Monte Gambarogno - Covreto


Publiziert von cardamine , 2. Dezember 2023 um 19:53.

Region: Welt » Schweiz » Tessin » Locarnese
Tour Datum:17 November 2023
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-TI   Gruppo Monte Gambarogno   I 
Zeitbedarf: 5:00
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 900 m
Strecke:13 km
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Von Vira am See über kurvenreiche Passstrasse zur Alpe di Neggia, Parkplatz am Pass

Wenn man schnell an die Sonne und einen schönen Seeblick kommen will, ist man am Monte Gambarogno richtig. Vom Parkplatz an der Alpe di Neggia sind es gerade mal 250 Höhenmeter zum Gipfel. Mit Verlängerung der Wanderung zum Covreto wird noch eine schöne Halbtagestour draus.

Von der Alpe di Neggia folgte ich dem offiziell markierten Wanderweg. Besser wäre bei den Verhältnissen (zu Eis gepresster Schnee auf der Nordseite) der inoffizielle Direktweg gewesen, aber den habe ich übersehen. Bei den zwei Alpgebäuden auf der Nordseite stieg ich zum Kreuz auf der Cima orientale auf - hier hat man freien Blick auf das nördliche Seeufer des Lago Maggiore und das Maggiadelta. Über den Grat weiter zum Hauptgipfel, wo gerade an irgendwas gebaut wird. Von dort folgte ich den auf der Landeskarte eingezeichneten Wegspuren über den Südwestgrat. Sonderlich deutlich sind diese nicht mehr, wird scheinbar nicht oft begangen. Der Grat lohnt sich aber, zur richtigen Zeit findet man hier sogar Lärchengold. Bei einem grossen Steinmann muss man den Grat verlassen, folgt Markierungen an den Bäumen hangabwärts und gelangt an ein Geröllfeld. Von dort den Markierungen weiter nach zum Oratorio di Sant'Anna, mit dem vielen Laub am Boden war der Weg nicht ganz einfach zu finden. Von der Waldkirche stieg ich am Gegenhang durch leider schon entlaubten Buchenwald zum Paión hinauf. Ich wanderte weiter zum Covreto, immer mit schöner Aussicht auf den Lago Maggiore. Nachdem es stark windete, kehre ich auf dem unteren Weg zurück zum Paión und stieg wieder zum Oratorio ab. Von dort nahm ich den Weg Richtung Indemi, welcher durch das felsige Val Crosa auf die Südostflanke des Monte Gambarogno führt. Ab dem Abzweig nach Indemi ging es wieder etwas bergauf und dann auf einem schönen Höhenweg durch Lärchen-Kiefernwald zurück zur Alpe di Neggia.

Tourengänger: cardamine


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