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Balmhornhütte


Published by Mel , 2 May 2010, 22h56.

Region: World » Switzerland » Bern » Frutigland
Date of the hike:22 August 2009
Hiking grading: T3+ - Difficult Mountain hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-BE 
Height gain: 700 m 2296 ft.
Height loss: 800 m 2624 ft.
Route:Gasternholz - Balmhornhütte - Gasternholz - Waldhaus - Gasterental - Kandersteg
Accommodation:Balmhornhütte SAC
Maps:1267

Letzen Sommer haben Bekannte von uns für eine Woche die Balmhornhütte des SAC Altels bewirtet, was wir natürlich zum Anlass nahmen, sie dort zu besuchen und in der Hütte zu übernachten.

Den Aufstieg starteten wir beim Gasternholz (P. 1367), wo es gleich zu Beginn steil zur Sache ging. Mein Kreislauf meldete sich dann auch kurzerhand nach wenigen Höhenmeter und ich musste einen Gang zurück schalten. Die tolle Aussicht über das Gasterntal, welche man aber bereits von hier geniessen durfte, liess mich meine Strapatzen schnell wieder vergessen. 

Der gut ausgebaute, teilweise ziemlich schmale Weg windet sich mal im zick-zack und mal über Stufen durch Wald- und Felspartien den Berg hoch. Als es dann zu den etwas ausgesetzteren Teilstücken geht, finden sich in der Wand zusätzliche Kabel zur Absicherung. Heikler war aber eigentlich nur eine Stelle (zumindest bei trockenen Verältnissen, wie wir sie an diesem Tag hatten) und zwar eine Passage über einen leicht seitwärts abfallenden, glatt aussehenden Felsrücken, der schon fast beängstigende Tiefblicke bietet. Schwindelfreiheit ist hier Voraussetzung! Es steht ein Besen bereit, mit dem man allfällige kleine Steinchen auf dem Felsen, auf denen man sonst auszurutschen droht, wegputzen kann. War bei uns aber nicht nötig und wir konnten diese Stelle ohne Probleme passieren.

Weiter gings zum Kessel unter der Nordflanke des Balmhorns, den man in nordöstlicher Richtung über Bäche quert . Bereits hier hatten wir tolle Sicht auf den Balmhorngletscher, den wir später von der Hüttenterasse aus noch genauer beobachteten und auch zwei-, dreimale Zeugen von kleinen Kalbungen wurden.

Bei der Hütte angekommen, wurden wir herzlich empfangen und konnten uns bei einem kleinen Mittagessen stärken. Zwei von uns wollten dann noch weiter auf den Gasteräspitz, mussten aber wegen den bedrohlich aufziehenden Gewitterwolken auf halbem Wege wieder umkeheren.

Nach dem leckeren Abendessen haben wir uns dann schon ziemlich bald in den Schlafsaal zurück gezogen, wo wir uns so richtig ausbreiten konnten, da an diesem Abend ausser uns nur ein einziger weiterer Wanderer übernachtete.

Am nächsten Morgen gab es zunächst ein ausgiebiges Frühstück, bevor wir uns an den Abstieg machten. Dieser erforderte etwas Konzentration, da es wegen des nächtlichen Regens teilweise noch nass und folglich rutschiger war. Wieder im Gasternholz unten angekommen, war die Nässe aber mehrheitlich auf unsere T-Shirts übergegangen - es war mittelerweile ziemlich heiss geworden. Zum Glück führte der leichte Wanderweg durchs malerische Gasterntal nach Kandersteg aber mehrheitlich durch Wäldchen und wir konnten etwas abkühlen und an die schöne Tour zurück denken.


Hike partners: Mel


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