Nochmal Schwarzhorn, aber mit Wind und Schnee
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Es war der letzte Sonntag im Jahr, an dem das Postauto noch über den Flüelapass fuhr. Nach einem Jahr Pause noch schnell einmal auf 3000. Das Schwarzhorn ist ein dankbares Ziel für das.
Der Wetterbericht hatte Wolken und Wind vorhergesagt, aber trocken. Nachdem ich vom Abzweig Schwarzhorn aus die ersten 100 Hm aufgestiegen war und beim Punkt 2458 um die Ecke kam, da blies es mich fast weg. Dafür war es wolkenlos mit fantastischen Farben. Mein Ziel schneebedeckt, aber mit vielen braunen Stellen. Das sollte tatsächlich noch ohne Schneeschuhe gehen!
Auf dem weiteren Weg liess der Wind zunächst nach. Auf 2700m kam ich erstmals in den Schnee. Die ersten 100Hm ging ich noch ohne, dann zog ich das Anti-Rutsch-Netz über meine Bergschuhe. Sehr angenehm zu gehen, besonders dann im Gelände oberhalb der Schwarzhornfurgga. Mir kam ein Gruppe Wanderer entgegen, die recht am Rutschen waren.
Oben angekommen, waren Wolken aufgezogen. Die konnten sich nicht recht entscheiden, ob sie den Gipfel einhüllen oder freilassen wollten. Bei dem Wind hätte ich als Wolke mich aber auch nicht am Gipfel festhalten können ... ;))) Auf dem 360-Grad-Video, welches ich am Gipfel drehte, sollte eigentlich meine Stimme zu hören sein. Stattdessen pfeifft nur der Wind. Trotzdem war es erstaunlich warm. Um die Null Grad, aber sicher nicht viel kälter.
Das merkte ich im Abstieg. An einigen Stellen war der Schnee aufgeweicht, der beim Aufstieg noch vereist war. Bis etwa Punkt 2458 blieb es tatsächlich trocken. Dann fing es leicht, aber stetig an zu regnen. Und weil das nächste Postauto erst in 1.5h ging, dachte ich: Na prima, dann rauf zum Flüelapass und einen Kaffee trinken im Hospiz.
Hustekuchen. Weil es zuvor schon Schnee hatte (der wieder geschmolzen war), hatten sie das Hospiz schon vor dem Wochenende geschlossen. Und als wollte sie mich auslachen, kam die Sonne wieder heraus, kaum dass ich am Flüelapass angekommen war. So wartete ich halt am Flüela auf das Postauto. Dort gab es immerhin eine Hauswand, hinter der man sich vor dem WInd schützen konnte.
Ein schöner Tag war es trotzdem. Irgendwie ein Privileg, an so einem Tag im Übergang zwischen Herbst und Winter noch einmal auf dieser Höhe gewesen sein zu dürfen. Noch dazu annähernd allein auf diesem sonst viel begangenen Gipfel.
Der Wetterbericht hatte Wolken und Wind vorhergesagt, aber trocken. Nachdem ich vom Abzweig Schwarzhorn aus die ersten 100 Hm aufgestiegen war und beim Punkt 2458 um die Ecke kam, da blies es mich fast weg. Dafür war es wolkenlos mit fantastischen Farben. Mein Ziel schneebedeckt, aber mit vielen braunen Stellen. Das sollte tatsächlich noch ohne Schneeschuhe gehen!
Auf dem weiteren Weg liess der Wind zunächst nach. Auf 2700m kam ich erstmals in den Schnee. Die ersten 100Hm ging ich noch ohne, dann zog ich das Anti-Rutsch-Netz über meine Bergschuhe. Sehr angenehm zu gehen, besonders dann im Gelände oberhalb der Schwarzhornfurgga. Mir kam ein Gruppe Wanderer entgegen, die recht am Rutschen waren.
Oben angekommen, waren Wolken aufgezogen. Die konnten sich nicht recht entscheiden, ob sie den Gipfel einhüllen oder freilassen wollten. Bei dem Wind hätte ich als Wolke mich aber auch nicht am Gipfel festhalten können ... ;))) Auf dem 360-Grad-Video, welches ich am Gipfel drehte, sollte eigentlich meine Stimme zu hören sein. Stattdessen pfeifft nur der Wind. Trotzdem war es erstaunlich warm. Um die Null Grad, aber sicher nicht viel kälter.
Das merkte ich im Abstieg. An einigen Stellen war der Schnee aufgeweicht, der beim Aufstieg noch vereist war. Bis etwa Punkt 2458 blieb es tatsächlich trocken. Dann fing es leicht, aber stetig an zu regnen. Und weil das nächste Postauto erst in 1.5h ging, dachte ich: Na prima, dann rauf zum Flüelapass und einen Kaffee trinken im Hospiz.
Hustekuchen. Weil es zuvor schon Schnee hatte (der wieder geschmolzen war), hatten sie das Hospiz schon vor dem Wochenende geschlossen. Und als wollte sie mich auslachen, kam die Sonne wieder heraus, kaum dass ich am Flüelapass angekommen war. So wartete ich halt am Flüela auf das Postauto. Dort gab es immerhin eine Hauswand, hinter der man sich vor dem WInd schützen konnte.
Ein schöner Tag war es trotzdem. Irgendwie ein Privileg, an so einem Tag im Übergang zwischen Herbst und Winter noch einmal auf dieser Höhe gewesen sein zu dürfen. Noch dazu annähernd allein auf diesem sonst viel begangenen Gipfel.
Tourengänger:
ralfzurich

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