Großer Illing (1313m)


Published by Tef , 14 December 2010, 20h23.

Region: World » Germany » Alpen » Bayrische Voralpen
Date of the hike:12 December 2010
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Height gain: 610 m 2001 ft.
Height loss: 610 m 2001 ft.
Access to start point:In Ohlstadt Richtung Hotel Alpenblick und zum Wanderparkplatz am Ende der Straße
Maps:Kompass Nr.6

Hier ist die schneelose Beschreibung der Überschreitung, nun folgt die winterliche.
Der Illing ist auch im Winter ideal für: - wenig Zeit, -schlechtes Wetter, - oder beides zusammen. Es geht durch intakten Wald, oben wird es felsig mit schönen Ausblicken aufs Murnauer Moos und die Ammergauer Alpen gegenüber und überschreiten kann man den Gipfel auch noch.
Der Abstiegsweg ist das wohl ohne Lawinenrisiko, im Aufstieg könnte es nach Starkschneefällen und Erwärmung vorrübergehend Schneebrettgefahr geben, jedoch sollte dies bei der geringen Höhe nur kurzzeitg der Fall sein.
Vom Parkplatz (697m) lohnt es sich schräg nach rechts über die Brücke in den Kaltwassergraben zu gehen. Heute war es für Eisfallbildung noch zu warm und zu früh im Jahr, doch der Weg lohnt (auf vereiste Brücken aufpassen!). Später trifft man wieder auf den breiten Normalweg, der nun recht zügig an Höhe gewinnt. Bei Verzweigungen ist stets ausgeschildert.
So erreicht man den Punkt 1170m, eine Forststraßenkreuzung. Man geht hier links Richtung Kaseralm. Hier ließe sich die Wanderung mit dem Rötelstein verbinden.
Schon nach wenigen Metern, kurz nachdem links eine Forststraße wegführt, geht links eine schwache Pfadspur in den Wald hinein, vereinzelt gibt es rote Punkte an Bäumen. Zuerst geht es über einen deutlichen Rücken, der sich bald jedoch etwas verliert. Man bleibt der Richtung treu, bis man links die Felswände des Illing sieht. Nun geht es schräg nach rechts einen steilen, von vereinzelten Bäumen bestandenen Wiesenhang empor und dann in die andere Richtung, weiter an Höhe gewinnend wieder zurück (der Hang ist die Schlüsselstelle bezüglich Schneebrettgefahr; heute lag viel zu wenig Schnee).
Bald kommt man auf einen Rücken und nach wenigen Metern in westlicher Richtung erreicht man den Gipfelkopf mit Kreuz (ein neues Gipfelbuch gibt es auch). Die Aussicht ist sehr nett.
Vom Gipfel sieht man auch sehr schön den Westrücken, auf dem nun der Weiterweg erfolgt. Dazu geht man vom Gipfel einige Schritte ostwärts zurück und dann auf im Winter kaum zu erkennenden Pfadspuren immer in Gratnähe (mit schönen Blicken zurück zum Gipfelkopf) westwärts bergab.
Die Orientierung ist nicht schwer, aber den "Ausstieg" zu finden schon. Nach einer guten weile Abstieg heißt es aufpassen. Bei einem Baum stecken zwei neonfarbene Pflöcke im Boden, zudem ist auch der Baum seitlich besprüht. Einige Schritte vorher verläßt man den Rücken nach links. Eine Pfadspur führt in einer Schleife in wenigen Minuten hinab zur Forststraße, die nach links wieder zum P 1170m zurückführen würde.
Man kann aber auch geradeaus in den Wald gehen (auch schwache Pfadspuren) und in einen Graben hinein. Links über den Bach erreicht man einen Forstweg, der einen in wenigen Minuten wieder zum Aufstiegsweg bringt.

Hike partners: Tef


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