Hart an der Grenze - über Süsom Give
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Ofenpass - Süsom Give - Chaschlot - Valbella - Piz Vallatscha - Vallstscha d’Astras - Funtana da S-charl Zähne - Valbella - Pass dal Fuorn
Direkt von der Passhöhe auf den Wanderweg. Den ganzen Tag treffe ich keinen Mensch. Nur zwei Jäger erspähe ich in der Ferne. Nicht direkt an der Nationalparkgrenze aber nah dran…
Erst gehe ich durch den aufgelockerten Arvenwald, dann durch die West- und Nordflanken der Munt da Bescha Richtung dem Pass von Valbella zur Funtana da S-charl. Der Wanderweg ist hervorragend angelegt und gepflegt. Die Schmelzwasserrunsen werden elegant gequert. Die Vegetation ist heideartig, die Heidelbeerenstauden unreal Rot.
Vor der Passhöhe verlasse ich den Wanderweg und gehe auf direkter Linie zum Südwest Grat des Piz Vallatscha. Steil aber ohne Handarbeit gehbar. Auf dem Grat verläuft die Nationalparkgrenze. Gelbe Markierungen zeigen den exakten Verlauf. Der Grat ist erst 30 Meter breit und regelmässig steigend aber bald wird der es ruppiger. Einige Felsblöcke umgehe ich leicht südlich. Die Krete ist nun öfter zerrissen und der Verlauf der Wasserscheide ist nur an den Markierungen der Nationalparkgrenze zu erkennen.

Einen mächtigen Felsriegel um gehe ich auf der Parkseite. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel kann man auf einer Felsrippe gehen die Hände müssen hier mithelfen. Der Vermeintliche Gipfel ist mit einem Skiverbotsschild verziert. Den eigentlichen Gipfel erreicht man über eine schmalen kantige Platte - erinnert etwas an den Altmann.
Ringsum klare Sicht. Piz Nair, Val Nüglia, Piz Tavrü, Piz d’Astras, weiter im Süden den Urtirolaspitz, über das Val Müstair der Ortler, nach Südwesten die mir bekannten Piz Turettas und Piz Daint. Ganz im Westen die Bernina Gruppe.

Der Abstieg: Leider liegt zuwenig Schnee im Nordhang. Gehe deshalb über den Nordgrat. Dieser ist gefroren. Eine Stelle ist heikel, alles rutsch oder ist gefroren. Mit Händen, Füssen und Hosenboden schaffe ich das Hindernis und erreiche heil den Sattel bei Punkt 2890. Bis zu den letzten Resten eines Gletschers im oberen Vallstscha d’Astras ist es steil aber mit Hilfe von einem Wildwechsel gut zu meistern.
Ich folge dem trockenen Graben, Wasser habe ich auf der ganzen Tour keines gesehen. Das Tal öffnet sich auf 2680 Meter mit einem sandigen Boden. Von hier quere ich Höhe haltend durch die Geröllhalden unter dem Piz Vallatscha. Ein Problem ist Wild über mir und das zweit die Schmelzwasserrinnen. Eine kann ich nur mit Mühe queren. Ich muss 30 Meter absteige bis ich eine gehbare Passage finde. Hier besser am Tal Ausgang bis etwa auf 2560m absteigen und auf der Sandmoräne hochsteigen - ist einfacher und sicherer.
Oben am Grat weht Wind. Hier im Kessel vom Vallstscha d’Astras ist es heiss ohne ein Lüftchen. Ziehe ein T-SHIRT an und gehe direkt zu der Felszackenkette ohne Name hoch. Streng. Wandere auf den Zähnen, diese sind real herausfordernder als die Karte glauben lässt. Nach gefühlten 20 Zacken stehe ich am Südrand der Kette.

Ich steige zum Skilift Funtana da S-charl ab und überquere die Ebene auf dem Pass ins Valbella. Am Ende treffe ich auf den Wanderweg, einige Minuten später auf den Punkt wo ich heute Morgen den Weg verlassen habe. Die Nordhänge werden nun von der Tiefstehenden Sonne ins beste Licht gerückt. Extrem die Farbe der Heidelbeerstauden.

