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überraschend viel Schnee am Wildspitz


Published by Felix Pro , 25 March 2021, 13h24. Text and phots by the participants

Region: World » Switzerland » Schwyz
Date of the hike:20 March 2021
Snowshoe grading: WT2 - Snowshoe hike
Waypoints:
Geo-Tags: Ross- und Zugerberggebiet   CH-SZ   CH-ZG 
Time: 4:15
Height gain: 930 m 3050 ft.
Height loss: 930 m 3050 ft.
Route:Sattel-Aegeri, Station - P. 776 - Zizenmatt - Riedmatt - P. 814 - Abzweigung Eigenstrasse-Schulersstock - Schuelersstock - P. 1102 - Alpwirtschaft Halsegg - P. 1401 - P. 1468 - Proseccoplatz - P. 1544 - P. 1570 - P. 1520 - Wildspitz - Berggasthaus Wildspitz, Rossbergschlupf - P. 1520 > Alpwirtschaft Halsegg - Eigenstrasse (P. 1143) - Eigen - P. 1102 > Sattel-Aegeri, Station
Access to start point:PW via Huttwil - Ettiswil, Autobahn Sursee - Arth, Steinerberg nach Sattel
Access to end point:dito, jedoch Autobahn Goldau - Sursee
Maps:1151 - Rigi, 1152 - Ibergeregg

Kaum jemand (auch ich nicht) hätte es vor 2-3 Wochen für möglich gehalten, am heutigen Datum eine Schneeschuhtour auf den Wildspitz durchführen zu können - tatsächlich finden wir jedoch beste Verhältnisse vor (meine „gewagte“ Planung ging so bestens auf) …

 

Ab der Station Sattel-Aegeri laufen wir erst den Dorfstrassen entlang via Zizenmatt hoch zur Riedmatt; am Ende der Zufahrtsstrasse, bei P. 814, ziehen wir die Schneeschuhe an. Und sogleich tauchen wir in die herrliche, ab hier noch länger sonnige, Winterwelt ein.

 

Sofort zieht die (meist sportlich angelegte) Spur hoch zur Eigenstrasse, quert diese und folgt dem Sommerweg hinauf zur Abzweigung Eigenstrasse-Schuelersstock.

Nach dieser steigen wir am Hang des Schuelerstockes an, entlang von bereits abgestorbenen, sowie auch im Frühjahr wieder schön blühenden, Kirschbäumen bis zum Eintritt in den Wald. In diesem nähern wir uns mehrmals dem urigen, pittoresken, Tobel des Änderenbaches. Auch hier dem Sommer-BWW folgend, erreichen wir einmal mehr die Eigenstrasse und folgen ihr bis P. 1102.

 

Hier biegen wir nach NNE ab und gewinnen wieder den Sommerweg, welcher uns nun winterlich wieder in „rassiger“ Linie weiter hochleitet. Unterhalb des Güügi zieht die vorgegebene Spur weiterhin effizient hoch; bald einmal erblicken wir die Fahne des Zwischenzieles - ein verheissungsvoller  Hinweis …

Tatsächlich sind, wie wir nach den letzten steilen Aufstiegsmetern erkennen dürfen, die Wirtsleute der Halsegg vor Ort und bieten ein Take-away an - ideal für unsere Znünirast mit frischem Kaffee! Im Windschatten der neueren Alphütte und Gastrobetriebs freuen wir uns ob des bereits geleisteten steilen Anstiegs, der Aussicht Richtung Mythen - und hoffen auf einen weiteren guten Verlauf unserer Tour; ist doch bereits hier abzusehen, dass wir wohl irgendwann in die Wolkenschicht hineingeraten werden …

 

Es geht nun erst im lauschigen Waldabschnitt Richtung Hinter Gwandelen weiter; davor jedoch biegen Spur und WW auf P. 1401 im Schatten ab zum steileren Anstieg, welcher uns dann unproblematisch hochleitet zum „Tor“ an die Sonne, zur Südflanke.

