Hörnli Westwand


Published by xaendi , 8 April 2010, 10h56.

Region: World » Switzerland » Zürich
Date of the hike: 8 April 2010
Hiking grading: T5- - Challenging High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: Zürcher Oberland   CH-ZH 
Time: 1:30
Height gain: 530 m 1738 ft.
Height loss: 530 m 1738 ft.
Route:Steg - Lipperschwändi - Bärtobel - Hörnli Westwand - Hörnli - Steg
Access to start point:cff logo Steg
Access to end point:cff logo Steg
Maps:LK 1093 Hörnli

Zum ersten Mal alpin im Tösstal unterwegs. Achtung, Wiederholungsgefahr!

Die vielen Berichte über die unterdessen schon fast berühmte 'Westwand' am Hörnli haben mich 'gluschtig' gemacht. Und für einen ehemaligen Tösstaler ist die beliebte Tour schon fast ein Muss. Nachdem sich dabuesse, Pfaelzer und marmotta noch anfangs dieser Woche durch Schnee auf das Hörnli kämpften, musste dieser nach den zwei warmen Frühlingstagen wohl weg sein.


Heute morgen fallen einige Vorlesungen aus, das Wetter scheint beständig zu sein - meinem Versuch an der Hörnli Westwand steht nichts mehr im Wege.

Mit dem Zug fahre ich von Winterthur nach Steg. Um 6.30 Uhr starte ich beim Bahnhof Steg. Bis zum Einstieg im Bärtobel sind es 30 Minuten. Mit Pickel ausgerüstet beginne ich den Aufstieg auf dem Sporn. Die ersten Meter sind etwas rutschig, doch bald finde ich gute Wegspuren, die den Aufstieg stark erleichtern. Die Route dürfte bekannt sein.
Die Verhältnisse haben sich seit anfangs Woche stark verbessert: Der Schnee ist komplett abgeschmolzen, der Grasboden präsentiert sich unerwartet trocken und gut begehbar.
Nach der Querung des Wanderwegs weiter auf dem Grat, unter der Nagelfluhwand durch, und sogleich wieder auf den Grat. Dann sollte doch irgendwo ossi's Wandbuch kommen, oder? Ich halte mich möglichst am Grat und steige weiter.
Nach einer steilen Stelle habe ich das Gefühl, soeben die Schlüsselstelle passiert und somit das Wandbuch verpasst zu haben. Absteigen möchte ich hier lieber nicht - deshalb geht's weiter auf der bekannten Route Richtung Komposthaufen. Hier oben ist der Boden ziemlich feucht - der Pickel leistet gute Dienste. Rechts am Komposthaufen vorbei und über den Zaun zum Gipfel.

Da das Bergrestaurant geschlossen ist, steige ich kurze Zeit später über den Normalweg nach Steg ab.

Kurz nach 8 Uhr stehe ich schon wieder am Bahnhof Steg. Mit dem Tösstal-Bähnli geht's zurück nach Winterthur.

Fazit: Die Popularität der Hörnli Westwand hat ihre Berechtigung. Dass sich von Winterthur aus in 3-4 Stunden eine alpine Wanderung unternehmen lässt, hatte ich bis anhin nicht geglaubt. Die Gefahr, dass ich zum Wiederholungstäter werde, scheint mir sehr gross. Beim nächsten Mal will ich das Wandbuch finden. Und den  Deckel meiner Kamera, welcher mir irgendwo zwischen Schlüsselstelle und Gipfel verloren gegangen ist.

Verhältnisse: Wie erwähnt - seitdem der Schnee weg ist, kann die Hörnli Westwand zur Zeit gut begangen werden (solange es trocken ist). Einen Pickel kann ich vor allem für den Teil oberhalb der Schlüsselstelle empfehlen.

Hike partners: xaendi


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Comments (4)


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Martin Job Pro says: Kamera-Deckel
Sent 8 April 2010, 19h58
Der Deckel ist mittlerweile bei mir zu Hause.
Gefunden habe ich ihn heute Nachmittag fast ganz oben,
die Stelle heisst offenbar "Komposthaufen".

Nun muss er nur wieder zur Kamera zurück finden :-)

Martin

xaendi says: RE:Kamera-Deckel
Sent 8 April 2010, 21h12
Das tönt super! Vielen Dank! Ich schreibe dir gleich eine PM.

dabuesse says: RE:Kamera-Deckel
Sent 9 April 2010, 20h37
Der Martin Job ist die Hörnliwestwand hochgerannt? :)
Mache auch mal auf Speed mit den Trailschuhen (trockene Verhältnisse sind dazu aber nötig)

Martin Job Pro says: RE:Kamera-Deckel
Sent 10 April 2010, 20h22
Nachdem ich am Mittag diesen Bericht vom frühen Morgen gelesen hatte, dachte ich, dass fast ideale Läufer-Verhältnisse herrschen. Es ging auch problemlos mit meinen guten Trailrunning-Schuhen. Schnell war ich nicht, das lag erstens an der gebotenen Vorsicht und zweitens an meinem schlechten Formzustand. Dazu habe ich auch die Ideallinie nicht immer ganz im ersten Anlauf erwischt.
PS: Ich habe Zwischenzeiten gestoppt, die behalte ich aber lieber noch für mich ...


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