Auf den Ofenpass habe ich noch Zeit für ein Most und ein Nussgipfel bevor das Postauto nach Zernez vorfährt. 30 Wanderer die mit mir einsteigen bevorzugen wohl die andere Seite des Passes.
Fazit: Sehr abwechslungsreich Wanderung. Offener Bergwald, herbstliche Heide, gelbe Grasshänge, Sicht in den Schweizer Nationalpark, langer Grat, leichtes Klettern, mächtig Geröllhalden, und schönes Wetter mit Weitsicht.
Direkt von der Passhöhe auf den Wanderweg. Den ganzen Tag treffe ich keinen Mensch. Nur zwei Jäger erspähe ich in der Ferne. Nicht direkt an der Nationalparkgrenze aber nah dran…
Erst gehe ich durch den aufgelockerten Arvenwald, dann durch die West- und Nordflanken der Munt da Bescha Richtung dem Pass von Valbella zur Funtana da S-charl. Der Wanderweg ist hervorragend angelegt und gepflegt. Die Schmelzwasserrunsen werden elegant gequert. Die Vegetation ist heideartig, die Heidelbeerenstauden unreal Rot.
Vor der Passhöhe verlasse ich den Wanderweg und gehe auf direkter Linie zum Südwest Grat des Piz Vallatscha. Steil aber ohne Handarbeit gehbar. Auf dem Grat verläuft die Nationalparkgrenze. Gelbe Markierungen zeigen den exakten Verlauf. Der Grat ist erst 30 Meter breit und regelmässig steigend aber bald wird der es ruppiger. Einige Felsblöcke umgehe ich leicht südlich. Die Krete ist nun öfter zerrissen und der Verlauf der Wasserscheide ist nur an den Markierungen der Nationalparkgrenze zu erkennen.

Einen mächtigen Felsriegel um gehe ich auf der Parkseite. Die letzten Höhenmeter zum Gipfel kann man auf einer Felsrippe gehen die Hände müssen hier mithelfen. Der Vermeintliche Gipfel ist mit einem Skiverbotsschild verziert. Den eigentlichen Gipfel erreicht man über eine schmalen kantige Platte - erinnert etwas an den Altmann.
Ringsum klare Sicht. Piz Nair, Val Nüglia, Piz Tavrü, Piz d’Astras, weiter im Süden den Urtirolaspitz, über das Val Müstair der Ortler, nach Südwesten die mir bekannten Piz Turettas und Piz Daint. Ganz im Westen die Bernina Gruppe.

Der Abstieg: Leider liegt zuwenig Schnee im Nordhang. Gehe deshalb über den Nordgrat. Dieser ist gefroren. Eine Stelle ist heikel, alles rutsch oder ist gefroren. Mit Händen, Füssen und Hosenboden schaffe ich das Hindernis und erreiche heil den Sattel bei Punkt 2890. Bis zu den letzten Resten eines Gletschers im oberen Vallstscha d’Astras ist es steil aber mit Hilfe von einem Wildwechsel gut zu meistern.
Ich folge dem trockenen Graben, Wasser habe ich auf der ganzen Tour keines gesehen. Das Tal öffnet sich auf 2680 Meter mit einem sandigen Boden. Von hier quere ich Höhe haltend durch die Geröllhalden unter dem Piz Vallatscha. Ein Problem ist Wild über mir und das zweit die Schmelzwasserrinnen. Eine kann ich nur mit Mühe queren. Ich muss 30 Meter absteige bis ich eine gehbare Passage finde. Hier besser am Tal Ausgang bis etwa auf 2560m absteigen und auf der Sandmoräne hochsteigen - ist einfacher und sicherer.
Oben am Grat weht Wind. Hier im Kessel vom Vallstscha d’Astras ist es heiss ohne ein Lüftchen. Ziehe ein T-SHIRT an und gehe direkt zu der Felszackenkette ohne Name hoch. Streng. Wandere auf den Zähnen, diese sind real herausfordernder als die Karte glauben lässt. Nach gefühlten 20 Zacken stehe ich am Südrand der Kette.

Ich steige zum Skilift Funtana da S-charl ab und überquere die Ebene auf dem Pass ins Valbella. Am Ende treffe ich auf den Wanderweg, einige Minuten später auf den Punkt wo ich heute Morgen den Weg verlassen habe. Die Nordhänge werden nun von der Tiefstehenden Sonne ins beste Licht gerückt. Extrem die Farbe der Heidelbeerstauden.

Auf den Ofenpass habe ich noch Zeit für ein Most und ein Nussgipfel bevor das Postauto nach Zernez vorfährt. 30 Wanderer die mit mir einsteigen bevorzugen wohl die andere Seite des Passes.
Fazit: Sehr abwechslungsreich Wanderung. Offener Bergwald, herbstliche Heide, gelbe Grasshänge, Sicht in den Schweizer Nationalpark, langer Grat, leichtes Klettern, mächtig Geröllhalden, und schönes Wetter mit Weitsicht.
Tourengänger:
KurSal

Communities: Alleingänge/Solo, ÖV Touren
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Kommentare (3)