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Biwak - Leidhorn und Augstenhüreli


Published by MunggaLoch , 9 August 2018, 21h34.

Region: World » Switzerland » Grisons » Davos
Date of the hike: 7 July 2018
Hiking grading: T4 - High-level Alpine hike
Waypoints:
Geo-Tags: CH-GR 
Height gain: 1200 m 3936 ft.
Height loss: 320 m 1050 ft.
Route:Dürrboden - Seeböden - Biwakplatz - Leidhorn - Augstenhüreli - Biwakplatz

Das Ziel dieses Wochenende lag klar im Biwakerlebnis. Trotzdem wollten wir ein paar Berge besteigen. Aus "ein paar" wurde nichts, es blieb bei "ein Paar".

Wir wanderten in bescheidenem Wetter mit der ganzen Packung vom Dürrboden bis zum Grat zwischen Augstenhüreli und Leidhorn.
Hier oben gibt es ein wunderschönes, sehr steiniges Plateau, wo man jedoch super biwakieren kann. Es gibt viele Stellen, die genau so gross wie ein Schlafsack sind. Aber keine Chance, zu zweit nebeneinander zu schlafen ;-)

Wir bestiegen von hier aus zuerst das Leidhorn. Eigentlich geht es nur den Grat etwas nach vorne. Es ist leichte Kraxlerei. Aber man kann überall gut festhalten. Oder man könnte es umgehen.
Der Gipfel vom Leidhorn ist breit und flach. Er gilt auch als Skitourenberg. Ich hab mich immer gefragt, wie man da mit Skis raufkommt. Jetzt ist mir aber klar, von der anderen Seite, vom Bocktenhornsattel rauf ist es "einfacher": weniger steil, nur etwas geröllig...

Für den Rückweg wählten wir eine "Abkürzung", da heisst, wir kletterten nicht alles zurück, sondern stiegen etwa in der Hälfte links durch ein Schuttfeld ab.

Es war noch lange nicht Zeit für Abendessen kochen. Und so "in der Sonne ausruhen" war auch nichts, so entschieden wir uns, auch einen Abstecher aufs Augstenhüreli zu machen.
Dieser Entscheid ist gut. Von dieser Seite ist das Augstenhüreli nicht schwierig zu besteigen. Von der Chüealphorn-Seite wahrscheinlich auch nicht, das kann ich aber nicht bestätigen ;-)
Der kurze Ausflug machte Spass und wir wurden mit etwas besserem Wetter belohnt.

Danach war dann wirklich Kochen auf dem Programm. Und essen. Und dann bald mal Sonnenuntergang betrachten und im Schlafsack verkriechen.
Es war eine kalte Nacht...
Aber am Sonntag gings ja weiter: *Biwak - Leidhorn und Chlein Sattelhorn



Anmerkung für Nachahmer: Für das Nachlaufen von Touren reicht das gramatikalische und inhaltliche Verständnis dieses Berichts nicht unbedingt aus. Nebst Respekt gegenüber der Natur ist auch Grundwissen (z.B. über die Schwierikeitsstufen der T-Skalen oder Lawinengefahrenstufen) und eine seriöse Tourenplanung notwenig: Bin ich der Tour gewachsen? Ist meine Ausrüstung genügend? Lässt das Wetter und die Jahreszeit diese Tour zu?
Falls jemand mit meiner Tourenbeschreibung inhaltlich nicht zufrieden ist (besonders bezüglich Schwierigkeit), soll er sich bitte bei mir per Nachricht oder Kommentar melden! Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten...

Hike partners: MunggaLoch


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 40795.gpx Leidhorn und Augstenhüreli

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