Nach der Traverse unter der prächtigen Nagelfluhpassage beginnt der moderaten Anstieg zu P. 1468 - die Sonne ist nach wie vor (noch) unsere Begleiterin. Ebenfalls unschwierig ist die (seilgesicherte) kurze Felsstufe zu begehen, welche überleitet zum wieder etwas steileren Anstieg zum (ehemaligen) Proseccoplatz mit Kreuz, kantonalem Grenzstein und rechteckig angeordneter, niedriger (heute unter dem Schnee liegenden) Sitzbank.

Wie wir nun der Gruobi auf Langmatt zusteuern, baut sich dahinter die zwar nicht erhoffte, doch zu erwartende Wolkenbank auf - innert Kürze tauchen wir in sie ein - und laufen nun im trüben, wenig Sicht bietenden, Grau weiter hoch - zu P. 1570.

 

Bei anhaltend wenig Sicht marschieren wir am Kreuz vorbei hinunter zur Gratpassage bei P. 1520; reizvoll wirken trotz der Wolkenbildung die sich oberhalb des Kessels von Tristel gebildeten Wechten.

Nach dem Schlussanstieg - auf dem direkten Gratweg - zum Wildspitz ist auch hier die Sicht  gleich null; und an ein Verweilen nur schlecht zu denken …

Das Take-away des Berggasthauses ist zwar geöffnet, doch müsste man eh auch draussen zur Verpflegungspause verweilen - so machen wir uns im komfortablen, geheizten Rossberg-Schlupf breit …

 

Auf dem WW (der Wildspitzstrasse) steigen wir anschliessend wieder ab zu P. 1520, und am Kreuz vorbei (nun mit einer eher mystischen Gruppenaufnahme) wieder an zu P. 1570.

Wie wir danach den leichten, massiv von Schnee eingedeckten Hang (nicht einmal der Holzzaun ist zu entdecken) hinunter und zur Gruobi Langmatt zurück wandern - lichten sich, wie von mir erwartet, die Wolken wieder.

 

Ab dem Proseccoplatz kehren wir - bei nun wieder angenehmen Sonnenschein - auf derselben Route zurück zur Alpwirtschaft Halsegg; hier profitieren wir, bei schöner Aussicht (hinunter auf meinen ehemaligen Wohnort Sattel, und hinüber zu Mostelberg und den Mythen), noch einmal vom Getränkeangebot der bestbekannten Alphütte.

Für den nun folgenden Abstieg benutzen wir erst am Güügi unsere Aufstiegsspuren, halten dann jedoch auf 1200 m nach rechts (also nach Süden); hier leiten einige wenige Spuren hinunter zur schneebedeckten Eigenstrasse nahe (P. 1143).

 

Auf ihr streben wir via Eigen gemächlich zurück zum vormittags begangenen P. 1102; bald gewinnen wir wieder den BWW und dessen Abzweig (bei der Tafel „Skiroute" [der Strasse entlang]) hinunter ins Tobel des Änderenbaches.

Diese Passage ist heute dank der guten Schneeauflage doch einfacher als sonst zu begehen (oft nass und leicht rutschig), so dass wir rasch wieder hinaustreten können auf den Schuelersstock. Auf ihm schreiten wir hinunter zur Abzweigung Eigenstrasse-Schuelersstock.

 

Deutlich schwerer und aufgeweichter präsentiert sich nun die Schneeauflage auf dem letzten winterlichen Abschnitt hinunter zur Riedmatt; über die Zizenmatt tragen wir die Schneeschuhe auf der Riedmatt- und Aegeristrasse zurück zur Station Sattel-Aegeri - 10 min später können die Bahnbenutzer in den Zug nach Einsiedeln einsteigen …

 

1 h 35 min (inkl. ¼ h Pausen) bis Halsegg

 

1 ⅛ h bis Wildspitz

 

¾ h bis Halsegg

 

1 h 5 min (inkl. ⅛ h Pause)

 

unterwegs mit Alice, Brigitte, Gabi, Karen, Fredi, Hans und Jumbo (bis Halsegg)


Hike partners: Ursula, Felix


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