Wildstrubel 3244m, Steghorn 3146m


Publiziert von adrian , 23. April 2011 um 12:58. Fotos von den Tourengängern

Region: Welt » Schweiz » Bern » Frutigland
Tour Datum:16 April 2011
Ski Schwierigkeit: WS+
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-BE   CH-VS 
Aufstieg: 1872 m
Strecke:Route 734b, 736a
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Seilbahn Engstligenalp
Unterkunftmöglichkeiten:Engstligenalp, Berghaus Bärtschi
Kartennummer:Wildstrubel 263 S

Tourenwoche im Jungfraugebiet! mit Akklimatisation im Wildstrubelgbiet.

Sie war da - endlich! Wetter- und Schneeprognose für die kommende Woche ist optimal was will man mehr? Intensiv hatten wir uns vorbereitet, wir waren bereit, nun galt es noch akklimatisieren, damit wir die grossen Berge auch geniessen konnten, das Wildstrubelgebiet erschien mir dafür optimal.
Freitagnachmittag mit der Bahn auf die Engstligen, mit Übernachtung im Berghaus Bärtschi 1940m, langsam an die Höhe gewöhnen sichert den Erfolg!!

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir früh Richtung Wildstrubel. Die Morgendämmerung ist wunderbar und wir steigen in gutem Rhythmus hoch Richtung Frühstücksplatz. Vieles geht da durch den Kopf, die Vorfreude auf die kommenden Tage und Gipfelziele, reicht die Kondition und Kraft, gibt es keine Probleme mit der Höhe, ist die Ausrüstung komplett aber nicht zu gross?
Leider konnte unser Tourenpartner Basil nicht mitkommen, musste er doch unfallbedingt zu Hause bleiben und kurzfristig absagen. Sehr, sehr schade und leider nicht zu ändern.

Gedankenverloren und die Landschaft geniessend kamen wir beim Frühstücksplatz an welcher heute ohne Harscheisen absolut problemlos zu passieren war. Weiter den Hang hoch, die Kondition passt und schon stehen wir im Sattel zwischen Grossstrubel und Mittelgipfel. Einer alten Spur folgend Richtung Westen dem Grat entlang und wir stehen auf dem ersten Gipfel unserer Tourenwoche, viele werden noch folgen!
Das Panorama wieder überwältigend. Wir betrachten die faszinierende Bergwelt und lassen die Seele baumeln.
Die Abfahrt Richtung Lämmerenhütte, ein Genuss! Mit gutem Gespür zogen wir unsere Spuren durch den Pulver und zeichneten gleichmässige Linien in den Schnee. Auf 2580m zogen wir nochmals die Felle auf und steigen hoch auf’s Steghorn. Eher ein Schlurfberg da endlos und nicht so steil, aber wir wollten unserer Kondition nochmals den letzten Kick geben und zudem lag der so schön am Weg. Die Besteigung lohnt, denn man hat einen wunderbaren Ausblick auf Altels, Balm- und Rinderhorn. Nun galt es die soeben gewonnene Höhe wieder zu vernichten, in positivem Sinne natürlich, schneestiebend und mit unzähligen Schwüngen.

Ein kurzer, flacher Gegenaufstieg und wir standen vor der Lämmerenhütte 2501m. Gut bewartet und natürlich voll aber die Crew hat alles im Griff und tat alles damit sich die Gäste wohl fühlen konnten. Nach einem feinen Znacht schliefen wir gut bis in den frühen Morgen. 

Tourengänger: adrian, fricktaler


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