SST Schwägalp - Kronberg und retour


Published by alpstein , 12 January 2022, 18h38.

Region: World » Switzerland » Appenzell
Date of the hike:12 January 2022
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-AI   Alpstein   CH-AR   CH-SG 
Height gain: 630 m 2066 ft.
Height loss: 630 m 2066 ft.
Route:10,3 km
Access to start point:über Gossau, Herisau und Urnäsch
Maps:map.geo.admin.ch

Der Kronberg war heute nicht unser eigentliches Ziel. Nebel am Startpunkt zum Spicher-/Pfingstboden an der Schwägalp-Passstraße  ließ uns aber auf Nummer sicher gehen. So sind wir bei wolkenlosen Verhältnissen an der Säntis-Bahn gelandet, wo der Trail auf den Kronberg startet. Der Nebel weiter unten hat sich bald verzogen, aber der Kronberg ist auch immer einen Besuch wert. Angesichts des kalten Ostwindes war ein Restaurant zur Einkehr auch gerne willkommen.

Bei knackigen -10 Grad machten wir uns auf den noch länger schattigen Weg. Erst ging es Richtung Siebenhütten runter und später wieder zur Chammhaldenhütte hoch. Bis zum tiefverschneiten Bruggerwald war der Trail maschinell gespurt. Obwohl schon auch ausgeschildert, waren wir über die Spur durch die Waldpassage froh, die doch in einigen Windungen verläuft. Dick mit Pulverschnee verhangenene Bäume wie aus dem Bilderbuch. Unterhalb vom Bruggerwald konnten wir die Steighilfen hochklappen. Gut 200 Hm ging es nun den offenen Hang hinauf, was bei der ausholenden Routenführung aber nicht zu anstrengend wurde.

Im oberen Teil des Hanges kamen wir aber in den Einflussbereich des kalten Südostwindes. Die zugewehte Spur war nicht mehr so angenehm zu begehen, aber wir sanken zum Glück nicht zu stark ein. Wir waren aber froh, dass wir bald in den Schutz vom Bergstationgebäude kamen. An einen Gipfelaufenthalt war bei diesen Verhältnissen nicht zu denken. Frisch zertifiziert konnten wir einkehren und die tolle Aussicht bewundern. Wenige Leute waren außer uns oben. Einige Schneeschuhgänger haben wir aber auf dem Rückweg noch getroffen.

Der Rückweg erfolgte über die Hinweg. Die Sonne hatte mittlerweile auch den Bruggerwald erreicht, was für zauberhafte Verhältnisse sorgte. Erst fast an den Siebenhütten traten wir wieder in den Schatten der Alpsteinkette ein. War es zuvor in sonnigen, windgeschützten Lagen recht mild, kamen wir uns fast wie im Kühlschrank vor.

Fazit: Die spontane Zieländerung war angesichts der heutigen Verhältnisse mehr als ein Trostpflaster.

Hike partners: alpstein, Esther58


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