Hahnheister - durch dick und dünn
|
||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
Nun wollen wir doch noch den Hahnheister Gipfel erkunden - gestern waren wir ja nur drumherum gefahren. Um es ein wenig länger zu gestalten, fahren wir entgegen der Intuition nach Monschau runter, um noch einen unbekannten Weg steil hoch nach Menzerath zu erkunden.
Theoretisch geht das auch ohne electric-assist; anraten würde ich es nicht. Es geht stramm bergauf, gefühlt ohne Ende. In Menzerath an der Jugendherberge vorbei, auf Corona-bedingt menschen- und fahrzeug-leeren Sträßchen.
Der lange Anstieg zum Schmuggler. Nicht steil, aber lang. Mit electric assist ein Genuss. Jetzt wird es interessant, wir folgen dem Grenzpfad, der Deutschland und Belgien trennt, also innerhalb der EU eigentlich gar nicht mehr so richtig zählt. Nur, es ist eigentlich kein Pfad, sondern eine fast unsichtbare, und manchmal tatsächlich unsichtbare Spur, durch beste Venngrasbuckel. Es war ziemlich trocken, aber es gibt noch sumpfige Passagen, da muss man durchpowern. Es sei denn, das Vorderrad versinkt schlagartig in einem Loch; dann macht mann einen Salto über die Lenkstange; das Venngras und der Modder sind weich, nichts passiert und weiter....
Der Hahneheister liegt irgendwo links von uns, es gibt kein Durchkommen durch das Gestrüpp. Endlich - hier, kaum als Fußpfad zu erkennen, um Tannen herum und durchs Unterholz, da ist eine Spur von einer Spur. Ohne Navi keine Chance. Noch ein umgefallener Baum, und nach ein paar hundert Metern begrüßt uns ein Hochsitz und Forstweg, sowie ein Schild: Hahnheister, 641 Meter.
Der zweithöchste Berg im Monschauer Land, heisst es. Zurück ist es dann beschaulich.
Tourengänger:
detlefpalm

Minimap
0Km
Klicke um zu zeichnen. Klicke auf den letzten Punkt um das Zeichnen zu beenden
Kommentare