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Karlsruher Grat, zwei Halbe ergeben auch ein Ganzes


Published by Mo6451 Pro , 28 May 2020, 11h00.

Region: World » Germany » Südwestliche Mittelgebirge » Schwarzwald
Date of the hike:27 May 2020
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Climbing grading: I (UIAA Grading System)
Waypoints:
Geo-Tags: D 
Time: 6:00
Height gain: 987 m 3237 ft.
Height loss: 999 m 3277 ft.
Route:14,8 km
Access to start point:IC Weil am Rhein - Offenburg; RE Offenburg - Achern; Acherntalbahn Achern - Ottenhöfen
Access to end point:Acherntalbahn Achern - Ottenhöfen; RE Achern - Offenburg; RE Offenburg - Weil am Rhein

Nach ausgiebigen Touren im Südschwarzwald orientiere ich mit jetzt etwas mehr zur Mitte. Hauptsache mit ÖV erreichbar. Und da wartete gleich eine Überraschung, der IC von Basel nach München hält in Weil am Rhein und auch in Offenburg. Früher fuhr der RE bis Offenburg, jetzt nur noch bis Freiburg. Allerdings heißt es früh aufstehen, der IC fährt bereits um 6:06 Uhr.

In Ottenhöfen verlasse ich die Acherntalbahn und folge den Beschilderungen Genießerpfad Karlsruher Grat. Anfangs ist die Markierung mit dem Hinweis zum Edelfrauengrab identisch, denn zuerst möchte ich die Wasserfälle besichtigen.

Später trennen sich die Hinweisschilder und ich wähle einen Mittelweg um die Asphaltstraße zu vermeiden. Über die Schlossweiherstraße orientiere ich mich nach Süden und stoße am Ende direkt auf den Wanderpfad, der zu den Wasserfällen führt.

Vorbei am Eichkopf (der Gipfel 526m ist zurzeit nicht zu besuchen, zu viel Sturmholz liegt im Weg) geht es weiter südwärts, bis man auf eine schöne Schutzhütte trifft. Nebenan die Sausteig Tränke, ein Angebot an kalten Getränken und einigen Riegeln. Selbstbedienung, aber Video überwacht. Also bitte Geld einwerfen.

Es folgt noch einmal ein Stück über Asphaltstraße bevor der Wanderweg nach Osten zu den Wasserfällen abbiegt. Kann nicht verfehlt werden, er ist gut markiert.

Im Zickzack-Kurs geht es nun abwärts, begleitet von den Geräuschen des nahen Steinbruchs Ottenhöfen. Nur ab und zu kann man einen Blick durch die Bäume erhaschen.

Noch ein Stück über die Edelfrauenstraße und dann beginnt der wunderschöne Pfad entlang der Wasserfälle. Heute sehr angenehm, da nur ein weiteres Pärchen unterwegs ist. Das wird an Pfingsten sicher anders aussehen. Die Wasserfälle werden vom Gottschlagbach gespeist.

Auf eine Beschreibung verzichte ich, die Bilder sagen mehr. Der Weg ist durchgängig gesichert. Am Ende trifft man auf einen breiten Forstweg, dem man bis zum Abzweig Karlsruher Grat folgt. Auch an dieser Stelle gibt es Sitzplätze und die Möglichkeit kühle Getränke zu erwerben bzw. gleich zu verzehren.

Jetzt beginnt der eigentliche Aufstieg zum Karlsruher Grat. Unterwegs kann man noch einen Abstecher zu einem felsigen Aussichtspunkt nehmen. Ich steige nur etwas nach oben, der Grat ist schmal und schon von zwei Personen besetzt.

Wieder zurück auf dem Wanderweg zieht sich der Pfad noch eine Weil nach Westen. An der nächsten Wegspinne gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen großen Umweg nach Norden oder dem Hinweis Klettersteig folgen. Ich nehme letztere Variante.

Auf diesem Pfad sind neben umgestürzten Bäumen auch erste Felsen zu überwinden. Interessant wird es erst, als der Genießerpfad endet und das eigentlich felsige und teilweise ausgesetzte Gelände beginnt. Vor mir steigt ein Ehepaar mit ihrem Sohn ein und ich kann mich anschließen.

Ich kenne die Route nicht, aber dem Sohn ist der Weg bekannt. So steigen wir Fels auf und Fels ab bis zu einer Stelle, an dem der Sohn meint, dass es für seine Eltern nicht mehr weiter geht.

Nun habe ich ein Problem, da ich mich ihnen angeschlossen habe, will ich auch nicht allein weiter gehen, als sie sich zum Rückzug entscheiden. Vielleicht hätte es an dieser Stelle auch eine Umgehung gegeben?

Also gehe ich mit zurück bis zum Wanderweg, dabei hatten wir schon die Hälfte des Grats hinter uns gebracht, wie der Track zeigt.

Bei P 753 gibt es wiederum mehrere Möglichkeiten. Ich entscheide mich für den markierten Weg (eine andere Variante wäre wahrscheinlich besser gewiesen), der ziemlich öde aufwärts führt.

Am Gasthaus Bösenstein (zurzeit geschlossen) gibt es eine Möglichkeit für eine Mittagspause. In der Nähe ist nur eine Bank, am Wegesrand aber eine große Betonplatte. Typisch deutsch, der große Aufsteller Privatgelände, betreten verboten. Trotz allem setze ich mich auf den Rand, um mein Mittagspicknick zu genießen. Das Bellen des Hundes ignoriere ich.

Jetzt wartet nur noch der lange Abstieg nach Ottenhöfen, der ist vor allem eins: steinig und teilweise steil. Der Rest zum Bahnhof erfolgt auf Asphaltstraße.

Leider ist die Rückfahrt nicht mehr so komfortabel wie am Morgen die Hinfahrt. In Offenburg gibt es einen Unterbruch von mehr als einer Stunde.


Hike partners: Mo6451


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Geodata
 48445.gpx aufgezeichneter Track

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