Farcletta digl Lai Grand (2261m)


Publiziert von Marcel und Desiree , 2. Oktober 2020 um 16:58.

Region: Welt » Schweiz » Graubünden » Hinterrhein
Tour Datum: 1 Oktober 2020
Wandern Schwierigkeit: T3 - anspruchsvolles Bergwandern
Wegpunkte:
Geo-Tags: CH-GR 
Zeitbedarf: 8:00
Aufstieg: 595 m
Abstieg: 595 m
Strecke:12,5km: Punkt 2295 Tguma - Nurdagn - Lai Grand - Farcletta digl Lai Grand - Lai Grand - Nurdagn - Punkt 2295
Zufahrt zum Ausgangspunkt:Ab A13, Abzweigung Zilis - Mathon - Kurz vor Wergenstein, Alpenstrasse hinauf, Bewilligung CHF 8 für 3 Tagen (Parkuhr).

Da die Berge nach dem frühen Wintereinbruch schon eingeschneit waren, müssten wir unsere Wanderziele umstellen. Ein Pass kommt dann eher an die Reihe als ein Gipfel. Für eine hohe Chance um Wild zu beobachten, wählten wir ein Ziel im Park Beverin.

Normalerweise kann man mit dem Auto über einem Alpenstraße bis Parkplatz Tguma 2340m Höhe erreichen. An dieser Tag war es für uns Schluss bei der letzten Kehre, kurz vor den Parkplatz. Es gab noch zu viel Schnee auf dem letzten Stück. Die 44 extra Höhenmetern und die extra halbe Kilometer dürfte kein Problem sein.

Wir liefen entlang Alp Curtginatsch und Alp Nurdagn. Ab da gibt es ein Bergpfad in Richtung Farcletta digl Lai Grand. Da der Schnee schon teilweise geschmolzen war, war der Pfad stellenweise sehr nass. Ab Lai Grand gab es mehrere Stellen wo man knietief im Schnee einsank und der Pfad war nicht immer einfach zu finden. Nach 3½ Stunden standen wir am Pass. Unten normale Umstände und ohne Fotostopps wäre es in eine Stunde weniger möglich.

Auf dem Pass gibt es einer Box mit Informationen über Wildbeobachtung. Es liegt sogar einen Feldstecher dabei. Wir hatten aber Pech, kein Steinbock zu sehen und auch kein Schneehuhn. Da dieser Tour sehr anstrengend war, sind wir nicht weiter gelaufen. Sonst wäre es sinnvoll gewesen um das Alperschälli hinein zu laufen um vielleicht doch noch Wild an zu treffen. Ein Abstecher nach Muttolta hätte dann auch noch drin gewesen.

Wir aber entschieden uns um abzusteigen. Da der Schnee noch weiter geschmolzen war, war alles noch nässer als zuvor. Destotrotz erreichten wir nach 3 Stunden das Auto. Ohne Wildbeobachtung war es doch eine schöne Tour.

Tourengänger: Marcel und Desiree


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Kommentare (4)


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StefanP hat gesagt:
Gesendet am 3. Oktober 2020 um 08:18
Hallo Marcel & Desiree
Ja, da hattet ihr wirklich Pech, von der Farcletta digl Lai Grand ist eine Wildtiersichtung "fast" garantiert. Es gibt noch einen zweiten Beobachtungsposten mit Fernglas. Dafür muss man etwas hinunter steigen, dann links gegen die Anarosa Geröllhalde zu ist ein weiterer Beobachtungsposten eingerichtet (ist markiert mit Wegweiser). Die Schwarzhornflanke ist von dort gut beobachtbar. Ein Grund für eine zweite Tour ;-). Das Schwarzhorn/Gelbhorn lässt sich gut in diese Tour einbinden.
Herzlichen Gruss
Stefan

Marcel und Desiree hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Oktober 2020 um 11:59
Stefan,

Wir werden sicher noch in dieser Gegend zurückkehren. Das Gelbhorn ist bei uns sowieso noch auf der Liste, wir sind aber noch nicht sicher über den Route. Es gibt einige Felsbänder die ziemlich steil aussehen und ob die umgangen werden können?

Mit freundlichem Grüss,
Marcel

StefanP hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Oktober 2020 um 15:19
Das Gelbhorn ist ein einfacher Berg T3. Der Schlupf vom Schwarzhorn runter habe ich auf dem Bild https://www.hikr.org/gallery/photo327938.html?post_id=26022 grün eingezeichnet. Oben ist es einfacher über den Hauptkamm zu traversieren, etwas auf die Safien-Seite ausweichend, anstatt wie ich damals türiks auf der Schamser- Seite einzeichnete. Ihr wart ja auf dem Pizzo Tambo, also ist das Gelbhorn "Nasenwasser" ;-)
Weiterhin schöne Touren
Gruess Stefan

Marcel und Desiree hat gesagt: RE:
Gesendet am 4. Oktober 2020 um 15:35
Danke Stefan. Das Bild hilft uns sehr. Leider müssen wir warten bis ein nächsten Ferien.....


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