Piz Uccello


Published by ossi , 30 March 2011, 22h03.

Region: World » Switzerland » Grisons » Misox
Date of the hike:22 March 2011
Ski grading: AD-
Waypoints:
Geo-Tags: Gruppo Uccello-Lumbreida   CH-GR 
Height gain: 1100 m 3608 ft.
Height loss: 1100 m 3608 ft.
Route:San Bernardino-Pkt.2032-Cna de Vignun-Piz Uccello
Access to start point:S. Bernardino Post
Access to end point:dito
Maps:267S

Die offizielle erste deutschsprachige hikr-Beschreibung...

Beinahe verboten schönes Wetter, und das eine ganze Woche lang: Das bringt mich zwar um den Ruf, Freund grusliger Schlammschlachten in übernässten Tösstaler Hängen zu sein, verkleinert Ende Woche aber den Wäscheberg (über dessen Erstbgehung übrigens noch kein Bericht verfasst wurde).

Aufstieg: Start beim Skilift auf der östlichen Talseite San Bernardinos, wobei man scharf nordwärts haltend über Pkt. 1786 und Pkt. 2032 (kleine Brücke) die Cna de Vignun erreicht (2215m). Hier folgen wir einer eleganten Spur, welche sich leicht aufwärts ziehend an die SE-Hänge des Val Vignuns schmiegt, um den eigentlichen Gipfelkopf an dessen Fuss zu umgehen. Man steuert nordwärts haltend auf den steilen Uccello-Ost-Gipfelhang zu, um diesen in einem ausholenden Bogen zu ersteigen. Zeit ca. 3.5 Std, Gipfelhang bis knapp 35°.

Abfahrt: Entlang der Aufstiegsspur. Wer's ein Spürchen rassiger mag, wählt die Direktabfahrt vom Gipfelhang: Bei entsprechend sicheren Bedingungen eine lohnende Alternative. Die Hänge lassen sich bis San Bernardino ohne grössere Traversen abfahren und bieten viel Platz für weite Schwünge. Im unteren Teil fanden wir besten Firn in perfekter, seidenfeiner Konsistenz. Der Gedanke daran treibt mir heute noch das Tränenwasser in die Augen.


Hike partners: ossi, 2bd


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Comments (1)


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2bd says: Was soll man dazu noch sagen
Sent 31 March 2011, 13h46
Die grandiose Fortsetzung einer grandiosen Tourenwoche. Nachdem wir beim ersten Toürchen, dem Guggernüll, aus lawinentechnischen Gründen noch auf die ganz rassigen Varianten verzichten mussten (Westflanke und Nordcouloir, namens «Sackgasse»), konnten wir uns hier bereits fast bedenkenlos in die weichen Südhänge stürzen – und wurden reich belohnt.


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