diskussionen) zu starten. Nicht ganz nach Plan sind wir dann jedoch bei der Buvette von Loutse gelandet. Dann werden's halt 200hm mehr. Von hier starten wir den schweisstreibenden Aufstieg zur Cab. Rambert. Die Sonne heizt kräftig ein. Kurz vor der Cab. treffen wir erst auf ein einsames Murmeli und können kurz darauf eine grosse Herde Steinböcke mit ihren imposanten Hörnern beobachten.
Nach einer ausgiebigen Pause gehen wir den felsigen Teil der Tour an. Der Weg ist anfangs mittelmässig, je steiler es wird, jedoch umso besser mit roten Punkten und Steinmännchen markiert. Nach kurzem müssen wir erstmal die Hände zu Hilfe nehmen. An der ersten steilen Stelle be-helmen wir uns ausserdem - obwohl uns nur Wanderer ohne Kopfschutz entgegen kommen. Trotzdem, bei dem Schutt-Hügel mit viel losem Gestein ist ein Helm sicherlich nicht fehl am Platz. Mehrmals purzeln Steine vorbei und obwohl wir uns alle Mühe geben, keine losen Brocken loszutreten, lässt sich das nicht ganz vermeiden.
Die erste Kraxelpartie, durch eine plattige Rinne, bietet keine Schwierigkeiten und bald stehen wir bei der, mit einer Kette gesicherten und Gedenktafel versehenen, Schlüsselstelle. Auch diese bewältigen wir problemlos. Nach Lektüre der Grand Muveran hikr.org Berichte waren wir psychisch schon optimal darauf eingestellt... Weiter jagen wir den roten Punkten nach, durch die exponierte Südwand. Oft besteht der "Weg" nur noch aus einem schmalen Felsband. Wenn hier auch nur ein bisschen Schnee liegen würde, wär für uns wahrscheinlich Schluss. Bei den super trockenen Verhältnissen von heute kommen wir jedoch gut voran. Nach der Traverse folgt noch ein kurzes Kraxelstück und schon stehen wir auf dem Gipfel. Uns bietet sich ein gewaltiges Panorama. Nur der Wind ist etwas ungemütlich kalt. Zurück geht's auf der gleichen - einzigen - Route. Von oben ist der Weg fast noch besser zu erkennen. Die letzten Kraxelmeter - beim Aufstieg überhaupt kein Problem - sind beim Abstieg deutlich schwieriger. Bald sitzen wir jedoch wieder vor der Cab. Rambert und stossen auf den Gipfelerfolg an.
Obwohl auch bei uns manchmal etwas Überwindung gefragt war, das Seil blieb im Rucksack.

Der Plan war, ebenfalls bei Chamosentse (die französische Aussprache bot unter uns Deutschsprachlern Stoff für längere Diskussionen) zu starten. Nicht ganz nach Plan sind wir dann jedoch bei der Buvette von Loutse gelandet. Dann werden's halt 200hm mehr. Von hier starten wir den schweisstreibenden Aufstieg zur Cab. Rambert. Die Sonne heizt kräftig ein. Kurz vor der Cab. treffen wir erst auf ein einsames Murmeli und können kurz darauf eine grosse Herde Steinböcke mit ihren imposanten Hörnern beobachten.
Nach einer ausgiebigen Pause gehen wir den felsigen Teil der Tour an. Der Weg ist anfangs mittelmässig, je steiler es wird, jedoch umso besser mit roten Punkten und Steinmännchen markiert. Nach kurzem müssen wir erstmal die Hände zu Hilfe nehmen. An der ersten steilen Stelle be-helmen wir uns ausserdem - obwohl uns nur Wanderer ohne Kopfschutz entgegen kommen. Trotzdem, bei dem Schutt-Hügel mit viel losem Gestein ist ein Helm sicherlich nicht fehl am Platz. Mehrmals purzeln Steine vorbei und obwohl wir uns alle Mühe geben, keine losen Brocken loszutreten, lässt sich das nicht ganz vermeiden.
Die erste Kraxelpartie, durch eine plattige Rinne, bietet keine Schwierigkeiten und bald stehen wir bei der, mit einer Kette gesicherten und Gedenktafel versehenen, Schlüsselstelle. Auch diese bewältigen wir problemlos. Nach Lektüre der Grand Muveran hikr.org Berichte waren wir psychisch schon optimal darauf eingestellt... Weiter jagen wir den roten Punkten nach, durch die exponierte Südwand. Oft besteht der "Weg" nur noch aus einem schmalen Felsband. Wenn hier auch nur ein bisschen Schnee liegen würde, wär für uns wahrscheinlich Schluss. Bei den super trockenen Verhältnissen von heute kommen wir jedoch gut voran. Nach der Traverse folgt noch ein kurzes Kraxelstück und schon stehen wir auf dem Gipfel. Uns bietet sich ein gewaltiges Panorama. Nur der Wind ist etwas ungemütlich kalt. Zurück geht's auf der gleichen - einzigen - Route. Von oben ist der Weg fast noch besser zu erkennen. Die letzten Kraxelmeter - beim Aufstieg überhaupt kein Problem - sind beim Abstieg deutlich schwieriger. Bald sitzen wir jedoch wieder vor der Cab. Rambert und stossen auf den Gipfelerfolg an.
Obwohl auch bei uns manchmal etwas Überwindung gefragt war, das Seil blieb im Rucksack.
Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden
Kommentare (1)